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70.000 Jugendliche bei Mladifest: Glaube und Berufung leben

8. August 2025 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Internationales Jugendfestival in Medjugorje endet mit Auftrag zur Glaubensweitergabe in den Heimatländern - Bischof Palic von Mostar: "Wie viele Jugendliche haben hier die Quelle des lebendigen Wassers gefunden!"


Medjugorje (kath.net/KAP) Mit einer großen Sendungsfeier am Donnerstagabend und einer Bergmesse am Freitagmorgen ist das Internationale Jugendfestival in Medjugorje zu Ende gegangen. Der Bischof von Mostar-Duvno, Petar Palic, zelebrierte gemeinsam mit dem Apostolischen Visitator Erzbischof Aldo Cavalli und den Bischöfen Vlado Kosic (Kroatien), Everard de Jong (Niederlande), Guido Gallese und Domenico Sigalini (beide Italien) sowie 596 weiteren Priestern den Abschlussgottesdienst. An die 70.000 Jugendlichen - darunter rund 1.000 Österreicher - hatten daran teilgenommen.

Junge Pilger trugen während der Messe ein Tuch zum Altar, auf dem sie in den vergangenen Tagen ihre Gebete und Danksagungen niedergeschrieben hatten. Zudem überreichten die Bischöfe Vertretern der 71 anwesenden Herkunftsnationen Rosenkränze als Symbol der Sendung. "Seid Evangelisierer in eurer Familie, in eurer Stadt und in eurem Land", rief dabei der Pfarrer des Marienwallfahrtsortes, Zvonimir Pavicic, die jungen Pilger auf. Sie sollten das in Medjugorje Empfangene zu Hause weitergeben.

Begegnung mit Gott

Bischof Palic bezeichnete in seiner Predigt den Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina als "Ort des Gebetes und der Gottesbegegnung", vergleichbar mit dem biblischen Berg Horeb, aus dessen Felsen Wasser strömte. "Wie viele Jugendliche haben hier die Quelle des lebendigen Wassers gefunden!", so der Bischof von Mostar-Duvno. Der Glaube sei "keine abstrakte Idee, sondern Begegnung mit Jesus Christus", zitierte er dabei Papst Franziskus. Das sei in den Tagen für die laut Schätzungen bis zu 70.000 Jugendlichen vor Ort erlebbar geworden; viele hätten hier "Jesus entdeckt".


Die im Evangeliumstext gestellte Frage Jesu an seine Jünger: "Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" hätten sich auch die Jugendlichen zu stellen - und sollten dabei nicht mit auswendig gelernten Worten antworten, sondern mit ihrem Leben, so der Bischof weiter. Zugleich warnte er vor einem verkürzten christlichen Glauben: Mit einer Hinwendung zu Jesus und seiner Nachfolge müsse immer auch die Annahme des Kreuzes einhergehen. "Glaube ist nicht nur Trost, sondern ruft auch zur Umkehr und zum Opfer."

Mutig Frieden stiften

Die bereits 36. Auflage des 1989 erstmals durchgeführten Jugendfestivals stand unter dem biblischen Motto "Zum Haus des Herrn will ich gehen". Katechesen, Glaubenszeugnisse, Gebetsimpulse, Eucharistiefeiern sowie Musik und Tanz bestimmten das Programm. Am Donnerstag berichtete etwa der Ire Keith Kelly, wie er mithilfe der Jungfrau Maria, die in Medjugorje als "Königin des Friedens" verehrt wird, vom schwierigen Jugendlichen zum Jugendseelsorger wurde und forderte die Anwesenden auf, ihr Leben mutig Gott anzuvertrauen.

Geprägt war das Festival unter anderem von dem für die Seelsorge in Medjugorje zuständigen Franziskanerorden, dessen Provinzial Jozo Grbes die Jugendlichen am Vortag dazu aufgerufen hatte, ihr Herz wirklich für Gott zu öffnen und sich nicht mit bloßer äußerer Religiosität zufriedenzugeben. Um nicht nur formal Christ zu sein, sei es nötig, Christus konkret nachzufolgen, die Stimme gegen Unrecht zu erheben und Friedensstifter in einer chaotischen Welt zu sein. Die wahre Nachfolge beginne mit dem offenen Hören auf das Wort Gottes und dem Mut, anders zu sein.

Einfachheit im Glauben

Zentral war für Grbes die Botschaft, wie wichtig es sei, wie Kinder zu werden - im Vertrauen, in der Einfachheit sowie auch im Glauben. Neben der Einladung zur Umkehr betonte er zwei geistliche Realitäten von Medjugorje: die Anrede "Liebe Kinder" in den Botschaften der Jungfrau Maria und den Ruf zum "Frieden zwischen Gott und den Menschen". Die Jugendlichen forderte er auf, keine Angst zu haben, sich der Welt zu widersetzen und ein authentisches Zeugnis des Glaubens zu leben - mit offenem Herzen, bereit zur Hingabe und Veränderung.

Das Informationszentrum Mir Medjugorje stellte seine weltweiten Aktivitäten vor. Insgesamt zehn Sprachzentren mit über 150 Freiwilligen unterstützen die Arbeit, unter anderem durch Pilgerorganisation und Friedensgebete. Über die Stiftung "Centro Medjugorje" werden weltweit Begegnungen und spirituelle Programme organisiert.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hängematte 8. August 2025 
 

Bischof Petar Palić hat sein Doktoratsstudium in Graz absolviert

und währenddessen die Pfarre Dobl bei Graz betreut. Ich habe ihn als sehr netten zugewandten Priester erlebt, der sehr gut Deutsch spricht. Ich freue mich riesig, dass er erstmals als zuständiger Bischof sich über Medjugorje geäußert hat und sich so positiv geäußert hat. Bekanntlich waren die bisherigen Bischöfe von Mostar strikte Gegner der Muttergottes-Erscheinungen in Medjugorje.


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 lesa 8. August 2025 

Vom Rosenkranz gesegnet und behütet

@jabberwocky: Ja, Gott sei Lob und Dank!
Den Jugendlichen wurde in diesen Tagen wieder die ungekürzte, gesunde Lehre und Orientierung des Evangeliums und der Kirche dargeboten in den Katechesen und Predigten - keineswegs nur, "was den Ohren schmeichelt" (vgl Tim), auch zum Abschluss von diesem Ortsbischof. Dort bemüht man sich um die Weitergabe des Katholischen Glaubens.
Ist ja klar. Wo so viel Rosenkranz gebetet wird, (seit 41 Jahren) und Millionen zum Rosenkranzgebet geführt werden, schaut Maria dazu.
Ein riesengroßer Einsatz "im Rahmen der derzeitigen kirchlichen Möglichkeiten".


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 jabberwocky 8. August 2025 

Endlich

ist in Mostar ein Bischof, der Medjugorje nicht bekämpft, sondern erkennt, was dort geschieht.


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