Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport

3. Juli 2026 in Chronik


Mit sechs zu drei Stimmen hat das Höchstgericht bestehende Regelungen bestätigt, die ‚Trans-Frauen‘ aus Bewerben im Frauen- und Mädchensport ausschließen.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Der Oberste Gerichtshof der USA hat bestätigt, dass US-Bundesstaaten „Trans-Frauen“ von Wettbewerben im Frauen- und Mädchensport ausschließen dürfen. US-Präsident Donald Trump hat das Urteil begrüßt, berichtet die Zeitung WELT in ihrer Online-Ausgabe.

Die Richter entschieden im Verhältnis von sechs zu drei für die Regelungen. Sie halten sie für notwendig, um faire Wettbewerbe im Frauensport zu garantieren. Zwei „Trans-Frauen“ hatten gegen bestehende Regelungen geklagt. Sie führten eine Verletzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung und andere Bestimmungen zum Schutz vor Diskriminierung an. Das Höchstgericht wies ihre Klagen ab.

Mehr als die Hälfte der 50 US-Bundesstaaten hat bereits Regeln für öffentliche Schulen und Hochschulen eingeführt, die das Antreten von biologischen Männern im Frauensport verbieten. Diese Regeln können in Kraft bleiben. „Dürfen Schulen die Teilnahme an Sportwettkämpfen für Frauen und Mädchen an das biologische Geschlecht knüpfen? Die Antwort lautet: Ja“, sagte Brett Kavanaugh, einer der Höchstrichter.

US-Präsident Trump bezeichnete das Urteil auf Truth Social als „großen Sieg“ bezeichnet. Im Februar 2025 hat Trump ein Dekret unterzeichnet, mit dem biologische Männer vom Frauensport ausgeschlossen wurden. Öffentliche Schulen und Hochschulen, die „Trans-Frauen“ im Frauensport antreten lassen, erhalten nun keine Bundesmittel mehr.

 


© 2026 www.kath.net