
17. Februar 2026 in Prolife
Eine Bestimmung des Bundesstaates Illinois, die das medizinische Personal zur Überweisung zu Abtreibungen verpflichtet, verstößt gegen Bundesrecht, argumentiert das Ministerium. Es droht der Verlust von Bundesmitteln für das Gesundheitssystem.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Das US-Gesundheitsministerium hat den Bundesstaat Illinois aufgefordert, eine Bestimmung aufzuheben, welche medizinisches Personal dazu verpflichtet, Patientinnen zu Abtreibungen zu überweisen. Diese Bestimmung enthält keine Ausnahmeregelung für Personen, die aus religiösen Gründen oder aus Gewissensgründen Abtreibungen ablehnen.
Laut Gesundheitsministerium verstößt diese Bestimmung des Staates Illinois gegen Bundesrecht. Das Ministerium hat den Bundesstaat daher Ende Januar auf diesen Missstand hingewiesen. Konkret geht es um ein 2016 beschlossenes Gesetz über Gewissensklauseln im Gesundheitsbereich.
Illinois hat 30 Tage Zeit, um die Bestimmung zu revidieren. Ansonsten droht der Verlust von Bundeszuschüssen für das Gesundheitssystem des Bundesstaates.
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