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| ![]() Zwischen Ideologie und Lebensrealität: Wenn Abtreibung zum „Frauenrecht“ stilisiert wirdvor 6 Stunden in Prolife, 2 Lesermeinungen Bundesverband Lebensrecht: Absurd, Abtreibung als Frauenrecht zu feiern. Die aktuelle EU-Politik zur Abtreibungsfinanzierung gehe völlig an den tatsächlichen Bedürfnissen der Frauen vorbei. Berlin (kath.net) Zum Internationalen Frauentag am 8. März werden weltweit Forderungen nach Gleichberechtigung und Selbstbestimmung laut. Doch in Berlin formuliert Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht e.V., eine scharfe Gegenposition: Die aktuelle EU-Politik zur Abtreibungsfinanzierung gehe völlig an den tatsächlichen Bedürfnissen der Frauen vorbei. Der Anlass für die deutliche Kritik ist eine Empfehlung der EU-Kommission. Diese schlägt vor, den Europäischen Sozialfonds (ESF+) – eigentlich ein Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration – zu nutzen, um Abtreibungen im EU-Ausland zu finanzieren. Für Linder ist dies ein „Fonds-Trick“, mit dem eine ideologische Agenda vorangetrieben werde, ohne dass sich andere Institutionen kritisch damit auseinandersetzen können. Zahlenspiele und die „My Voice My Choice“-Initiative Ein zentraler Streitpunkt ist die europäische Bürgerinitiative „My Voice My Choice“. Die Initiatoren warnen davor, dass rund 20 Millionen Frauen in Europa akut vom Tod bedroht seien, weil sie in Ländern mit restriktiven Abtreibungsgesetzen leben. Linder weist diese Darstellung entschieden zurück. Bei der Zahl von 20 Millionen handle es sich schlicht um die Gesamtzahl aller Frauen im gebärfähigen Alter in den entsprechenden Staaten. Die Behauptung einer akuten Lebensgefahr sei eine Taktik, um mit unbelegten Zahlen emotionalen Druck aufzubauen. Dabei werde zudem ignoriert, dass Artikel 6,1 der UN-Kinderrechtskonvention jedem Kind ein „inhärentes Recht auf Leben“ zuspreche – ein Aspekt, der in der aktuellen Debatte oft untergehe. Was Frauen wirklich wollen: Ein globaler Blick Der Vorwurf der Lebensrechtler: Abtreibung werde als das ultimative Symbol der Emanzipation gefeiert, während die wahren Probleme von Frauen weltweit ignoriert würden. Alexandra Linder zieht hier einen Vergleich zwischen westlichen Gesellschaften und dem globalen Süden:
Fazit: Appell zur Ideologiefreiheit Die Kritik des Bundesverbandes Lebensrecht mündet in dem Urteil, dass es „absurd“ sei, Abtreibung als Frauenrecht zu feiern. Eine Abtreibung sei wissenschaftlich betrachtet immer der Tod eines Menschen und für viele Frauen keine freie Entscheidung, sondern das Ergebnis von massivem sozialen oder wirtschaftlichem Druck. Linders Appell zum 8. März ist daher klar: Wer Frauen wirklich helfen will, müsse die Menschenrechte in ihrer Gesamtheit betrachten und sich ideologiefrei mit den realen Lebensumständen der Betroffenen beschäftigen, statt „Abtreibungstourismus“ staatlich zu fördern.
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