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Die Bekehrung der beiden Gefängniswärter des Apostels Petrus in Rom

15. Juli 2026 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Processus und Martinianus kamen durch die Begegnung mit dem heiligen Petrus zum christlichen Glauben.


Rom (kath.net/Aleteia/jg)
Die Katholische Kirche gedenkt am 2. Juli der beiden Heiligen Processus und Martinianus. Sie waren der Legende nach die Gefängniswärter, die den heiligen Petrus während seiner Haft in Rom bewachten, schreibt Philip Kosloski in einem Artikel für die englischsprachige Ausgabe von Aleteia.

Der heilige Petrus hatte bereits eine bewegte Geschichte mit Gefängnisaufenthalten hinter sich. Die Apostelgeschichte berichtet im 12. Kapitel, wie ihn ein Engel aus dem Kerker befreite. In Rom war es anders. Gott nutzte hier die Situation, um zwei römische Soldaten zum christlichen Glauben zu führen.


Durch den Kontakt mit Petrus und möglicherweise auch mit dem heiligen Paulus wurden sie tief berührt. Sie kamen zum Glauben und wünschten sich die Taufe. Der Legende zufolge floss Wasser aus einem Felsen im Gefängnis, sodass Petrus sie taufen konnte.

Der Glaube der neu Getauften wurde bald auf die Probe gestellt. Ihr vorgesetzter Offizier Paulinus versuchte, sie umzustimmen. Als sie sich weigerten, den römischen Göttern zu opfern, konkret ging es um die Darbringung von Weihrauch vor dem Altar des Jupiter, wurden Processus und Martinianus gefoltert. Sie blieben standhaft und weigerten sich, dem christlichen Glauben abzuschwören. Schließlich erlitten sie das Martyrium. Ihre Reliquien wurden später in der Basilika St. Peter beigesetzt.

 


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