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- Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
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Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu lebenvor 24 Stunden in Aktuelles, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Dies hat der Kanzler der Diözese Reykjavik in einem Interview festgestellt. Für die Polizei ein Grund, die Aussagen des Priesters wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Verbot von Konversionstherapien zu prüfen.
Reykjavik (kath.net/jg)
Die katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben. Der „kanslari“ (Kanzler) der Diözese Reykjavik betonte in einem Interview, die Kirche sei verpflichtet, diese Art der Hilfestellung zu leisten. In Island wurde 2023 ein Gesetz gegen Konversionstherapien beschlossen, berichtet die isländische Nachrichtenseite Rúv.
Die katholische Kirche betont den Unterschied zwischen homosexuellen Neigungen und aktiver homosexueller Lebensweise. Homosexuelle Menschen dürften die Kommunion empfangen, solange sie keine gleichgeschlechtlichen Beziehungen führen. Gleichzeitig müssten sie „ihr eigenes Leben wirklich prüfen“, sagte Kanzler Jakob Rolland im Interview mit einem isländischen Podcast.
Auf die Frage, ob die Kirche hoffe, dass homosexuelle Menschen sich mit der Zeit ändern, antwortete Rolland bejahend und erklärte, die Kirche leiste dabei „Hilfe“ – eine Unterstützung, die in der modernen Gesellschaft fehle. Er erwähnte konkrete Fälle, in denen Menschen gezielt die katholische Kirche in Island aufgesucht hätten, um „aufzuhören“, homosexuell zu sein. Psychologen oder Sozialarbeiter stünden solchen Personen seiner Ansicht nach nicht zur Verfügung, weshalb die Kirche diese Lücke füllen müsse. 
Die angebotene Hilfe bestehe vor allem aus Teilnahme am Gemeindeleben, Gebet, Gottesdiensten und Gesprächen mit Priestern, Nonnen und Gemeindemitgliedern. Rolland betonte: „Jeder, der in die Kirche kommt, hat seine Probleme und Sünden“ und kämpfe mit „schlechten Neigungen“. Der Begriff „Konversion“ oder Umkehr sei im katholischen Alltag zentral – eine ständige Abkehr vom Bösen hin zum Guten.
Die Definition von Konversionstherapien lautet: Methoden zur Veränderung, Unterdrückung oder Beseitigung sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. Rolland stellte dazu fest, dass die sexuelle Orientierung sei nur ein Faktor unter vielen in Bezug auf eine Lebensweise, die weder dem Individuum noch der Gesellschaft guttue.
Das isländische Parlament hatte bereits 2023 ein Gesetz gegen Konversionstherapien beschlossen, das 2024 in Kraft trat. Es verbietet es, Personen durch Zwang, Täuschung oder Drohung zu unbewiesenen Behandlungen zu veranlassen, die auf die Unterdrückung oder Änderung der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität oder des Geschlechtsausdrucks abzielen – insbesondere bei Minderjährigen und bei Zwang.
Die katholische Kirche vertritt die Position, keine Konversionstherapie im eigentlichen Sinne durchzuführen, da es sich nicht um medizinische Behandlungen, sondern um moralische und spirituelle Begleitung handle. Kritiker sehen jedoch genau darin das Problem: Wer das Ziel verfolgt, eine sexuelle Orientierung zu unterdrücken oder zu verleugnen, betreibe de facto Konversionstherapie – unabhängig von der Methode.
Die Polizei von Reykjavik kündigte an, die Aussagen zu prüfen und zu bewerten, ob von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden soll. Bei Verstößen drohen Geldstrafen oder Freiheitsstrafe.
Die Justizministerin hat das Amt für Gleichstellungsfragen beauftragt, eine Überprüfung des Anwendungsbereichs von Konversionstherapien in Island durchzuführen – eine Maßnahme, die bereits vor drei Jahren vom Allgemeinen und Bildungsausschuss des Parlaments empfohlen worden war.
