Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Nicaragua: Öffentliche Osterfeiern verboten

18. April 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem mittelamerikanischen Land dürfen laut Portal "Vaticannews" kirchliche Feiern ausschließlich innerhalb der Kirchen stattfinden - Rund um Kathedralen sind Sicherheitskräfte im Einsatz.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Osterprozessionen und Feuerwerk sind in Nicaragua verboten. Das harte Durchgreifen der Regierung bei den Feierlichkeiten in der Karwoche lasse keinen Raum für öffentliche christliche Prozessionen anlässlich des Osterfestes, berichtet das Portal "Vaticannews" am Donnerstag. Präsident Daniel Ortega habe etwa auch verboten, Heiligenbilder auf den Straßen zu zeigen; rund um Kathedralen seien Sicherheitskräfte im Einsatz.
Seit 2023 gilt in dem mittelamerikanischen Land ein Verbot öffentlicher Prozessionen, die, wie am Palmsonntag, ausschließlich innerhalb der Kirchen stattfinden dürfen; die gleiche Maßnahme werde für den Kreuzweg am Karfreitag gelten, heißt es. Zuwiderhandlungen würden mit Verhaftung geahndet, wie einige Priester, die von Polizisten besucht wurden, bestätigten.


"Die Unmöglichkeit, Prozessionen abzuhalten, die ein zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten in der Karwoche sind", stelle einen schweren Schlag für das religiöse Leben des Landes dar, wird das nicaraguanischen Portal "100 % Noticias" zitiert. Auch das Verbot öffentlicher Gebete zu sensiblen Themen wie der Situation in Nicaragua, Migranten und politischen Gefangenen werde als Versuch interpretiert, die Stimme der Kirche zu Fragen der Gerechtigkeit und der Menschenrechte zum Schweigen zu bringen.
Seit der Niederschlagung der Sozialproteste von 2018 regiert das sandinistische Regime von Staatspräsident Daniel Ortega mit Repression gegen die Opposition, Menschenrechtler und die Kirche. Papst Franziskus hat vor Hintergrund der angespannten Lage mehrfach zum Gebet für die Kirche in Nicaragua und zum Dialog aufgerufen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz