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| ![]() Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan aufvor 51 Minuten in Aktuelles, keine Lesermeinung Vorgänger Franziskus hatte die Sparmaßnahme angesichts massiver finanzieller Einbußen für den Vatikan während der Corona-Pandemie verordnet Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat die während der Corona-Pandemie von seinem Vorgänger beschlossenen Einsparungen bei Vatikan-Gehältern aufgehoben. In dem am Montag veröffentlichten Erlass widerruft Leo XIV. das Dekret "Eine nachhaltige Zukunft" ("Un futuro sostenibile") von Papst Franziskus vom März 2021. Darin wurden angesichts der Notlage durch die Pandemie die Gehälter von in der Römischen Kurie tätigen Kardinälen, Präfekten und Sekretären von Dikasterien sowie von Klerikern und Ordensleuten beschnitten. Nach Rücksprache mit dem Wirtschaftsrat seien nun die Voraussetzungen gegeben, die bereits im Juni 2025 angepassten Einschränkungen rückwirkend zum 1. September vollständig zu beenden, so Leo XIV. Dies geschehe "in der Gewissheit, dass die Institutionen des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt ihr Engagement für die Sicherung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit mit verschiedenen Mitteln fortsetzen werden". Zugleich bleibt der Stopp der zweijährlichen Gehaltserhöhungen bestehen. Beide päpstlichen Dekrete sind als "Motu Proprio" veröffentlicht, also als Erlass des Papstes, der auf deren persönlicher Initiative beruht. Gehälter kürzen, Entlassungen vermeiden Papst Franziskus (2013-2025) erklärte im Motu Proprio vom März 2021, die Pandemie habe das Defizit, das die Finanzverwaltung des Heiligen Stuhls und des Vatikanstaats seit Jahren kennzeichne, verschärft. Vor allem habe er eine Überprüfung der Ausgaben gefordert, um noch drastischere Maßnahmen wie die Entlassung von Mitarbeitenden, insbesondere von Laien und von Vätern und Müttern, zu vermeiden, so das Portal "Vatican News". Franziskus habe die Gehälter der Kurienkardinäle gekürzt, und zwar um zehn Prozent. Von den Kürzungen betroffen waren auch Leiter und Sekretäre der Dikasterien. Für alle in der Kurie tätigen Kleriker und Ordensleute wurde eine pauschale Kürzung um drei Prozent eingeführt. Weiter keine automatischen Gehaltserhöhungen Ebenso wurden die zweijährlichen Gehaltserhöhungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestoppt. Bei den Laien betraf es laut "Vatican News" jedoch nur Beschäftigte ab der vierten Gehaltsstufe, nicht aber niedrigere Gehälter. Rückwirkende Änderungen an den erfolgten Maßnahmen wird es demnach nicht geben, auch Dienstalterszulagen bleiben eingefroren, wie es hieß. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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