Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise

25. August 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Räsänen sollte bei einer Konferenz in Nordirland über Religionsfreiheit und freie Meinungsäußerung sprechen. Sie wird ihren Redebeitrag nun über Video leisten.


London (kath.net/jg)
Die britische Regierung hat der langjährigen finnischen Parlamentsabgeordneten und Christin Päivi Räsänen die Einreise in das Vereinigte Königreich verweigert. Grund ist Räsänens Verurteilung durch den finnischen Obersten Gerichtshof, weil sie christliche Positionen zu Ehe, Familie und Homosexualität öffentlich geäußert hat, berichtet der National Catholic Register.

Räsänen, Mitglied der christdemokratischen Partei und der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands, hatte im Juni zunächst eine Electronic Travel Authorization (ETA) für die Einreise erhalten. Im Juli wurde diese jedoch widerrufen. Sie sollte in der vergangenen Woche auf einer Konferenz in Nordirland zum Thema Religionsfreiheit und freie Meinungsäußerung sprechen. Stattdessen muss sie nun über Video zugeschaltet werden. Selbst ein Antrag auf ein volles Visum und ein persönliches Schreiben an die britische Innenministerin blieben ohne Antwort vor dem Termin.


Die Entscheidung Großbritanniens ist vor dem Hintergrund des Urteils des finnischen Obersten Gerichtshofs vom März 2026 zu sehen. Das Gericht verurteilte Räsänen wegen Passagen in einem 2004 erschienenen Heft mit dem Titel „Als Mann und Frau schuf Er sie“. Darin bezeichnete sie Homosexualität unter anderem als „Abweichung der psychosexuellen Entwicklung“ und „sexuelle Abweichung“. Das Gericht wertete diese Formulierungen als herabwürdigend gegenüber Homosexuellen als Gruppe. Mit Räsänen wurden Bischof Juhana Pohjola und die Luther-Stiftung Finnland, die das Heft mitverfasst bzw. herausgegeben hatten, zu Geldstrafen verurteilt. Weiters müssen die strittigen Passagen entfernt werden. Räsänen, Pohjola und die Stiftung haben den Fall an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weitergezogen.

Räsänen erklärte gegenüber der Alliance Defending Freedom (ADF), welche sie juristisch unterstützt: „Es ist schockierend, dass das Vereinigte Königreich mich, eine demokratisch gewählte Politikerin eines verbündeten europäischen Staates, an der Einreise hindert.“ Sie sei in Finnland wegen der friedlichen Äußerung ihrer christlichen Überzeugungen wegen „Hassrede“ verurteilt worden. Dies sei ein eklatanter Fall staatlicher Zensur, der international, auch vom US-Außenministerium und der US-Kommission für Religionsfreiheit, mit Besorgnis registriert worden sei. Auch wenn das Urteil noch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angefochten werde, habe Großbritannien die Reiseerlaubnis wahrscheinlich auf dieser Grundlage verweigert und sie damit für die Ausübung ihrer grundlegenden Menschenrechte bestraft.

Papst Leo XIV. hatte bereits im Januar 2026 vor dem diplomatischen Corps vor der raschen Einschränkung der freien Meinungsäußerung im Westen gewarnt und von einer neuen „orwellschen“ Sprache gewarnt, die im Namen der Inklusion diejenigen ausschließe, die sich den vorherrschenden Ideologien nicht anpassen.

 

Foto: Archivbild Päivi Räsänen

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 CusanusG 25. August 2026 
 

An UK sieht man wohin die Reise geht

Die globale Linke tut alles, christliche Wurzeln in Europa auszulöschen. Das ist auch das eigentliche Ziel hinter dem sog. Kampf gegen Rechts. Und wie in UK gelingt es stets einer Minderheit (Labour hat kaum 30% bei der letzten Wahl bekommen), Fakten zu schaffen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  2. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  6. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  7. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA

Meinungsfreiheit

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  5. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  6. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  7. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz