Katholische Wähler ebnen CDU den Weg zum Wahlsieg in Rheinland-Pfalz

24. März 2026 in Deutschland


Die Analyse der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vom 22. März 2026 zeigt eine deutliche Korrelation zwischen Konfession und Wahlentscheidung


Berlin (kath.net/gem/rn)

Die Analyse der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vom 22. März 2026 zeigt eine deutliche Korrelation zwischen Konfession und Wahlentscheidung. Der Sieg der CDU unter Spitzenkandidat Gordon Schnieder ist maßgeblich auf die Unterstützung katholischer Wählerinnen und Wähler zurückzuführen. Während die CDU landesweit auf ca. 31 % kam, wählten 42 % der Katholiken die Christdemokraten. Unter regelmäßigen Kirchgängern stieg dieser Wert sogar auf rund 60 %. Dies teilte die Forschungsgruppe Wahlen gegenüber dem epd mit. In der evangelischen Wählerschaft lag die SPD mit 31 % vorn (CDU: 27 %). Für die AfD, die landesweit auf 19,5 % kam, stimmten 17 Prozent der Katholiken, aber über 20 Prozent der Protestanten und mehr als 22 Prozent der Konfessionslosen. 


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