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Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt

vor 2 Stunden in Spirituelles, 13 Lesermeinungen
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Neue Broschüre "Brot & Wein. Leib und Blut Christi empfangen" informiert aber auch: "Die vielerorts übliche Form des Eintauchens des Brotes in den Wein ist laut liturgischem Recht nur in Form einer vom Priester gereichten Mundkommunion erlaubt"


Salzburg (kath.net/KAP) Mit einer neuen Broschüre möchte die Liturgische Kommission für Österreich (LKÖ) für eine Kommunion in beiderlei Gestalt - also mit Brot und Wein - werben. "Mit der Corona-Pandemie ist die Kelchkommunion fast vollständig verschwunden - auch dort, wo sie regelmäßig gepflegt worden war", heißt es auf der Website des Liturgischen Instituts, www.liturgie.at, im Blick auf die neue Broschüre "Brot & Wein. Leib und Blut Christi empfangen". Auf zwölf Seiten informiert die Broschüre über die Bedeutung der Kommunion im Kontext von Eucharistiefeiern und stellt mögliche Formen der Kelchkommunion vor. 


Beide Gestalten der Kommunion - Brot und Wein - hätten ihre eigene tiefe Symbolik, die es im Gottesdienst nach Möglichkeit zu erinnern und zu feiern gelte. Das Brot als "Symbol für das Lebensnotwendige, das Gott den Menschen gibt und als Symbol des Teilens und gemeinsamer Teilhabe", der Wein als "Symbol des Festes", aber auch der "Hingabe, des Sich-Ausgießens - für andere". Entsprechend wird die Kommunion unter beiderlei Gestalt empfohlen. Wo dies noch nicht üblich ist, empfiehlt die Broschüre eine vorsichtige Einführung, die die Gemeinde auf Bedeutung und Vollzugsformen vorbereitet - etwa durch begleitende Artikel im Pfarrblatt oder bei Predigten. 

Mögliche Formen des Kommunionempfangs in Gestalt des Weines sind u.a. das gemeinsame Trinken aus einem Kelch oder die Bereitstellung verschiedener kleinerer Kelche und eines größeren Kelchs. Die vielerorts übliche Form des Eintauchens des Brotes in den Wein ist laut liturgischem Recht nur in Form einer vom Priester gereichten Mundkommunion erlaubt. Da diese Form der Kommunion zugleich jedoch eine praktikable und vielfach ausgeübte Variante der Kommunion unter beiderlei Gestalt darstellt, bietet die Broschüre eine Reflexion zum Potenzial (auch bei größeren Feiergemeinden möglich, Handkommunion bleibt erhalten) und gibt praktische Hinweise für die Umsetzung (z.B. Kelch geneigt halten).

Nicht vom liturgischen Recht gedeckt seien darüber hinaus während der Corona-Pandemie auch in katholischen Gemeinden üblich gewordene Formen der Kelchkommunion, bei denen kleinere Einzelkelche für all jene, die in beiderlei Gestalt kommunizieren wollen, im Voraus befüllt und auf Tabletts bereitgestellt werden. 

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 DanielDavide vor 2 Stunden 
 

@T.L.D „.. Priester .. eintauchen kenn und Mundkommunion spendet.“

Theoretisch ja - aber was ist a) Kinder und Alkoholkranken - b) Handkommunion : gibt es nicht oder der Empfänger bekommt dann nur den Leib ohne Blut Christi? Oder ist dann Mundkommunion für Alle ausnahmslos verpflichtend ? Ich kenn mir das in der Praxis noch nicht so richtig vorstellen.


0
 
 Vox coelestis vor 2 Stunden 
 

Die Art und Weise macht den Unterschied

Unser indischer Aushilfspriester hat in den letzten Wochen die Kommunion nur unter beiderlei Gestalten gespendet (Hostie selber eingetaucht und auf die Zunge gelegt). Dadurch erledigt sich das Thema Handkommunion dann von selbst.
Mit dieser Form könnte ich mich durchaus anfreunden, aber nicht indem Gläubige eigenmächtig die Hostie ohne Patene in den Wein bzw. das Blut Christi eintauchen.


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 DanielDavide vor 2 Stunden 
 

@T.L.D: @.. Hidtien gut eingetaucht und


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 Stefan Fleischer vor 2 Stunden 

Dazu fällt mir spontan ein:

"Unsere Welt und unsere Kirche leiden an Verbesserungswut."


