Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Gott macht unruhig

17. Juli 2020 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Dynamik des Glaubens eines jungen Mönchs auf dem Hintergrund eines Gebetes von Papst Benedikt XVI. - Ein Buchtipp von Stefan M. Bolli.


Mols (kath.net)

Philipp Meyer ist 38 Jahre alt, Priester und Mönch in Maria Laach. Doch wie kommt es, dass ein junger Mann die Nachfolge Christi antritt in einer Zeit, in der der Glaube vermeintlich schwindet? «Antworten finde ich vor allem bei dem, mit dem ich meinen Weg gemeinsam gehe, um ihn ringe – und mit dem ich ihn auch immer wieder neu suchen kann», schreibt Pater Philipp in seinem Vorwort.

 

Als Papst Benedikt XVI. 2011 sein 60-jähriges Priesterjubiläum feierte, verfasste der deutsche Papst ein Gebet. Dieses Gebet beeindruckt und reflektiert Pater Philipp in seinem Buch auf dem Hintergrund seines Glaubens. Ein Glaube, der sich dynamisch verändert und immer wieder neu herausfordert. «Ich bin beunruhigt.» So beginnt er das Buch über seinen Glauben. «Ich bin beunruhigt über das, was im Fokus steht und was aus dem Fokus herausfällt.»


 

Rainer Maria Kardinal Woelki schreibt in seinem Vorwort zum Buch von Pater Philipp: «Eine […] heilsame Unruhe verordnet uns P. Philipp […]. Freilich will er uns gerade nicht nervös oder besorgt zurücklassen; ihm geht es vielmehr darum zu zeigen, ‘dass Liebe immer Bewegung ist’ […]» Und weiter führt der Erzbischof von Köln aus, dass wir in den Meditationen von Pater Philipp dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs begegnen, der «weniger Gegenstand geruhsamer Spekulationen ist als ‘Feuer’, das brennt und entflammen will».

 

Der Titel, eine Anspielung auf das berühmte Zitat des heiligen Kirchenlehrers Augustinus («Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir, o Gott.» Confessiones 1,1), will uns aufwecken und in die Dynamik des Glaubens einführen. Die einzelnen Sätze des Gebetes des emeritierten Papstes sind die Leiter, auf deren Stufen Pater Philipp die Leser benediktinisch hineinnimmt. Er möchte nicht den Weg zeigen, sondern im Wissen um die vielen verschiedenen Wege Mut machen, den Weg zu gehen: «Manchmal könnte ich schreien vor Wut über so viel Chaos in der Kirche, […] weil wir alle so sehr an dem vorbeileben, was Christus will.» Dann gibt er eine Ermutigung auf den Weg: «Jeden Sonntag sind wir doch vom Herrn selbst eingeladen, unsere christliche Freude zu feiern, sein Wort zu hören, es in der Eucharistie zu empfangen und dann fruchtbringend umzusetzen im alltäglichen Leben.»

 

«Wenn wir damit wieder anfangen würden, wir, die 10 Prozent derer, die ja angeblich überhaupt nur noch in die Kirche gehen, dann könnten wir es auch schaffen, dass es in zehn Jahren vielleicht schon 20 Prozent werden […]».

 

kath.net-Buchtipp:

Gott macht unruhig

Die Dynamik meines Glaubens

Von Philipp Meyer

Sonstiger Urheber: Rainer Maria Woelki

Hardcover, 160 Seiten

2020 Herder, Freiburg

ISBN 978-3-451-38621-3

Preis Österreich: 18.60 EUR


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

  • Link zum kathShop
  • Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz, für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: buch@kath.net
  • Buchhandlung Provini Berther GmbH, Chur, für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: buch-schweiz@kath.net

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gott

  1. "Am Ende wartet Gott – warum Denken in die Anbetung führt"
  2. Gott in Frankreich
  3. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie - Leseprobe 2
  4. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie
  5. Die Lehninsche Weissagung
  6. Gott und die Welt
  7. Gott und die Welt

Buch

  1. Pater Adam
  2. Vatikan-Buchhandlung "Benedikt XVI." in Rom schließt
  3. Der Tod ist ein Kommunist
  4. Taufe: die schönsten Buchgeschenke
  5. Gott und die Welt
  6. Braut Christi
  7. „Träumer, Kämpfer, Gentleman“







Top-15

meist-gelesen

  1. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz