SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- So nicht, Mr. Präsident!
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
| 
„Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“14. Jänner 2026 in Spirituelles, 17 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Michał Lubowicki/Aleteia: „Selbst wenn wir in einer bestimmten Phase nicht die Kommunion empfangen können … hat unsere treue und regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie dennoch eine immense Bedeutung“
Warschau (kath.net/pl) Es sei natürlich „keine ideale Situation“, wenn man in der Hl. Messe die Kommunion nicht empfangen könne. Das räumt Michał Lubowicki in seinem Beitrag in der polnischensprachigen Ausgabe des Nachrichtenportals „Aleteia“ ein und erinnert an das Jesuswort: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“
„Ist es trotzdem sinnvoll, Freunde zu besuchen, wenn ich aufgrund von Verdauungsproblemen das, was sie mir in bester Absicht zubereitet haben, nicht essen kann? Vielleicht ist es besser, zu Hause zu bleiben? Ich kann sie ab und zu anrufen, vielleicht sogar regelmäßig“, führte der Autor in einem Vergleich weiter aus. Doch habe „es überhaupt Sinn, sie zu besuchen und mit ihnen an einem gedeckten Tisch zu sitzen, wenn man die zubereiteten Speisen nicht probieren kann?“ 
Die Antwort liege auf der Hand, erläutert er weiter: „Wenn wir wirklich Freunde sind, hat das Treffen am Tisch seinen Wert, selbst wenn wir diesmal nichts essen. Es hat Wert, weil wir die Einladung angenommen haben. Weil wir uns die Mühe gemacht haben zu kommen. Weil wir unsere Zeit geopfert haben. Sich Zeit für ein Treffen zu nehmen, stärkt die Freundschaft wie kaum etwas anderes, denn es zeigt, dass uns ein Freund wirklich wichtig ist, da wir ihm das einzig Unersetzliche schenken: unsere Zeit.“
Dies sei zwar „keine ideale Situation“, so Lubowicki. Denn „unsere Freunde haben sich darauf gefreut, uns zu empfangen und zu bewirten. Wir bleiben hungrig. Man könnte sagen, das Wichtigste ist noch nicht geschehen. Aber kann man das Geschehene [deswegen] einfach als sinnlos bezeichnen?“
Möglicherweise sei dies zwar „nicht die treffendste Analogie“, „aber sie kann dennoch sehr hilfreich sein, um Zweifel an einer viel wichtigeren Frage als einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden auszuräumen: Macht der Messbesuch Sinn, wenn wir aufgrund unserer anhaltenden Sünde nicht die Kommunion empfangen können?“
Denn „selbst wenn wir in einer bestimmten Phase nicht die Kommunion empfangen können und aus irgendeinem Grund die Hindernisse, die uns davon trennen, nicht überwinden können, hat unsere treue und regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie dennoch eine immense Bedeutung“:
- „Wir sitzen an seinem Tisch. Auch wenn wir nicht davon essen können, sehen wir diesen Tisch immer gedeckt, er wartet auf uns.“
- „Wir hören sein Wort. Es ist kraftvoll. Es hat die Kraft, uns zu verwandeln, selbst wenn wir diese Veränderung nicht sehen oder spüren. Auch, und vielleicht gerade dann, wenn uns dieses Wort beunruhigt oder gar verletzt.“
- „Wir sind in Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft – mit all ihren Unvollkommenheiten – ist auch ein 'Sakrament' (die Anführungszeichen dienen lediglich der Unterscheidung von den sieben Sakramenten) seiner Gegenwart, einer Gegenwart mit uns und für uns. „Die Kirche ist mit all ihren Unvollkommenheiten wahrhaftig sein Leib“, zitierte der Autor Benedikt XVI.
- Nicht zuletzt ziele „unsere Teilnahme an der Liturgie vor allem darauf ab, Gott zu verherrlichen. Auch wenn wir es nicht vollkommen und vollständig tun können, sollten wir es so gut und so tun, wie es uns gerade möglich ist.“
Archivfoto (c) pixabay/Norbert47
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Versusdeum 16. Jänner 2026 | | | | Wer den Leib des Herrn unwürdig empfängt / ihn "nicht von gewöhnlicher Speise unterscheidet, der isst und trinkt sich das Gericht". Wumm. Und Jesus hat uns die Hl. Beichte dafür geschenkt, damit wir von allen Sünden befreit Ihn selbst mit "hochzeitlichem Gewand" empfangen und nach unserem Tod in seine Herrlichkeit eingehen dürfen. Jeder, der glaubt, er bedürfe nicht der Sündenvergebung, weil er ja so brav und fromm sei, hat mindestens den Stolz der Hybris in sich - den man ebenso dringend beichten und abstellen muss, wie andere schwere Sünden. Denn die Sünde macht blind. Gehören wir nicht länger zu denen, "die sehen und doch nicht sehen". |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuEucharistie- „Ein Leib, ein Glaube“
- Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
- Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
- Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets
- Anselmianum distanziert sich vom Hauptautor von ‚Traditionis Custodes‘
- Erzbischof Cordileone unterstützt Kommunionempfang auf den Knien
- Satanist sagt unter Eid: Wir haben keine Eucharistie für ‚schwarze Messe‘
- Erzbischof Naumann klagt gegen Satanisten: Fordert Herausgabe der Eucharistie
| 






Top-15meist-gelesen- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- So nicht, Mr. Präsident!
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
|