Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  6. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  12. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen

7. August 2026 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ceuta-Ereignisse laut Bauer mit Erinnerungen an 2015 verbunden - Folgen der Flüchtlingskrise immer noch spürbar - "Menschen wurden bewusst falsche Hoffnungen gemacht" - Kritik an spanischer Regierung


Wien (kath.net/KAP) Nach den jüngsten Ereignissen in der spanischen Exklave Ceuta hat Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) einen stärkeren, funktionierenden Außengrenzschutz sowie effektive Rückführungen gefordert. Man habe den Menschen bewusst falsche Hoffnungen gemacht, sich auf den Weg zu machen. Es sei der Eindruck entstanden, dass der Zugang zur Europäischen Union geöffnet werde, wenn jemand die spanische Exklave Ceuta "schwimmend erreicht". Als Gründe dafür nannte sie eine "fatale Entscheidung der spanischen Regierung", in den vergangenen Monaten Aufenthaltstitel zu legalisieren und "zu verschenken". Auch ein Urteil des spanischen Höchstgerichts zu Zurückweisungen von Migranten, die versuchen, schwimmend nach Ceuta oder Melilla zu gelangen, sei "sehr kontraproduktiv in dieser Debatte" gewesen.


Nach ihren Informationen habe sich die Lage vor Ort inzwischen beruhigt, erklärte Bauer am Rande einer Pressekonferenz am Montag. "Meine Informationen gehen davon aus, dass ein absoluter Großteil der knapp 60.000 illegalen Migranten auf Ceuta vergangene Woche wieder zurückgekehrt ist", sagte die Ministerin. Sie habe am Wochenende laufenden Kontakt mit ihrem spanischen Amtskollegen sowie dem spanischen Europa-Staatssekretär gehabt. Dieser habe dabei stets die gute Zusammenarbeit mit den marokkanischen Behörden betont.

Die Bilder der vergangenen Tage hätten jedenfalls Erinnerungen an die Flüchtlingskrise von 2015 geweckt. Man könne jetzt nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wichtig sei, "präventiv sämtliche Maßnahmen zu setzen" und die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union zu zeigen. Die gemeinsame Asylpolitik, der Asyl- und Migrationspakt sowie das auf den Weg gebrachte Rückführungsabkommen seien dabei wichtige Schritte.

Die Folgen der Flüchtlingsbewegung von 2015 seien immer noch zu spüren. Österreich habe "elf Jahre nach der letzten großen Flüchtlingswelle immer noch mit den Nachwirkungen zu arbeiten". Es gebe weiterhin "Herkulesaufgaben punkto gelungener Integration zu bewältigen", weshalb man "von dieser Linie keinen Millimeter weichen" werde.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Schillerlocke 7. August 2026 
 

Das Wort "Rückführungen"

ist schon ein Branding. Illegale Eindringlinge muss man in Ceuta nicht rückführen, sondern man darf sie rausschmeissen, d. h. wieder hinter die Grenzen schaffen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz