Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  2. Bund Katholischer Unternehmer gegen Totalblockade der AfD
  3. Verhöhnung von Jesus und der Muttergottes - Schweigen von Schönborn, Grünwidl & Co.
  4. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  5. Bischof sein in Opferperspektive
  6. These: "Jesus hat keinen Platz im krassen Neuheidentum Deutschlands!"
  7. "Ich bin die immerwährende Heilige Jungfrau Maria!"
  8. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  9. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  10. „Catholic priest. Ask me anything”
  11. Frankreich: Comeback der Beichte?
  12. Forscher warnen vor früher Smartphone-Nutzung von Kindern
  13. Sender RBB muss Ex-Direktorin mehr als 8.000 Euro monatlich Ruhegeld zahlen – bis an ihr Lebensende
  14. „Satt, aber nicht erfüllt – Kirche im Land der religiösen Indifferenz“
  15. US-Erzbischof gibt Anweisung, politische Botschaft an Weihnachtskrippe sofort zu entfernen

Leo XIV. dankt Staatssekretariat: "Papst kann nicht allein arbeiten"

6. Juni 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst-Audienz für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des vatikanischen Staatssekretariats - Derzeit seien fast die Hälfte der Mitarbeiter gläubige Laien, erinnerte Papst Leo - "und es gibt mehr als 50 Frauen, sowohl Laien als auch Ordensfrauen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der neue Papst Leo XIV. bestärkt das vatikanische Staatssekretariat in seiner Rolle, die ihm die Kurienreform seines Vorgängers Franziskus zugewiesen hat. Es habe eine grundlegende Aufgabe, nämlich die Koordination der vatikanischen Behörden, und leiste "dem Leben der Kirche einen wertvollen Dienst", sagte der Papst laut Online-Portal "Vatican News" bei einer Audienz für Mitarbeiter des Staatssekretariats am Donnerstag im Vatikan. Es sei "eine große Gemeinschaft, die an der Seite des Papstes arbeitet", so Leo XIV.: "Es tröstet mich zu wissen, dass ich nicht allein bin und dass ich die Verantwortung meines universalen Dienstes mit Ihnen teilen kann."

Das Kirchenoberhaupt machte in seiner vom Vatikan veröffentlichten Ansprache klar, dass er sich bei seiner Amtsausübung auf das Staatssekretariat stützen will. "Der Papst kann nicht allein arbeiten. Es ist dringend notwendig, sich auf die Hilfe vieler Menschen zu verlassen." Leo dankte den Mitarbeitern für ihre Arbeit, die fast immer im Verborgenen geschehe, "und für den Geist des Evangeliums, der sie inspiriert". Ihr Arbeitsort dürfe "nicht durch Ehrsucht oder Feindseligkeiten vergiftet werden", so der Papst. "Seid vielmehr eine echte Gemeinschaft des Glaubens und der Nächstenliebe, die sich großzügig für das Wohl der Kirche einsetzt."


Viele Mitarbeiter sind gläubige Laienkatholiken

Die Geschichte des Staatssekretariats als Institution reiche bis zum Ende des 15. Jahrhunderts zurück, erinnerte Leo. "Im Laufe der Zeit hat sie einen immer universaleren Charakter angenommen und sich zunehmend erweitert, wobei sie aufgrund neuer Anforderungen sowohl im kirchlichen Bereich als auch in den Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen weitere Aufgaben übernommen hat." Derzeit seien fast die Hälfte der Mitarbeiter gläubige Laien, erinnerte der Papst - "und es gibt mehr als 50 Frauen, sowohl Laien als auch Ordensfrauen", fügte Leo XIV. hinzu.

Zwei Elemente benannte Leo als wichtig für das Staatssekretariat: Inkarnation sowie Katholizität. "Wir sind in Zeit und Geschichte verankert, denn wenn Gott den Weg des Menschen und die Sprachen der Menschen gewählt hat, ist auch die Kirche aufgerufen, diesen Weg zu gehen, damit die Freude des Evangeliums alle erreichen und in den heutigen Kulturen und Sprachen vermittelt werden kann", sagte der Papst. Gleichzeitig gelte es, eine universale Sichtweise zu bewahren, die es ermögliche, verschiedene Kulturen und Sensibilitäten zu schätzen. "Auf diese Weise können wir eine treibende Kraft sein, die sich für den Aufbau der Gemeinschaft zwischen der Kirche von Rom und den Ortskirchen sowie für freundschaftliche Beziehungen in der internationalen Gemeinschaft einsetzt."

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Zufallsfoto: Papst Leo und Kardinal Parolin, jeder deutet auf den jeweils anderen (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. "Ich bin die immerwährende Heilige Jungfrau Maria!"
  2. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  3. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  4. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  5. Verhöhnung von Jesus und der Muttergottes - Schweigen von Schönborn, Grünwidl & Co.
  6. Die erste Guadalupe-Predigt von Papst Leo ermöglicht einen Blick in sein Herz
  7. Drei Kardinäle feiern 25 Jahre Erzbischöfliches Missionarisches Priesterseminar Redemptoris Mater
  8. EINLADUNG zur großen kath.net-Novene zur Muttergottes von Guadalupe - 4. bis 12. Dezember 2025
  9. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  10. Bund Katholischer Unternehmer gegen Totalblockade der AfD
  11. Bischof sein in Opferperspektive
  12. These: "Jesus hat keinen Platz im krassen Neuheidentum Deutschlands!"
  13. US-Erzbischof gibt Anweisung, politische Botschaft an Weihnachtskrippe sofort zu entfernen
  14. Frankreich: Comeback der Beichte?
  15. „Catholic priest. Ask me anything”

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz