Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt

26. Oktober 2026 in Aktuelles


Veranstalter zitieren aus dem Schreiben des Vatikanischen Staatssekretariats: „Ihrer Prozession ist es nicht gestattet, den Petersdom zu betreten“


Vatikan (kath.net) Der Vatikan untersagte den Priestern, Ordensleuten und Gläubigen, die an der jährlichen Wallfahrt „Ad Petri Sedem“ teilnahmen, am Samstag, dem 24. Oktober, den Zutritt zum Petersdom. Das berichtet Diane Montagna auf ihrem Substack, auch weitere internationale katholische Portale schildern den Vorgang. Die Wallfahrt „Ad Petri Sedem“ („Zum Stuhl Petri“] ist eine der größeren Pilgerfahrten von römisch-katholischen Gläubigen, die die Liturgie in ihrer außerordentlichen Form wertschätzen, und wird seit 2012 angeboten. Nach Angaben der Organisatoren sei diese Entscheidung in den vergangenen Tagen in einem Schreiben des vatikanischen Staatssekretariats mitgeteilt worden: „Ihrer Prozession ist es nicht gestattet, den Petersdom zu betreten“, heiße es in dem Schreiben, zitiert Montagna ihrerseits Christian Marquant, der Hauptorganisator der Wallfahrt.

Diane Montagna kritisiert, dass dadurch „die Beschränkungen ausgeweitet“ würden und nun „nicht mehr nur die Feier der überlieferten lateinischen Liturgie“ beträfen, „sondern auch das traditionelle Gebetstreffen der Pilger am Grab des heiligen Petrus“. Zuvor war bereits eine Genehmigung verweigert worden, die überlieferte lateinische Liturgie im Petersdom zu feiern. Doch die jüngste Einschränkung gehe nun noch weiter und untersagte den Pilgern auch, als Gruppe einzutreten, um am Grab des Apostels Petrus zu beten.

Montagna schreibt wörtlich: „Im vergangenen Jahr gestattete Papst Leo XIV. Kardinal Raymond Leo Burke, am 25. Oktober 2025 eine traditionelle Pontifikalmesse am Kathedra-Altar im Petersdom zu feiern. Diese Feier stellte einen bedeutenden Moment für die Wallfahrt dar; der diesjährige Ausschluss aus der Basilika bildet daher einen krassen Kontrast zu den Ereignissen des Jahres 2025. Dies ist ein sich entwickelnder Vorgang.“


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