
3. Mai 2026 in Chronik
In Jerusalem wurde ein 36-jähriger Mann festgenommen, nachdem er im Bereich des Davidsgrabes eine Nonne angegriffen hatte. Die israelische Polizei konnte den Verdächtigen ausfindig machen und wirft ihm Körperverletzung aus rassistischen Motiven vor.
Jerusalem (kath.net/rn)
In Jerusalem wurde ein 36-jähriger Mann festgenommen, nachdem er im Bereich des Davidsgrabes eine Nonne angegriffen hatte. Die israelische Polizei konnte den Verdächtigen ausfindig machen und wirft ihm Körperverletzung aus rassistischen Motiven vor. Ein israelischer Soldat, der kurz darauf vor Ort war, griff ein und verhinderte weitere Tritte gegen die Nonne.
Der Theologe Johannes Hartl kommentierte den Vorfall und ordnete ihn in einen größeren Kontext ein. Hartl, ein ausgewiesener Israel-Kenner, bestätigt, dass es in Israel immer wieder zu Übergriffen durch radikale jüdische Gruppen gegen Christen kommt. Er hebt positiv hervor, dass andere jüdische Passanten eingriffen, um die Nonne vor dem Angreifer zu verteidigen. Hartl betont auch, dass solche Taten in Israel konsequent als Straftaten verfolgt werden, in islamischen Ländern hingegen bleiben weitaus extremere Taten gegen religiöse Minderheiten oft ungeahndet.
תקיפת הנזירה אתמול באזור קבר דוד בירושלים - שוטרי מרחב דוד איתרו את החשוד (36) ועצרו אותו בחשד לתקיפה ממניע גזעני >>> pic.twitter.com/agRpznR84X
— משטרת ישראל (@IL_police) April 30, 2026
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