„Mit Entsetzen haben wir die Inhalte der Sendung LOGO zur Kenntnis genommen“

24. März 2026 in Deutschland


Sylvia Sobel schreibt an das ZDF: Habe „erlebt, dass Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht fasten können, drangsaliert und bedroht werden von fastenden muslimischen Mitschülern“ - Auch nichtmuslimische Schüler werden mitunter bedrängt


Berlin (kath.net) Berichtet das Fernsehen zu einseitig über den Ramadan? Das Schriftsteller-Ehepaar Sylvia und Alfred Sobel findet: Ja. In einem Brief an das ZDF kritisieren die beiden praktizierenden Katholiken, dass die Schattenseiten religiöser Ausübung – wie der Druck auf Kinder und Jugendliche in Schulen – in der Berichterstattung vom 19. März zu kurz kamen. Als Katholiken fordern sie einen Dialog ein, der auch vor den schwierigen Fragen nicht zurückschreckt. Lesen Sie hier das vollständige Schreiben:

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

mit Entsetzen haben wir die Inhalte der Sendung LOGO vom 19.3.2026, welche u.a. das Ende des Ramadan thematisiert, zur Kenntnis genommen.

Als Lehrerin (Sylvia Sobel) habe ich erlebt, dass Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht fasten können, drangsaliert und bedroht werden von fastenden muslimischen Mitschülern. Aber auch deutsche Schüler werden mitunter ähnlich bedrängt und bedroht. Die muslimische Religion ist auf Zwang und Unterdrückung aufgebaut, Konvertiten werden mit dem Tode bedroht, diese Informationen fehlten leider bei oben genannter Reportage. Die katholische Kirche hat das Mittelalter hinter sich gelassen, der Islam leider größtenteils noch nicht. Das Thema Kinderehen im Islam wäre auch noch der Rede wert. 

Wir fühlen uns als aktive und überzeugte Katholiken in unserer Ehre und unseren religiösen Gefühlen tief verletzt und seien Sie gewiss: auch wir haben eine solche, nur reagieren wir nicht mit Gewalt auf Ehrverletzung, sondern mit Kommunikation und Gebeten, in die wir das ZDF und seine Moderatoren verstärkt einschließen werden.

Über eine Rückmeldung freuen sich und wünschen noch eine gesegnete Fastenzeit, denn die Unsere endet erst mit der Auferstehung Christi,
Sylvia und Alfred Sobel

 


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