Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht

14. Oktober 2026 in Aktuelles


Weitere Informationen zum Gesundheitszustand von Leo XIV. soll es im Laufe des Tages soll geben


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat nach seiner schweren Lungen-Operation eine ruhige Nacht verbracht. Im Laufe des Tages soll es weitere Informationen geben, teilte der Vatikan am Mittwochfrüh in einem knappen Statement zum Gesundheitszustand des Papstes mit. Dem 71-jährigen Kirchenoberhaupt war am Dienstagabend ein bösartiger Lungentumor entfernt worden.

Bei der rund 90-minütigen Operation in der römischen Gemelli-Klinik wurde ein Lappen der rechten Lunge entfernt, in dem sich das Adenokarzinom befand, wie der Vatikan noch in der Nacht mitteilte. Nach dem Eingriff, der ohne Komplikationen verlaufen sei, sei der Papst regulär aufgewacht und in sein Zimmer im zehnten Stock des Spitals gebracht worden. Dieses befindet sich jedoch nicht in den für Päpste vorgesehenen Räumen, da diese derzeit renoviert werden.

Leos Vorgänger Johannes Paul II. und Franziskus waren häufiger in dem renommierten Lehrkrankenhaus behandelt worden. Aus dem vom Vatikan am Dienstagabend verbreiteten Kommuniqué geht hervor, dass der Verdacht auf einen bösartigen Tumor bereits seit einer früheren Untersuchung bestand. Unmittelbar nach der Operation sei er durch eine feingewebliche Schnellschnittuntersuchung bestätigt worden. Der Papst soll etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben.

Alle öffentlichen Termine bis zum 20. Oktober sind abgesagt. Ob Leo XIV. seine für Anfang November geplante knapp zweiwöchige Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru wird absolvieren können, bleibt abzuwarten. Leo XIV. stammt aus den USA und wurde im Mai 2025 zum Nachfolger von Papst Franziskus gewählt. Er gilt als sportlich, ist nicht als Raucher bekannt und hatte zuletzt keine gesundheitlichen Probleme. 

 

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