Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer

25. Februar 2026 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikandiplomat Kulbokas in "Vatican News"-Interview: "Es fällt daher auch mir schwer zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint. Genau deshalb setze ich so sehr auf das Gebet"


Kiew/Rom (kath.net/KAP) Der Papstgesandte in Kiew, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, hat zu Gebet, humanitärer Hilfe, Solidarität und tiefer Verbundenheit mit der Bevölkerung in der Ukraine aufgerufen. "Gott wirkt auch dann, wenn es den Menschen nicht gelingt, Frieden zu schaffen", sagte der Apostolische Nuntius im Gespräch mit vatikanischen Medien anlässlich des vierten Jahrestags des Beginns des russischen Angriffs auf die Ukraine am Dienstag. Inmitten all der menschlichen Grausamkeit, Respektlosigkeit und des Misstrauens im Krieg versuche die Kirche vor allem, die Hoffnung in den Herzen der leidenden Menschen wachzuhalten.

Kulbokas verwies auf die großen Zerstörungen und die steigende Zahl abseits der Front getöteter und verwundeter Zivilisten. "Vier Jahre eines so umfassenden Krieges sind eine lange Zeit. Und die Intensität nimmt weiter zu", beklagte der päpstliche Gesandte. Die größte Hilfe, die die Kirche dem ukrainischen Volk anbieten könne, sei dabei wohl vor allem geistlicher Natur: "jedem Einzelnen zu helfen, die Augen zu öffnen, um nicht nur auf das Böse zu blicken, das wir täglich sehen und erleben, sondern einen Blick voller Hoffnung zu bewahren".


"Wir brauchen dringend Gebete", sagte der litauische Vatikandiplomat. "Doch vergessen wir nicht, dass Russland ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates ist und die Verantwortung trägt, Frieden und Gerechtigkeit zu fördern", fügte Kulbokas laut "Vatican News" hinzu. Der Erzbischof erinnerte zudem an das Budapester Memorandum von 1994, in dem Russland, die USA und Großbritannien der Ukraine Garantien für ihre Souveränität und territoriale Integrität zusicherten, sowie die Minsker Abkommen und den Vertrag von 2003 zwischen Russland und der Ukraine zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Grenzen. Kulbokas: "Es fällt daher auch mir schwer zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint. Genau deshalb setze ich so sehr auf das Gebet."

Papst: "Die Waffen sollen schweigen"

Papst Leo XIV. hatte bereits am Sonntag erneut einen Friedensappell formuliert und ein sofortiges Ende des Krieges gefordert. "Wie viele Opfer, wie viele zerstörte Leben und Familien! Wie viel Zerstörung, wie viel Leid!", rief er beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz in Rom. Der Krieg ziehe eine Spur des Todes, der Zerstörung und der Schmerzen hinter sich, die Generationen prägen werde. Deshalb könne der Frieden "nicht weiter aufgeschoben werden", nötig seien "verantwortliche Entscheidungen", so der Papst.

"Die Waffen sollen schweigen, die Bombardierungen aufhören!", mahnte Leo. Um zum Frieden zu gelangen, müsse "ohne Verzögerung" ein Waffenstillstand angestrebt werden. Ferner sei eine "Stärkung des Dialogs" nötig, um einen Weg zum Frieden zu finden.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  2. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  3. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  4. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  5. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  6. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  7. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  8. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  9. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein
  10. Kritische Analyse des US-Friedensplanes von Präsident Donald Trump







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  3. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  4. 'Tatsächlich Gott'
  5. Wir können NICHT schweigen!
  6. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  7. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  8. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  9. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  10. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  11. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  12. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  13. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  14. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  15. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz