
27. April 2026 in Deutschland
Münchner Kardinal hat gegenüber der Herder Korrespondenz gegen den Widerstand gegen den „Synodalen Weg“ gewettert und dabei eine angebliche koordinierte Kampagne in den sozialen Medien kritisiert.
München (kath.net) Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München, hat gegenüber der Herder Korrespondenz gegen den Widerstand gegen den „Synodalen Weg“ gewettert und dabei eine angebliche koordinierte Kampagne in den sozialen Medien kritisiert. Marx behauptet dann, dass dabei das Narrativ einer drohenden Kirchenspaltung (Schisma) gezielt befeuert worden sei. "Das ist auch ein Phänomen der Sozialen Medien, gerade im eher reaktionären Lager." Besonders aus den Vereinigten Staaten werde „sehr gut koordiniert getrommelt“. Rückblickend räumte Marx schließlich sogar ein, dass auch Papst Franziskus eine „gewisse Sorge“ hatte, der deutsche Weg zu stark vom Protestantismus geprägt sei.
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