Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!

16. Jänner 2026 in Aktuelles


2012 legte Benedikt XVI. einem todkranken US-Amerikaner die Hand auf. Es folgte eine unerklärbare Heilung. 2021 wurde der Mann zum Priester geweiht. Jetzt wird das Wunder im Rahmen eines Seligsprechungsprozesses untersucht.


Mailand (kath.net/rn)

Gab es nach einem Treffen mit Benedikt XVI. ein erstes, unerklärliches Wunder? Der Vatikan überprüft derzeit den Fall von Peter Srsich, der aus Colorado (USA) stammt. Srsich hatte einen schweren Tumor – laut der Zeitung „Il Giornale“ ein fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom, das auf sein Herz drückte. Der Tumor war bereits sehr groß; die Ärzte hielten eine Biopsie unter Anästhesie für äußerst riskant. Doch dann traf der todkranke US-Amerikaner 2012 Papst Benedikt, der ihm die Hand auflegte und – offensichtlich ohne vorheriges Wissen – die Hand genau dort hinlegte, wo sich der Tumor befand. Möglich machte das Treffen die US-Organisation „Make-A-Wish“, die schwerkranken Kindern und Jugendlichen entsprechende Wünsche erfüllt. Es folgte aus medizinischer Sicht offensichtlich eine unerklärbare Heilung. Am 15. Mai 2021 wurde Peter Srsich zum Priester geweiht. Sein Fall wird jetzt laut dem Zeitungsbericht im Rahmen des Seligsprechungsprozesses für den emeritierten Papst genauer untersucht.“

 


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