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| ![]() ÖBK-Vorsitzender Erzbischof Lackner: Kritik an Antisemitismus und Krieg im Heiligen Land30. Juli 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen "Wir können nicht schweigen, wenn die Hamas im größten Pogrom seit 1945 Tausende Juden grausam ermordet und etliche entführt." Ebensowenig könne man schweigen, "wenn immer noch Geiseln in Kellern gefangen gehalten werden". Salzburg (kath.net/KAP-ÖBK) In einer umfassenden Erklärung hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner den zunehmenden Antisemitismus in Österreich wie auch Krieg und Terror im Heiligen Land verurteilt. In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung hat Lackner - er ist auch Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz - zudem zu den jüngsten Vorfällen bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele Stellung genommen und die Protestaktion kritisiert. Wörtlich hielt der Erzbischof fest: "Wir können es nicht hinnehmen, wenn das Heilige Land in Krieg und Grausamkeit versinkt. Wir können nicht schweigen, wenn die Hamas im größten Pogrom seit 1945 Tausende Juden grausam ermordet und etliche entführt." Gerade aber auch in Österreich könne man nicht schweigen, "wenn aus all dem eine neue Welle eines kaum noch für möglich gehaltenen Antisemitismus wird; wenn unser Land, das in historischer und bleibender Verantwortung steht, jüdischem Leben keinen sicheren Ort mehr bieten kann". Lackner hielt fest, dass er selbst im Raum war, als Aktivisten am vergangenen Samstag die Eröffnung der Salzburger Festspiele stürmten. - Sie hatten mit Zwischenrufen und ausgerollten Bannern mit Slogans wie "Stoppt den Völkermord" und "Free Gaza now" die Rede von Vizekanzler Andreas Babler unterbrochen. Der Erzbischof betonte in seiner Erklärung: "Ein gutes Herz wird ihre Forderung nach einem Ende des Krieges in Nahost nachvollziehen. Aber die teilweise vermummten Gesichter und die spürbare Aggression der Aktivisten waren keine Werbung für Verständigung und Frieden, kein Beitrag zur Überwindung des Freund-Feind-Denkens." Kritik an Israel nicht per se antisemitisch Erzbischof Lackner hält in seiner aktuellen Erklärung fest, dass Kritik am Vorgehen in Gaza auch in Israel selbst geäußert werde. Er bezeichnet Israel zugleich als "einzig funktionierende Demokratie im Nahen Osten". Sorge wegen aktueller Ereignisse Schließlich nimmt der Erzbischof in diesem Zusammenhang auf weitere aktuelle Ereignisse Bezug: "Ein Österreich, in dem berichtet wird, wie Juden der Zutritt auf Campingplätzen verwehrt und in Restaurants kein Essen serviert wird, in dem ihre Gräber beschmiert und ihre Gemeinden bedroht werden, kann und darf nicht sein. Nicht heute, nicht morgen, niemals!" Dagegen, so Lackner, "müssen wir als Christen, aber auch als Bürger dieser Gesellschaft entschieden auftreten." Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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