
26. August 2026 in Kultur
Die Country-Legende starb gestern im Alter von 80 Jahren in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee. Sie war gläubige Christin und über 60 Jahre verheiratet
Washington D.C. (kath.net/gem/rn)
R. I. P. Dolly Parton. Die Country-Legende starb im Alter von 80 Jahren in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee. Der US-amerikanische evangelikale Prediger Franklin Graham hob in einer persönlichen Würdigung auf seinen sozialen Kanälen Parton als eine jener seltenen Amerikanerinnen hervor, die durch ihre Herkunft, Authentizität und Herzlichkeit imstande sei, Menschen unterschiedlichster Prägung zu verbinden und anzusprechen.
Graham erinnerte in seinem Beitrag eindringlich an die tief im christlichen Glauben verwurzelten Herkunft der Sängerin. Dolly Parton wuchs in den Great Smoky Mountains im US-Bundesstaat Tennessee als eines von 12 Kindern – gemeinsam mit 11 Geschwistern – in einer schlichten Einzimmer-Holzhütte auf. Ihre ersten musikalischen Schritte machte Parton in einer kleinen lokalen Gemeinde, in der ihr Großvater als Prediger auf der Kanzel stand. Dort lernte sie bereits in sehr jungen Jahren das Gitarrenspiel und stimmte erste Kirchenlieder an – ein Fundament, das ihre gesamte spätere Weltkarriere tragen sollte.
Graham schloss seine Hommage an die Musikerin mit dem Aufruf an seine Follower und die Gläubigen, Parton und ihre Familie weiterhin im Gebet zu begleiten und zu unterstützen.
Partons Verbundenheit mit dem christlichen Glauben ist keineswegs neu. Wie kath.net bereits berichtete, scheut die Grammy-Gewinnerin auch vor großem Publikum nicht davor zurück, klare geistliche Akzente zu setzen.
In einer NBC-Weihnachtsshow zur Hauptsendezeit 2023 nutzte Parton, die über 60 Jahre verheiratet blieb, die Aufführung ihres Songs „Go to Hell“ für eine vielbeachtete Unterbrechung. Mitten in der Bühnenchoreographie richtete sie sich direkt an ein Millionenpublikum und warnte vor der realen Existenz des Bösen sowie vor Kräften, die versuchen, das Gute im Menschen zu zerstören. Gleichzeitig ermutigte sie die Zuschauer eindringlich, sich Gott zuzuwenden, der Kranke heilt und gebrochene Herzen aufrichtet.
Für ihr geistliches und musikalisches Schaffen – darunter auch ihr mit einem Grammy ausgezeichneter Gospel-Erfolg „There Was Jesus“ (zusammen mit Zach Williams) – wird Dolly Parton bis heute von Millionen Menschen nicht nur als Country-Ikone, sondern auch als Zeugin eines unbefangenen, tief verwurzelten Glaubens geschätzt.
This is the song @DollyParton wanted sung at her funeral. “If We Never Meet Again”. She sang it with Loretta Switt on her variety show in the 80’s. RIP. pic.twitter.com/QRcmUfM3PU
— Raymond Arroyo (@RaymondArroyo) August 26, 2026
Dolly Parton defied Hollywood’s anti-marriage agenda by being married to only one man, Carl, for nearly 60 years
— Anna Lulis (@annamlulis) August 26, 2026
She met him outside a Nashville laundromat when she was 18.
Marriage isn’t a “trap,” it’s a blessing. pic.twitter.com/KnUJx9vzJe
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