Ein Signal des Himmels?

3. August 2026 in Deutschland


Das Bistum Fulda distanziert sich von einem Leserbrief von Pfr. Winfried Abel und verteidigt die umstrittene Homo-Paraden - Bistum erwähnt aber mit keinem Wort den islamistischen Hintergrund des Anschlags von Berlin


Fulda (kath.net/rn)
Das Bistum Fulda hat sich von Äußerungen des Fuldaer Pfarrers im Ruhestand Winfried Abel in einem Leserbrief in der „Fuldaer Zeitung“ im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day (CSD) distanziert. Das Bistum weist eine angebliche Deutung eines terroristischen Anschlags als Ausdruck eines göttlichen Handelns, wie es medial kolportiert wurde, „entschieden“ zurück. „Es kann und darf nicht hingenommen werden, dass in unserem Land Menschen sich aufgrund ihrer sexuellen Identität als existenziell bedroht erleben“, schreibt das Bistum. Allerdings erwähnt das Bistum mit keinem Wort den islamistischen Hintergrund des Anschlags von Berlin. Die umstrittene Schwulenparade „Christopher Street Day“, die selbst von nicht wenigen Homosexuellen durchaus kritisch gesehen wird, wird hingegen vom Bistum unkritisch verteidigt. Das Zurschaustellen von gelebter Homosexualität, die im Katechismus immerhin klar abgelehnt wird, ist für das Bistum kein Problem. „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Christopher Street Day wünschen wir einen friedlichen Verlauf und einen respektvollen Dialog“, heißt es lapidar.

Doch was hat Pfr. Abel eigentlich in seinem Leserbrief wirklich geschrieben? 

kath.net dokumentiert den Wortlaut des Leserbriefs: 

„Der Berliner Erzbischof Heiner Koch kommentiert das Terrorattentat auf den Berliner Christopher Street Day mit den Worten: ‚Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest brutal zu zerstören. Wir sind mit unseren Gebeten bei den Opfern und ihren Angehörigen…‘ Ein katholischer Bischof nennt also die Parade der Schamlosigkeit und die zur Schau gestellte Verherrlichung der Perversion ein ‚frohes und bewegendes Fest‘!? Haben die Hirten der Kirche nicht den prophetischen Auftrag, solche Ereignisse im Sinne des Evangeliums zu deuten und ins rechte Licht zu stellen? Der 2014 verstorbene Journalist und Islamkenner Peter Scholl-Latour hat immer darauf hingewiesen, dass die Stärke des Islam in Europa bedingt ist durch die Schwäche des Christentums. Ist es nicht bezeichnend, dass Vertreter des Islam dem einst christlichen Abendland die zunehmende sittliche Dekadenz zum Vorwurf machen und die westliche Kultur verachten? Will sich nun auch Fulda als eine Stätte dieser Unkultur profilieren? Wird nun die einst prächtige, nun arg zusammengeschrumpfte Fronleichnamsprozession durch die große Parade der halbnackten Leiber verdrängt? Hier muss man differenzieren! Die Ablehnung des Christentums rechtfertigt in keiner Weise das brutale und menschenverachtende Vorgehen der islamischen Terroristen, deren Morde und Gruppenvergewaltigungen Ausdruck ihres Hasses sind. Damit bekunden sie keineswegs eine dem Christentum überlegene Moral. Solchen Terroristen muss das Handwerk gelegt werden. Doch sollten alle, die sich noch Christen nennen, derartige Gräueltaten als ein Signal des Himmels verstehen, als einen Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr.“

 

 

Pfr. Abel - In diesem Bistum möchte ich nicht mehr Priester sein!


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