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Vatikan stellt klar: Presseberichte zu angeblichen USA-Papst-Zwist sind Fake-News!

vor 7 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Ein Politik-Aktivist der US-Demokraten verbreitete auf seinem Blog das Gerücht, dass Pentagon-Mitarbeiter angeblich dem Vatikan gedroht haben sollen. Doch selbst Kardinal Pierre und Vatikanmitarbeiter dementierten inzwischen die Medienberichte


Washington D. C. (kath.net)

„Es gab keine Drohung, den Vatikan anzugreifen. Jeder, der dumm genug ist, eine solche kindische Verschwörungstheorie zu schlucken, hat nichts im Heiligen Stuhl zu suchen.“ Mit deutlichen Worten hat am Donnerstag Damian Thompson, der bekannte englische Katholik und Journalist, offensichtlich gezielt gestreute Medienmeldungen kommentiert, mit denen ein vermeintlicher Zwist zwischen den USA und Papst Leo geschürt werden soll.

Bei einem diplomatischen Treffen zwischen dem Pentagon und dem Vatikan soll es angeblich zu Unstimmigkeiten gekommen sein. So soll eine „Avignon-Drohung“ in den Raum gestellt worden sein, die im Vatikan als Absicht verstanden wurde, den Heiligen Stuhl notfalls mit militärischer Gewalt zu beeinflussen oder seinen Status als souveränes Völkerrechtssubjekt infrage zu stellen. Auf X (ehemals Twitter) wurde diese Thesen von US-Kommentators Christopher Hale verbreitet, der sich auf "interne Quellen" in seinem Bezahl-Blog beruft. Die Story wurde zuvor von "Free Press" ebenfalls unter der Paywall verbreitet.

Klar ist, dass Hale keine journalistisch neutrale Stimme ist, sondern ein Politik-Aktivist der Demokraten ist, der gezielt solche Gerüchte streut. Unter anderem betrieb er für Obama und Biden Wahlkampf und versuchte, für beide katholische Wähler zu gewinnen. Ob es diese „Avignon“-Drohung wirklich gegeben hat, ist völlig unklar. Thompson meinte dazu: „Die Erwähnung von Avignon sei zwar ein diplomatischer Fauxpas, aber weit entfernt von einer Kriegserklärung.“ Für Thompson sind die Gerüchte von Hale schlichtweg „Bullshit“


Beamten des Verteidigungsministeriums wiesen inzwischen die kolportierten Behauptung gegenüber Religion News Service (RNS) als FakeNews zurück. "Die Darstellung des Treffens durch die Free Press ist stark übertrieben und verzerrt. Das Treffen zwischen Vertretern des Pentagons und des Vatikans war ein respektvoller und sachlicher Austausch. Wir hegen höchsten Respekt vor dem Heiligen Stuhl und begrüßen den fortgesetzten Dialog mit ihm.“, betonte das Pentagon. RNS erklärte auch, dass man viele Details der Geschichte nicht unabhängig bestätigen könne.

Inzwischen hat sich auch Brian Burch, der Botschafter der Vereinigten Staaten beim Heiligen Stuhl, zu Wort gemeldet. Dieser hatte mit dem damaligen Vatikan-Nuntius, Kardinal Pierre, darüber ein Gespräch geführt und anschließend auf Xmitgeteilt: "Ich war erfreut, heute mit Seiner Eminenz, Kardinal Christophe Pierre, zu sprechen. Wie erwartet bestätigte er, dass jüngste mediale Darstellungen seines Treffens mit Unterstaatssekretär Colby „Fantasieprodukte“ seien, die „einfach erfunden“ wurden. Angesichts der Intelligenz und Seriosität von Herrn Colby war ich ebenfalls nicht überrascht, als Seine Eminenz anerkannte, dass es in dem Treffen keinerlei Drohungen jeglicher Art gegeben habe. „Es war ein offenes und herzliches Treffen, das vor zwei Monaten stattfand.“ Drohung von Avignon? „Keine.“

Unterdessen bezeichnete ein Vatikanbeamter gegenüber "The Pillar" zwar das Treffen zeitweise als „angespannt“ und einige Wortwechsel als „aggressiv“. Er bestätigte aber, dass Niemand jemanden bedroht hätte.

Der Vatikan selber hat am Freitag in einer offiziellen Presseerklärungen die Berichte als unwahr zurückgewiesen. "Wie Seine Exzellenz Christophe Pierre, ehemaliger Apostolischer Nuntius in den Vereinigten Staaten, bestätigte, war sein Treffen mit Herrn Elbridge Andrew Colby Teil der regulären Mission des Päpstlichen Vertreters und bot Gelegenheit zum Meinungsaustausch über Angelegenheiten von beiderseitigem Interesse. Die Darstellung dieses Treffens durch einige Medien entspricht in keiner Weise der Wahrheit.“

 

 

 

 

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 5 Stunden 
 

Wenig überraschend

Zumindest hierzulande gehört ja die systematische Ausblendung oder gar "Beugung" unbequemer Wahrheiten, die nicht in die eigene Ideologie passen ja längst zum Standardwerkzeug vieler Linker in Politik und Medien (z.B. die über 40% nichtdeutschen Gewalttäter). Merke: Wiederhole eine Lüge nur oft genug und auf möglichst vielen Kanälen (von der Tagesschau über die "Kirchen" bis zu den Near Governmental Organizations), dann wird sie die Masse auch glauben.


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