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'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!24. September 2026 in Österreich, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nur mehr 4,4 Millionen Katholiken in Österreich, nur knapp über 8 % besuchen am Sonntag die Hl. Messe - für die österreichischen Bischöfe alles weiterhin "weitgehend stabil"
Wien (kath.net/rn)
"Kirche casht ab – Beiträge stiegen auf 552 Mio. Euro". So titelte eine österreichische Zeitung in einem Bericht über die jüngsten Kirchenstatistik-Zahlen der katholischen Kirche Österreichs, die diese Woche veröffentlicht wurden. Im Vorjahr gab es 66.930 Austritte, die KAP/BIKO bezeichneten dies – wie jedes Jahr – als "weitgehend stabil", auch wenn damit erneut quasi mit Villach die siebtgrößte Stadt des Landes austrat. "Die Kirchenstatistik lässt sich nicht schönreden.", schreiben die OÖN dazu. Formal gibt es auf dem Papier 4.488.101 Katholiken in Österreich, doch die meisten bleiben Taufschein-Katholiken. Dies zeigt sich erneut an der Zahl der Gottesdienstbesuche, denn von den knapp 4,5 Millionen Katholiken besuchen laut den Zählsonntagen nur 359.561 bzw. 378.278 die Sonntagsmesse. Auch andere Zahlen wie Taufen, Trauungen, Erstkommunionen und Firmungen zeigen, dass die Zahl der Katholiken rückläufig ist. 
Die Zahl der Taufen lag 2025 bei 35.259. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2024 (36.705). 2023 waren es noch 39.488, 2022 gar 45.706. Dies hängt auch mit dem Rückgang der Geburtenzahl in Österreich zusammen. So gab es 2025 nur mehr 42.322 Erstkommunionen, im Jahr davor waren es noch 45.685. Doch es gab 2025 erneut auch eine Zahl, die ansteigt: Die Kirchensteuer-Einnahmen, die von österreichischen Kirchenvertretern gerne als "Kirchenbeitrag" bezeichnet werden, sind erneut gestiegen. Nach 539 Millionen im Jahr 2024 gab es 2025 mehr als 552 Millionen Euro.
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Lesermeinungen| | Dornenbusch 24. September 2026 | | | | Das Phänomen „weniger Katholiken, mehr Millionen“... ....zeigt drastisch, wie sehr sich die Organisation vom gelebten Glauben entfernt hat. Ein Blick nach Deutschland verdeutlicht dieses strukturelle Paradoxon: Zählt man dort alle Mitarbeiter von Kirche und Wohlfahrtsverbänden zusammen, steht fast jedem sonntäglichen Gottesdienstbesucher ein Angestellter gegenüber (Verhältnis fast 1:1).Würde die gesamte Belegschaft am Sonntag geschlossen zur Messe erscheinen, wären die Kirchen schlagartig mehr als doppelt so voll! Auch bei uns in Österreich zeigt der neue Rekord von 552 Millionen Euro bei gleichzeitigem Einbruch der Messbesucher (nur noch gut 8 %), dass die Finanzierung durch das Kirchensystem völlig von der Realität in den Kirchenbänken entkoppelt ist. Wir finanzieren in beiden Ländern einen gigantischen, bürokratischen Beschäftigungsapparat, während der eigentliche Kernauftrag im einstelligen Prozentbereich verkümmert. |  3
| | | | | Alchemyst 24. September 2026 | | | | #Versusdeum - Ja, in Deutschland ist es auch so. Es fehlt der Gedanke einer Leitkultur.Aber dafür gibt es eben auch keine Handhabe, keinen Hebel. Ich glaube das ist auch schwierig. Die Gedanken sind frei und es herrscht zu Recht das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Erst wenn Gewalt ins Spiel kommt, kann man handeln. Und es gilt: "Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu." Wir erleben und kritisieren ja (siehe "Kirche in Not") wie sehr Christen gerade auch in islamischen Ländern bedroht und behindert (Kirchenbau) werden. Dann verbietet es sich, im Gegenzug hier ähnlich zu agieren.
Und Gott lässt nun mal auch die Sonne über solchen und anderen aufgehen... |  0
| | | | | Versusdeum 24. September 2026 | | | | Was noch ansteigt: Die Zahl der Muslime in Wien Innerhalb weniger Jahre stieg die Zahl muslimischer Schüler in der Stadt von etwa 34 auf über 40%. In der Stadt, die sich 1529 und 1683 erfolgreich gegen die Türkenbelagerungen gewehrt hatte, ist der point of no return definitiv überschritten, insbesondere angesichts des Glaubensverlusts und der Blindheit, Naivität und Unterwürfigkeit vieler Kirchenvertreter sicherlich auch im Nachbarland Deutschlands (bei uns wenden sie sich nicht gegen Islamisierung, Islamismus und Terrorismus, sondern gegen jene, die davor warnen). |  4
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