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Lesermeinungen| | marlin vor 1 Stunden | | | | Homo-Lobby und die Staaten @ Versusdeum:„Gibt es überhaupt noch westliche Staaten, in denen die übermächtige und gnadenlos agi(ti)erende Homo-Lobby ihre Ideologien, v.a. die durch nichts belegbare These, homosexuelle Neigungen seien immer angeboren, nicht in strafbewehrte Gesetzesform pressen durfte?“
Wenn dem so wäre, wie die Homo-Lobby behauptet, dann wären eineiige Zwillinge entweder beide hetero, oder beide homo, da sie genetisch identisch sind – das Einzige was sie unterscheidet sind ihre Fingerabdrücke, unterschiedlich gefärbte Haare, oder ihre Kleidung.
Es gibt aber Staaten, wo Homosexualität immer noch strafbar ist und in Afrika haben die dortigen Bischofskonferenzen nichts dagegen (habe ich im Internet gelesen, aber den Link nicht gespeichert). |  0
| | | | | Versusdeum vor 1 Stunden | | | | @lamwool Was meinen Sie mit "Diese Täter sind praktisch nie Homosexuelle!" Welche? Die in Gemeinschaften?
Wie die Täter im Missbrauchsskandal tickten, hat man uns ja nie verraten. Fakt ist aber, dass weltweit über 80% der Opfer Buben waren (meist pubertäre) und praktisch alle Täter Männer. Mehr als 4 von 5 dieser Untaten waren also zweifelsfrei homosexuelle Delikte. Um so größer ist der Verrat an allen bisherigen und künftigen Opfern, den DBK und ZdK im "Synodalen Weg" gegangen sind, da sie die Homosexualisierung der Kirche (ja, den kompletten Umbau) ausgerechnet mit dem Missbrauchsskandal begründet haben! |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 13 Stunden | | | | "Jede Umdeutung ist kontraproduktiv und schlimmer noch ... @gebsy: nicht nur auf dem Gebiet der Sexualität, sondern überhaupt ist es ein großes Übel, dass "man" nicht an sich arbeiten will. Es heißt: "Ich bin eben so"! Sogar in der Kirche wird uns weisgemacht: "Gott liebt uns so, wie wir sind" (was höchstens zur Hälfte stimmt!) Mit diesen Halbwahrheiten und faulen Entschuldigungen bleiben wir selbst auf der Strecke, während Gott uns die Hand reicht, damit wir es schaffen, uns heiligen. - Das könnte schon damit beginnen, dass wir uns im Fernsehen nicht den größten Blödsinn reinziehen, um dann am Sonntagmorgen festzustellen: "Ich bin zu müde aufzustehen für die hl. Messe. Es geht auch mal ohne! (Um nur ein Beispiel zu nennen). |  2
| | | | | Versusdeum vor 14 Stunden | | | | Gibt es überhaupt noch westliche Staaten, in denen die übermächtige und gnadenlos agi(ti)erende Homo-Lobby ihre Ideologien, v.a. die durch nichts belegbare These, homosexuelle Neigungen seien immer angeboren, nicht in strafbewehrte Gesetzesform pressen durfte? Und das, obwohl die in Wokeistan ebenso "dogmatisierte" Gender-Ideologie exakt das Gegenteil dessen behauptet, nämlich, dass nichts angeboren sei, nicht einmal das Geschlecht, und dass man die sexuelle Orientierung jederzeit ändern könne. Und ist es doch Wahnsinn, so hat es doch System. |  0
| | | | | lamwool vor 16 Stunden | | | | Nicht nur.. .. Im deutschsprachigen Raum ist so etwas leider unvorstellbar.
... @mameschnure, möchte ich Ihnen erwidern. Wie wird dieses 'Problem' eigentlich in religiösen Gemeinschaften behandelt. Ja, diese Frage mag etwas ketzerisch klingen,ist aber schon realistisch. Wenn mit nur gleichem Eifer gegen Missbrauch vorgegangen würde...
