Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  10. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  15. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern

Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule

9. Dezember 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst setzt am Marienfeiertag mit Gebet vor der Muttergottes nahe der Spanischen Treppe Tradition seiner Vorgänger fort


Rom (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat am Montagnachmittag erstmals an der Mariensäule im römischen Zentrum gebetet. Zu der traditionellen Andacht am Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens fuhr Leo XIV. im offenen Papamobil und grüßte die mehreren Tausend Menschen am Straßenrand und auf dem Platz nahe der Spanischen Treppe. 

Der bereits mit Blumen geschmückten Statue der Muttergottes ließ Leo XIV. einen Strauß aus weißen Rosen überbringen und sagte: "Möge die hoffnungsvolle Freude in Rom und in jedem Winkel der Erde aufblühen." Weiter bat Leo XIV., der qua Amt auch Bischof von Rom ist, um Frieden, Versöhnung und Gewaltlosigkeit.


Das Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens am 8. Dezember ist in Italien staatlicher Feiertag. Es soll daran erinnern, dass Maria, die Mutter Jesu, von Anfang an vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt geblieben sei. Der in der Kirche schon lange bestehende Glaube wurde 1854 von Papst Pius IX. zum Dogma erklärt. 

Traditionell betet der Papst an diesem Immaculata-Hochfest vor der Mariensäule in Rom. Diese wurde 1856 errichtet, um an das von Papst Pius IX. (1846-1878) zwei Jahre zuvor erlassene Dogma der Unbefleckten Empfängnis zu erinnern. Papst Pius XII. (1939-1958) hatte begonnen, dort am 8. Dezember Blumen niederzulegen. Seither haben die Päpste diese Tradition fortgeführt und ausgebaut.

Leos XIV. Vorgänger Franziskus hatte an diesem Tag üblicherweise auch die Basilika Santa Maria Maggiore aufgesucht, um dort vor der Ikone der römischen Schutzpatronin "Salus Populi Romani" zu beten. In der Marienkirche nahe dem Hauptbahnhof Termini wurde der gebürtige Argentinier nach seinem Tod am 21. April beigesetzt.

Papst Leo XIV. besuchte vor der Andacht die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit oberhalb der Spanischen Treppe. Dort traf er mit Vertretern der Luxushändler der nahegelegenen Via Condotti zusammen. Nach dem Gebet begrüßte er auf dem Platz einige Teilnehmer mit Behinderung, bevor er sich für seinen üblichen Ruhetag in die Papstresidenz in Castel Gandolfo zurückzog. Am Dienstagabend wird er im Vatikan zurückerwartet.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) Vatican Press


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  5. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  6. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  7. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes

Leo XIV.

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Papst ruft am Grab des heiligen Augustinus zu Mut und Nächstenliebe
  3. Der Turm Christi und das Haus Gottes: eine Katechese aus Steinen, Farben und Licht
  4. Jedes Kind ist ein Traum Gottes. Über Würde, Nächstenliebe und die Freundschaft mit Christus
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. ‚Seid Menschen!‘ - Über Heiligkeit, Berufung und den Auftrag der Jugend
  7. Frieden, Wahrheit und das Programm für Europa







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby mit 61 Minuten Atemstillstand lebt
  2. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  3. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  4. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  5. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  6. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  7. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  8. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  9. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  12. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  13. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  14. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  15. Tantum ergo Sacramentum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz