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Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen

vor 3 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Offiziell wird das Ausscheiden von John Breen aus der Catholic Conference of Illinois mit einer neuen Satzung begründet. Breen selbst bestätigte auf Anfrage, dass er nicht freiwillig ausgeschieden sei.


Springfield (kath.net/LifeNews/jg)
Ein langjähriges Mitglied der Catholic Conference of Illinois (CCI) muss seine Position verlassen, weil er öffentlich die Pläne von Kardinal Blase Cupich kritisiert hatte. John Breen, Professor für Rechtswissenschaften an der Loyola Universität in Chicago, wurde nach fast 13 Jahren als Laienvertreter der Diözese Joliet vom Vorstand abberufen.

Der Konflikt entzündete sich im Herbst 2025, als Kardinal Cupich, Erzbischof von Chicago und faktischer Leiter der CCI, dem langjährigen demokratischen Senator Dick Durbin eine Auszeichnung für dessen Lebenswerk verleihen wollte. Durbin gilt als einer der prominentesten Abtreibungsbefürworter im US-Kongress: Er hat wiederholt gegen Verbote der Spätabtreibung und gegen den Schutz von Babys gestimmt, die eine Abtreibung überlebt haben.


Breen bezeichnete die geplante Ehrung als unverständlich und widersprüchlich zur Arbeit der CCI. „Unsere gesamte Arbeit basiert auf der Würde der menschlichen Person“, sagte er dem National Catholic Register. „Und dann wollen Sie einen Mann ehren, der die Würde einer ganzen Klasse von Personen leugnet? Das ergibt keinen Sinn.“ Er nannte Durbin das „Aushängeschild einer ‚inkonsistenten Ethik des Lebens‘“ und erklärte, dieser sei „eines Ehrentitels durch die katholische Kirche nicht würdig“.

Nachdem Breen beantragt hatte, das Thema auf die Tagesordnung der Vorstandssitzung zu setzen, wurden die betreffenden Sitzungen abgesagt. Die geplante Auszeichnung kam schließlich nicht zustande, nachdem Durbin sie unter dem Druck der Kritik – unter anderem von Bischof Thomas Paprocki aus Springfield – zurückgezogen hatte. (Siehe Link)

Die CCI begründete Breens Ausscheiden offiziell mit einer neuen Satzung, die eine gestaffelte Amtszeit für Laienmitglieder vorsieht. Zwei langgediente Mitglieder sollten demnach nach sieben zweijährigen Amtsperioden ausscheiden. Quellen vor Ort berichten jedoch, dass die plötzliche Durchsetzung der Regelung direkt mit Breens öffentlicher Kritik zusammenhängt, die von der Leitung als „unangemessenes öffentliches Auftreten“ gewertet worden sei.

Breen selbst bestätigte auf Nachfrage, dass sein Ausscheiden nicht freiwillig erfolge. Die Erzdiözese Chicago und die CCI äußerten sich nicht direkt zu einem Zusammenhang mit der Durbin-Affäre.

 

Foto: Archivbild Erzbischof Cupich

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 vor 3 Stunden 
 

Man kann das auch als Anerkennung verstehen,

von Cupich's Leuten hinausgeschmissen zu wwerden.


1
 

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