Da sieht es aber oft anders aus. Leider, zum Leidwesen der Opfer. Diese Täter sind praktisch nie Homosexuelle! |  1
| | | | | gebsy vor 17 Stunden | |  | Was ist in diesem Zusammenhang Sünde? "Ich habe gesündigt, in Gedanken, Worten und Werken" bekennen und bereuen wir, weil Jesu Sterben und Auferstehen dafür einsteht.
Jede Umdeutung ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch Ablehnung der Erlösung ... |  1
| | | | | marlin vor 17 Stunden | | | | Homosexualität und Kirche Ich frage mich oft, wozu dann das ganze Getue um die Homosexualität? Sie ist von Gott unerwünscht – die biblische Begründung dafür wurde hier schon mehrmals geliefert (Lev 18,22 / Lev 20,13), aber es gibt immer noch „Experten/innen“, die behaupten, dass Homosexuelle nichts dafür können, dass sie homosexuell sind, obwohl die Wissenschaft behauptet, dass es kein Gen gibt, das Homosexualität verursacht.
Im korrekt gefeierten NOM beten wir am Anfang der hl. Messe das allg. Schuldbekenntnis: "Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe. Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken …“
das betrifft auch homosexuelle Katholiken, es sei denn es gibt ein Dogma in der Kirche, das besagt, Homosexuelle sündigen nur in Werken. Kennt jemand ein solches Dogma? |  0
| | | | | marlin vor 18 Stunden | | | | Konversionstherapie wozu? Zitat: „Die katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben.“
Um was zu erreichen? Damit die Homosexuellen nicht sündigen? Das tun sie auch in Gedanken und Worten und nicht nur dann, wenn sie kein Geschlechtsverkehr haben.
Jesus von Nazareth sagte: „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ (Mt 5,28) – betrifft das nur heterosexuelle Männer? Nein, das betrifft alle Menschen, die sexuelle Lust empfinden, aber die Kirche tut so, als ob Homosexuelle nur dann sündigen würden, wenn sie Geschlechtsverkehr haben. Woher weiß die Kirche, dass Homosexuelle nicht sündigen, wenn sie enthaltsam leben? |  0
| | | | | marlin vor 19 Stunden | | | | Ersatzmaßnahmen Zitat: „In Island wurde 2023 ein Gesetz gegen Konversionstherapien beschlossen, …“
Wieso? Möchte man verhindern, dass Homosexualität vergessen wird und in der Bedeutungslosigkeit landet? Es gibt kein Gen, der Homosexualität verursacht und es gibt keinen Grund dafür, homosexuell zu werden, so wie es keinen Grund dafür gibt, die Ehe zu brechen oder sich zu betrinken.
Zitat: „Die katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben.“
Um was zu erreichen?
Heißt das, dass die Aussage Jesu im Mt 5,28 nur heterosexuelle Männer betrifft und Homosexuelle nicht? Warum?
Auch wenn es in Wirklichkeit keine Konversionstherapie ist, was ist es dann? Eine Ersatzmaßnahme, mit der man die Wahrheit verschleiern will? Die Kirche ist vor allem dazu da, die Wahrheit zu verkünden und nicht Maßnahmen zu ergreifen, und so zu tun, als ob sie etwas Gutes tun möchte, um die Wahrheit nicht verkünden zu müssen.
Kein Wunder, wenn man sie nicht ernst nimmt. |  0
| | | | | mameschnue vor 22 Stunden | |  | Keine Konversion Die Hilfestellung zu einem zölibatären Lebensstil für Menschen mit homosexueller Veranlagung ist keine Konversionstherapie; eine solche würde zum Ziel haben, die homosexuell veranlagte Person zur Heterosexualität zu führen. Dazu ist die Kirche nicht verpflichtet, sehr wohl aber zur Hilfestellung, einen Lebensstil zu führen, der mit den Geboten Gottes übereinstimmt. Man kann daher der isländischen Kirche nur gratulieren. Im deutschsprachigen Raum ist so etwas leider unvorstellbar. paulablog-1844.webnode.com |  3
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- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
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