
18. Februar 2026 in Spirituelles
Philip Kosloski/„Aleteia“: Die Frage von Nichtkatholiken nach dem Aschenkreuz biete „eine Gelegenheit zur Evangelisierung“ sowohl bei nichtkatholischen Christen wie auch bei Nichtgetauften.
Paris (kath.net/pl) „Viele Nicht-Katholiken fragen Katholiken am Aschermittwoch scherzhaft, was man da auf der Stirn habe, und bemerken oft, dass man wohl einen ‚Fleck‘ übersehen haben. Für Katholiken ist dies oft eine Gelegenheit zur Evangelisierung, da nicht alle Christen am Aschermittwoch das Aschenkreuz verwenden.“ Darauf macht Philip Kosloski in seinem Beitrag für das katholische Portal „Aleteia“ aufmerksam. Er bezieht sich auf die im Ausland stärker als in Deutschland übliche Tradition, das Aschekreuz gut sichtbar auf die Stirn zu malen statt Asche auf die Haare zu streuen.
Kosloski erläutert weiter: „Interessanterweise ist der Empfang des Aschenkreuzes eine Tradition in der katholischen Kirche, die kein vorheriges Sakrament voraussetzt. Tatsächlich kann auch jemand, der nicht getauft ist, am Aschermittwoch das Aschenkreuz empfangen. Das Aschenkreuz ist eine Sakramentalie“, wie auch „Rosenkränze, Kruzifixe und Heilgenbilder“. „Da die Aschenauflegung jedoch nicht zu den sieben Sakramenten gehört, ist keine Initiation erforderlich, um sie zu empfangen.“ Dabei bleibe die Asche aber dennoch „ein kraftvolles Symbol, das jedem, der sie empfangen möchte, Gottes Gnade vermitteln kann“.
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