Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘

15. Dezember 2025 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Begriffe seien nicht ausreichend erklärt, die Entwicklung von Titeln wie ‚Miterlöserin‘ sei unrichtig dargestellt. ‚Mater Populi Fidelis‘ könne das Vertrauen der Gläubigen in das Lehramt der Kirche beeinträchtigen, befürchtet die IMA.


Rom (kath.net/jg)
Die Internationale Marianische Vereinigung (International Marian Association, IMA) hat in einem 23-seitigen Schreiben zu einer Überprüfung der lehrmäßigen Note „Mater Populi Fidelis“ des Glaubensdikasteriums aufgerufen, berichtet domradio.de.

Das vatikanische Schreiben, das Anfang November veröffentlicht wurde (siehe Link), weise mehrere Fehler auf, die eine „erhebliche Klarstellung und Änderung“ verlangen, schreibt die Theologische Kommission der IMA. 

Die Überarbeitung soll laut IMA zu einer „neuen Ausdrucksweise des ordentlichen Lehramtes in Bezug auf diese äußerst wichtigen marianische Lehren und Titel führen, in großer Übereinstimmung, Weiterentwicklung und Harmonie mit den Lehren früherer Päpste“. Zu diesen Lehren gehören ausdrücklich „diejenigen, die die selige Jungfrau Maria als Miterlöserin und Mittlerin aller Gnaden anerkennen.“


Das Glaubensdikasterium hatte in „Mater Populi Fidelis“ festgelegt, dass Bezeichnungen wie „Miterlöserin“ und „Mittlerin aller Gnaden“ nicht in der Marienverehrung und der Theologie verwendet werden sollen. 

In einer Pressemitteilung zu ihrem Schreiben hat die IMA elf Hauptpunkte angeführt, die sie an „Mater Populi Fidelis“ kritisiert. Ein wichtiges Anliegen ist den Mariologen die Befürchtunge dass das Dokument des Glaubensdikasteriums das Vertrauen in das Lehramt der Kirche beeinträchtigen könnte. Wörtlich heißt es: „Wenn frühere Lehren und Titel, die von Päpsten verwendet wurden, nun als 'unangemessen' oder 'unangebracht' angesehen werden, warum sollten die Gläubigen dann Vertrauen in das Lehramt und die Beständigkeit (nicht die Revision) in der Entwicklung der Lehre haben?“

Die historische Entwicklung des Titels „Miterlöserin“ sei nicht richtig dargestellt. Theologische Begriffe wie „Miterlöserin“ müssten richtig erläutert und verstanden werden. Stattdessen würde der Begriff vom Glaubensdikasterium einfach abgelehnt.

Darüber hinaus werde die Vermittlung Marias auf die Fürbitte reduziert und die Lehren von „zwölf Päpsten über vier Jahrhunderte“ hinsichtlich der Vermittlung von Gnaden werde übergangen, merken die Mariologen der IMA an. 

Weiters seien die Übersetzungen in die verschiedenen Sprachen uneinheitlich. Während im Italienischen, Englischen und Deutschen der Titel „Miterlöserin“ als „immer unangemessen“ bezeichnet wird, werde er im Spanischen, Französischen und Portugiesischen als „immer unpassend“ übersetzt. 

Die IMA hat mehr als 100 Mitglieder aus 25 Ländern. Sie orientiert sich am Lehramt der Katholischen Kirche. Die theologische Kommission der IMA besteht aus Theologen und Bischöfen, insgesamt sind es 40 Personen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  5. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  6. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  7. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  8. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  9. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
  10. Schrein der ‚stillenden Maria’ in Florida ist das älteste Marienheiligtum der USA







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz