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Schweizer Elfmeter-Held: "Gebet hat mir Mut gegeben"

9. Juli 2026 in Schweiz, keine Lesermeinung
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Ruben Vargas schoss Schweizer Nationalmannschaft ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft


Zürich/Vancouver (kath.net/KAP) Mit göttlichem Beistand hat der Schweizer Fußballstar Ruben Vargas seine Mannschaft ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft geschossen. "Ich war natürlich nervös. Es ist nochmals ein anderer Druck, wenn du weißt, dass dein Schuss das Spiel entscheiden kann", sagte der 27-jährige Spieler der Schweizer Nationalmannschaft der Zeitung "Blick". Vor dem entscheidenden Penalty zum 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen Kolumbien in der Nacht auf Mittwoch habe er auf dem Platz gebetet, so der Fußballer des FC Sevilla. "Das hat mir Mut gegeben", verriet Vargas. Er habe sich besser gefühlt als bei all seinen bisherigen Penaltys.


Dass der Sohn einer schweizerisch-italienischen Doppelbürgerin und eines Dominikaners gläubig ist, ist laut dem katholischen Portal "kath.ch" schon länger bekannt. Schon nach einem Tor zum 2:0 gegen Italien bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 hatte Vargas verkündet: "Das Tor ist für meinen Vater im Himmel und für Jesus Christus." Wie immer hatte er sich nach dem Tor bekreuzigt und einen Gruß gen Himmel gesandt.

Wie auch Österreichs Nationalteamkapitän David Alaba (34) gehört Vargas einer christlichen Freikirche an. Laut "Blick" ist Vargas zudem Teil des religiösen Spielernetzwerks "Fußball mit Vision". Diese in Deutschland gegründete evangelikale Vereinigung von aktiven und ehemaligen Profikickern will den Fußball zur Bühne für ihren Glauben machen.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto: Symbolbild


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