
13. Mai 2026 in Aktuelles
Glaubenspräfekt Víctor Manuel Fernández hat am Mittwoch erneut die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ gewarnt: Geplanten Bischofsweihen sind ein "schismatischer Akt
Rom (kath.net)
Glaubenspräfekt Víctor Manuel Fernández hat am Mittwoch erneut die „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ vor den geplanten Bischofsweihen im Juli gewarnt. In einer vom vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre verbreiteten Erklärung wird festgehalten, dass Papst Leo darum bete, dass die Piusbrüder die „außerordentlich schwerwiegende Entscheidung“ doch noch rückgängig machen. „Der Heilige Vater bittet in seinen Gebeten weiterhin den Heiligen Geist, die Verantwortlichen der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu erleuchten, damit sie ihre sehr schwerwiegende Entscheidung noch einmal überdenken.“
Wörtlich schreibt der argentinische Kurienkardinal dann: „Was die Priesterbruderschaft St. Pius X. betrifft, so wiederholen wir, was bereits mitgeteilt wurde. Die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. angekündigten Bischofsweihen verfügen nicht über das entsprechende päpstliche Mandat. Diese Geste wäre ‚ein schismatischer Akt‘ (Johannes Paul II., Ecclesia Dei, Nr. 3), und ‚das förmliche Festhalten am Schisma stellt ein schweres Vergehen gegen Gott dar und zieht die vom Recht der Kirche vorgesehene Exkommunikation nach sich‘ (ebd., 5c; vgl. Päpstlicher Rat für Gesetzestexte, Erläuternde Note, 24. August 1996).“
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