0
 
 T.L.D vor 2 Stunden 
 

@Cyprian63

Gute Idee. Man könnte den Kelch ja dem Diakon geben. Dieser kann ihn dann so halten, dass der Priester die Hostien gut eintauchen kann und dann die Mundkommunion spendet.


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 Cyprian63 vor 3 Stunden 
 

Sub utraque

Grundsätzlich spricht nichts gegen die Kommunion unter beiden Gestalten an manchen Tagen. In den katholischen Ostkirchen (natürlich auch in der Orthodoxie) ist das an der Tagesordnung. Problematisch ist aber vor allem, dass die Broschüre auch die Form für die Gläubigen vorsieht, die nur die Konzelebranten erlaubt ist. Nach "Redemptionis sacramentum" dürfen die Gläubigen nicht in den Kelch eintauchen. Wenn eingetaucht wird, muss das der Spender tun und Mundkommunion (wie in den Ostkirchen) reichen. Das Trinken aus dem Kelch ist sicher auch nicht ganz unproblematisch, bei kleinen Gruppen aber anwendbar.
Die ideale und ehrfürchtigste Form der Kommunion unter beiden Gestalten ist einfach, wenn der Spender der Kommunion eintaucht und dann die Mundkommunion reicht - wo ist das Problem?


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 Rolando vor 3 Stunden 
 

Im Fleisch ist auch Blut

Im Leib Christi ist Fleisch und Blut.
Protestanten und Freikirchen trinken Wein und essen Brot, sie haben nur ein Mahl, da braucht es den Wein.
Wir Katholiken haben darüber hinaus noch das Erlösungsgeschehen Jesu, seine Opferung am Kreuz, wir haben seinen Leib, da ist in der konsekrierten Hostie alles da, Fleisch und Blut.
Ich hab schon Priester darauf aufmerksam gemacht, wie der Boden danach aussieht. Man kann es ab und an, zu besonderen Anlässen machen, dann aber in rechter Weise, der Lehre der Kirche nach, (Redemtionis Sacramentum). Viele versuchen es wie die Protestanten auch zu machen, verstehen aber das Wesentliche nicht. Beten wir.


1
 
 Fink vor 3 Stunden 
 

Übrigens: Warum verwwendet man Weißwein und nicht Rotwein ?


2
 
 Fink vor 3 Stunden 
 

Übrigens: Warum verwendet man Weißwein und nicht Rotwein ?


2
 
 cheval vor 3 Stunden 
 

lockt keine Maus hervor

Nie im Leben wird mit einer solchen "Herumveränderei" die Teilnehmerzahl am Messbesuch erhöht (ich weiß, dass es erstmal "nur" ein Vorschlag ist - die können aber auch "Schläge" sein ;o)

Auch der andere immens wichtige Punkt, der Punkt der aktiven Teilnahme am heiligen Messopfer, wird nicht verbessert.

Also warum dann nur dieser sehr protestantisch anmutende Vorschlag? Ich habe da einen Verdacht...


1
 
 marlin vor 4 Stunden 
 

das Eintauchens des Brotes im Kelch

Zitat: „Die vielerorts übliche Form des Eintauchens des Brotes in den Wein ist laut liturgischem Recht nur in Form einer vom Priester gereichten Mundkommunion erlaubt.“

Solche „Versuche“ hatte man in Deutschland auch schon in den 90-er unerlaubt gewagt – nach der Kommunion der Laien musste der Priester den Rest des konsekrierten Weines aus dem Kelch austrinken, in dem zuvor mehrere Messebesucher nicht nur die Hostie mit ihren Fingern im Kelch eingetaucht haben, sondern auch ihre Finger. Dem Priester zuliebe sollte man solche „Experimente“ vergessen.


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 Cosmas vor 4 Stunden 
 

Der "Laienkelche" ist als Forderung von Reformatoren und Hussiten gegen die Beschränkung auf den Priester entstanden und wird nicht zufällig betrieben. Gemäß gültiger Lehre wird der Leib Christi auch allein in Gestalt der hl. Hostie in Fülle empfangen.


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 gebsy vor 5 Stunden 

Die Coronazeit

hat durch das vermehrte Angebot von Hl.Messen über die Medien die GEISTIGE Kommunion belebt. Dass sich mit dem Leib Christi auch das Gericht einverleibt werden kann, ist eine Wirklichkeit, die nicht genug aufgezeigt werden kann ...


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