SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
- 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
- NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
- Wir können NICHT schweigen!
- Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
| 
Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris29. September 2026 in Prolife, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sie schrieben dem Papst im Juni einen Brief und er antwortet „Ja“. Von Petra Lorleberg/kath.net
Paris-Vatikan (kath.net/pl) Es war ein denkbar großes Zeichen der ProLife-Haltung der katholischen Kirche: Sechs Jungs, die Träger von Trisomie 21 sind, durften bei der größten katholischen Messfeier in der gesamten Geschichte Frankreichs als Messdiener dabei sein. Théophile, Maxime, François, Foucauld, Timothée und Jérôme hatten gemeinsam dem Papst einen Brief geschrieben und unterzeichnet. Während der Audienz, die Papst Leo der Lejeune-Stiftung im Juni gewährte (Link), übergab der elfjährige Théophile dann diesen Brief an den Papst. Als dann der Antwortbrief aus dem Vatikan kam und das päpstliche „Ja“ übermittelte, war dies Anlass für große Freude.
Die Lejeune-Stiftung veröffentlichte ein Foto dieser Ministranten (und einer Begleitperson) auf ihrem Twitterauftritt und schrieb dazu: „Die sechs jungen Menschen mit Trisomie 21, die bei der Messe von #PapstLeoXIV dienen werden, sind bereit! „Es freut mich sehr; bei dem Gedanken, an seiner Seite zu sein, geht mir das Herz auf. Ich bin so stolz!“ Indem der Papst diese jungen Menschen einlädt, bei der Messe zu dienen, macht er der Welt ihre Verletzlichkeit bewusst. Dies ist ein starkes Zeichen an Frankreich und die Welt. Damit die Welt Leben hat, wollen wir Raum für jedes Leben schaffen!“
Das französische katholische Nachrichtenportal „Aleteia“ berichtet wertschätzend: „François, Théophile, Maxime, Foucauld, Timothée und Jérôme – im Alter zwischen 11 und 28 Jahren – stehen in Verbindung mit der Fondation Jérôme Lejeune, die Menschen mit Down-Syndrom und anderen genetisch bedingten geistigen Behinderungen unterstützt. Der Dienst am Altar war zudem nichts, das eigens für den Papstbesuch ins Leben gerufen wurde: Der 22-jährige Maxime ministriert bereits seit seiner Erstkommunion und hilft inzwischen in seiner Pfarrei bei der Ausbildung jüngerer Messdiener, während der 28-jährige François regelmäßig in der Kirche Saint-Augustin in Paris dient. Sollte es vor dem größten Einsatz ihrer ‚Messdiener-Karriere‘ Nervosität gegeben haben, so hat am Ende wohl die Begeisterung gesiegt. François gab im Vorfeld zwar zu, dass er etwas gestresst sei, bezeichnete die Aussicht, dem Papst nahe zu sein, dann jedoch als ‚Rayon de Soleil‘ – als einen Sonnenstrahl.“ 
Papst Leo XIV. hatte gegenüber der Fondation Jérôme Lejeune im Juni bekräftigt: „Die Medizin darf niemals zur Dienerin des geplanten Todes werden!“
Foto (c) Fondation Jérôme Lejeune
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | orwell 30. September 2026 | | | | @ Hardenberg „So funktioniert eine integrierende Kirche!“
In der Tat! Die Kirche integriert alle und alles. ;-) |  0
| | | | | Hardenberg 29. September 2026 | | | | Absolut berührend So funktioniert eine integrierende Kirche! |  0
| | | | | SarahK 29. September 2026 | | | | Oh weh NEIN, @SpatzInderHand: Missverstanden Ich meinte die Diskussion um den Namen, nicht weiteres. |  2
| | | | | SpatzInDerHand 29. September 2026 | |  | @SarahK: sooo "typisch deutsch" kann das eigentlich nicht sein, denn auch in den Niederlanden werden jedes Jahr ca. 85 % der Downsyndromkinder abgetrieben :( |  0
| | | | | SarahK 29. September 2026 | | | | Die Diskussion ist typisch Deutsch finde ich, in den Niederlanden (und ich glaube Belgien) gibt es „Brownies and Downies“ und ich habe mir noch nie etwas anderes als Positives dabei gedacht. Wir luden auch einmal unsere Tochter und ihre Freunde auf Wunsch unserer Tochter dahin zum Essen ein, ganz bewusst dahin.
Und ja ich finde es auch toll, dass das gerade in Frankreich und generell durch die Ministranten gezeigt wird, dass jeder Mensch von Geburt und Gott würde hat. |  2
| | | | | Riedkatholik 29. September 2026 | | | | @Goldfisch: Was kann Dr. Down für seinen Namen Dr. Langdon Down war der erste, der dieses Erscheinungsbild als erster beschrieb. Man würde ihm die wissenschaftliche Ehre abschneiden, wenn man aus einem subjektiven Verständnisfehler heraus nicht mehr im Zusammenhang mit diesem Syndrom erwähnen würde. Plädieren Sie auch dafür, dass man einem Patienten, der den Morbus Scheuermann hat, einen schöner en Namen zuteilt? Übrigens: Solange wir es als schön zu deklarieren haben, "wie jedes menschliche Leben geachtet wird", sind wir noch ein großes Stück davon entfernt, den Wert des menschlichen Lebens in unserer Gesellschaft in vollem Umfang wirklich zu erfassen. |  3
| | | | | DiosMio 29. September 2026 | | | | Goldfisch Mein Enkel ist betroffen und wenn er von sich oder über sich erzählt dann erklärt er jedem, dass er das Down-Syndrom hat. Seine Eltern haben das auch stets verwendet und schon im integrativen Kindergarten am Elternabend gesagt dass der Sohn das Down-Syndrom hat. Das versteht jeder und ist nicht zwangsläufig abwertend. |  3
| | | | | Goldfisch 29. September 2026 | | | |
So schön zu sehen, wie jedes menschliche Leben in seiner Würde geachtet wird!
Und bitte nennen wir es "Trisomie", Down-Syndrom klingt für mich irgendwie abwertend... |  1
| | | | | SpatzInDerHand 29. September 2026 | |  | Superschön! Mich freut das enorm!! |  2
| | | | | holscha 29. September 2026 | | | | Hilfreich Es ist gut, wenn auch Menschen mit sichtbaren Schwierigkeiten, normal an der Messe dienend teilnehmen |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFrankreich- Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
- Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
- Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
- Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
- Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
- Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
Leo XIV.- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
- Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
- Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
- Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
- Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
- Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
- Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
- Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
- Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
- USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
- Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
- Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
- Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
- Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
|