Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Serbischer Patriarch ehrt Viktor Orban mit höchster Auszeichnung

11. September 2022 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verleihung des Heiligen-Sava-Ordens für Verdienste des ungarischen Premiers um den "Schutz des Christentums in Europa".


Budapest/Belgrad (kath.net/ KAP)

Der ungarische Premierminister Viktor Orban ist am Montag vom serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije ausgezeichnet worden. Orban empfing an seinem Regierungssitz in Budapest das Oberhaupt der serbischen Kirche und bekam von diesem den Orden des Heiligen Sava ersten Grades überreicht, berichteten die ungarische Nachrichtenagentur MTI wie auch das serbische Patriarchat in Belgrad. Ausgezeichnet wurde Orban für seine Bemühungen um den Schutz des Christentums in Ungarn und ganz Europa, für die Förderung der christlichen Werte wie auch für seinen persönlichen Beitrag zur Freundschaft zwischen dem ungarischen und dem serbischen Volk, hieß es seitens des serbischen Patriarchen.

Porfirije nannte Orban bei diesem Anlass einen "einzigartigen Staatsmann, der für die Seele Europas kämpft und dessen Worte von anderen Nationen, einschließlich der Serben, gehört werden". Gegenwärtig sei Europa mit einem neuen, "global auferlegten und aggressiven Wertesystem" konfrontiert, welche die bestehende Ordnung von Individuen und Gemeinschaften zum Einsturz bringen, und neue Paradigma durchsetzen wolle. Angesichts dessen stehe Orban "für das von Gott gestiftete, christliche Wertesystem", welches in Ungarn wie auch in Serbien weiter hochgehalten werde.


Orban betonte in seiner Dankesrede, er sei stolz über die Auszeichnung der serbischen Kirche. "Wir sind friedliche Menschen, wir wollen Frieden, aber in Wirklichkeit ist ein Krieg um die Seele Europas im Gange, und ohne die Einheit der Christen, einschließlich der Orthodoxie, können wir diese Schlacht nicht gewinnen", so der Ministerpräsident.

Der heilige Sava (1174-1236) gilt als Begründer der unabhängigen serbisch-orthodoxen Kirche. Der heute als Nationalheiliger Serbiens verehrte Sava war Sohn des Fürsten Stefan Nemanja, der 1171 einen unabhängigen serbischen Staat errichtete. Sava lebte zunächst als Mönch auf dem Berg Athos bis er in seine Heimat zurückkehrte, um eine vom bisherigen Erzbistum Ohrid unabhängige Kirche aufzubauen. 1219 wurde er vom Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel zum ersten Erzbischof der nunmehr autokephalen Serbischen Orthodoxen Kirche geweiht. Er gilt deshalb als Organisator und eigentlicher Begründer der Serbischen Kirche, auch wenn die ersten Anfänge des christlichen Glaubens byzantinischer Prägung in dieser Region bereits für das 9. Jahrhundert nachweisbar sind.

Der nach dem Heiligen benannte Sava-Verdienstorden wird an kirchliche und weltliche Persönlichkeiten mit herausragenden Verdiensten verliehen und gilt als höchste Auszeichnung der serbisch-orthodoxen Kirche.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: (c) Von European People's Party - EPP Summit, Brussels, December 2018, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82477683


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  5. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  6. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  7. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  8. Die Realität aufzeigen
  9. Erdö vor Papstbesuch: Budapest eine Brücke zwischen Ost und West
  10. Bischof Veres: Kirche auch in Ungarn in radikalem Wandel







Top-15

meist-gelesen

  1. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz