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"Vaccine Amen"

vor 10 Stunden in Kommentar, 6 Lesermeinungen
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Dem Vernehmen nach gibt es bei den Jesuiten folgende Binsenweisheit: „Ein kluger Mann ändert seine Meinung, ein Narr niemals." - Gedanken aus dem Auenland von Nikolaus Lobkowicz


Prag (kath.net)
Wenn es um das Thema Impfungen geht, dann kommen alle möglichen Assoziationen auf – manche gut, manche schlecht. Viele Menschen nehmen Impfungen ebenso sehr als selbstverständlichen Teil ihres Lebens wahr, wie es etwa das Zähneputzen, die Schule oder Ampeln sind. Dabei sind Impfungen zunächst einmal einfach nur Konsumgüter, die von profitorientierten Pharma Unternehmen verkauft werden- also Unternehmen, die sonst durchaus nicht im Ruf hoher moralischer Integrität stehen. 

Als Konsumgüter sollten Impfungen eigentlich denselben rigorosen, unabhängigen Prüfungen ausgesetzt sein, die jedes andere Konsumgut bestehen muss, damit man es verkaufen darf. 

Soweit ist hoffentlich jeder, der das hier liest, einverstanden. Das wird sich allerdings vermutlich ab dem nächsten Statement ändern:

„Menschen sollten ermutigt werden, selbstständig darüber nachzudenken, ob sie dieses Konsumgut verwenden wollen oder nicht.“

Spätestens jetzt kommen möglicherweise beim einen oder anderen gewisse Emotionen auf. Es ist ja noch nicht sehr lange her, dass die Frage, ob die Covid-Impfungen verpflichtend sein sollten oder nicht, unsere Gesellschaft empfindlich entzweit hat. 

Diese Entzweiung ging immerhin so tief, dass noch heute die Diskussion über dieses immer noch brisante Thema generell lieber vermieden wird. Impfen sei nur als solidarischer Akt überhaupt sinnvoll, heißt es – Stichwort „Herdenimmunität“. Und im Umkehrschluss sei es halt schon ziemlich asozial, Impfungen zu verweigern. „Die Impfung ist ein Akt der Nächstenliebe“, war die Interpretation genau dieser Haltung, die der Vatikan während der Covid-Zeit verlautbaren ließ und die, meines Wissens nach, bis heute nicht revidiert wurde.

Wieso gehen eigentlich die allermeisten von uns, inklusive unserer allerhöchsten Hirten, so völlig selbstverständlich davon aus, dass Impfungen ganz generell vor allem gut sind? „Gut“ heißt in diesem Fall, dass Impfungen das halten, was ihre Vermarktung verspricht: Sie sollen uns Immunität vor gewissen Seuchen verleihen und dabei, wenn überhaupt, nur marginale und harmlose Nebenwirkungen haben.

Die meisten von uns sind überzeugt davon, dass das auch so ist. Diejenigen, die davon nicht überzeugt sind, werden insbesondere seit Covid (durchaus abschätzig) als „Anti-Vaxxer“ bezeichnet. Eine Bezeichnung die impliziert, dass solche Leute irrational handeln und sich von abwegigen Verschwörungstheorien beeinflussen lassen. 

Die bereits erwähnte, seinerzeitige katholische Einordnung stellt die „Impfgegner“ zusätzlich (nach wie vor) unter den Verdacht, sich bewusst gegen einen Akt der Nächstenliebe entschieden zu haben, was moralisch eindeutig verwerflich ist. Und all das ist auch vollkommen nachvollziehbar und verständlich, wenn man (wie ich, bis Covid) immer fest daran geglaubt hat, dass es nur den vielen Impfungen zu verdanken ist, dass nicht ständig Millionen von Menschen elendiglich an allen möglichen Krankheiten sterben, die es jetzt dank der Impfungen nicht mehr gibt.

Laut dem Autor (Aaron Siri) des Buches, dessen Titel auch der Titel dieses Beitrages ist, stellt die Überzeugung, dass Impfungen generell „gut“ sind, vor allem eine Glaubensfrage dar, weil sie -laut ihm- keinesfalls auf stichhaltigen Fakten basiert, sondern auf blindem Vertrauen in Autoritäten. Was bei mir persönlich bis zu einem bestimmten Moment im Jahr 2020 absolut zutraf. Diejenigen, die fest an das „Impfgute“ glauben, sind davon überzeugt, dass ihre Überzeugung sachlich fundiert und rational ist. Herr Siri führt an, dass selbst die allermeisten Ärzte einfach das für gegeben annehmen, was ihnen von den paar „echten Experten“ auf diesem Feld „vorgebetet“ wird, wenn es um Impfungen geht:

* Seuchen wie Polio und Masern, unter vielen anderen, sind nur dank der entsprechenden Impfungen heute kein Thema mehr.
* Impfungen haben vielleicht ein paar wenige Nebenwirkungen, aber der Nutzen wiegt weit schwerer als die Nachteile.
* Impfungen machen Menschen immuner gegen Krankheiten, als es natürliche Immunität je könnte.
* Das Prinzip der „Herdenimmunität“ funktioniert nur aufgrund der Tatsache, dass sich fast alle impfen lassen.
* Impfungen und Autismus haben nichts miteinander zu tun; wer etwas anderes sagt, ist ein Narr.


Siri weist in seinem Buch nach, sehr nüchtern und sachlich und unter ausschließlicher Verwendung der Daten des US-amerikanischen CDC (Center for Disease Control and Prevention), dass die oben genannten Behauptungen in Wahrheit nichts als Mythen sind, weil sie – entgegen der allgemeinen Wahrnehmung – eben gerade nicht auf Tatsachen beruhen. Pocken und Masern waren demnach zu dem Zeitpunkt, als die Impfungen auf den Markt kamen, längst keine Geißeln der Menschheit mehr. 

Er beschreibt auch, wie grotesk unzureichend die „clinical trials“ zu den allermeisten Impfungen ablaufen – zeitlich und aufgrund ihrer Struktur. Also unter anderem von solchen Impfungen, die unseren Kindern gespritzt werden müssen, wenn sie zum Beispiel öffentliche Kindergärten besuchen wollen.

Siri legt die systematischen Interessenkonflikte offen, die es in diesem Zusammenhang bezüglich eben jener Wissenschaftler gibt, welche eigentlich für die Sicherheit dieser Produkte verantwortlich sind: 

Fast ohne Ausnahme arbeiten eben diejenigen Wissenschaftler, die für die Durchführung objektiver „clinical trials“ zuständig sind, gleichzeitig auch für genau die Pharmaunternehmen, welche die von ihnen zu prüfenden Impfungen produzieren. 

Noch dazu werden diese klinischen Studien, auf Basis derer diese Produkte letztendlich auch behördlich genehmigt werden, von eben den Unternehmen durchgeführt, die diese Impfungen herstellen. Hallo? Kann das wirklich sein? Gibt es dann diese Interessenkonflikte vielleicht bei uns in Europa auch?

Für jene staatlichen Behörden, welche die Impfungen dann auf Basis der Erkenntnisse dieser ganz offensichtlich alles andere als unabhängig durchgeführten Studien zur öffentlichen Verwendung freigeben, ist dieser krasse Interessenkonflikt offenbar kein Problem. Anscheinend sind also profitorientierte Unternehmen, die Impfungen herstellen, moralisch über den Verdacht erhaben, dass sie ihr eigenes Produkt aus gewissen Eigeninteressen vielleicht sehr viel oberflächlicher prüfen würden, als es ein wirklich unabhängiges Gremium gemacht haben würde?  

Was so bei keinem anderen Produkt akzeptabel wäre, ist laut Herrn Siri gerade bei etwas so Heiklem wie Impfungen geradezu die Regel – was insofern erstaunlich ist, als gerade eine extrem genaue Untersuchung besonders der mittel- und langfristigen Auswirkungen von Impfungen hochrelevant für uns alle sein sollte. Ich selbst war früher auch immer selbstverständlich davon ausgegangen, dass solche Sicherheits Überprüfungen natürlich mit großer Gewissenhaftigkeit genau so gemacht werden. Ich glaubte (!) das. Genau diese Untersuchungen unterbleiben laut Siri – allen entgegengesetzten Behauptungen seitens Hersteller und deren PR Leuten zum Trotz- allerdings nahezu komplett. So ist es jedenfalls in den USA – ist es hier bei uns vielleicht anders?

Die US-Hersteller haben aus irgendeinem Grund kein Interesse an solchen Langzeituntersuchungen (allein das sollte uns alle extrem unruhig machen), und die US-Behörden/Gesetzgeber scheinen sie auch nicht zu fordern – ganz im Gegenteil: Sie sprechen den Herstellern sogar Immunität für den Fall aus, dass doch mal jemand darauf kommt, dass Impfungen mittel- und langfristige Probleme verursacht haben. Diese im Kontext des Konsumentenschutzes ziemlich absurde Konstellation führt letztlich auch dazu, dass im Falle eines Impfschadens die Beweislast beim Geschädigten liegt, nicht beim Produkthersteller. 

Bei welchem anderen Produkt ist das eigentlich noch so? Die vielen Covid-Impfgeschädigten – auch in unserer Mitte – können ein leidvolles Lied davon singen, was das bedeutet. Zu behaupten, man sei „impfgeschädigt“, stellt aufgrund des damit verbundenen gesellschaftlichen Stigmas ein erhebliches Reputationsrisiko dar, weswegen sich viele vermutlich nicht mal trauen würden, so einen Verdacht überhaupt zu äußern.
 

All das ist nur möglich, weil die breite Öffentlichkeit (auch hier bei uns in Europa) den geradezu hypnotisch beruhigenden Worten „der Wissenschaft“ bereitwillig glaubt. Worte, die uns regelmäßig im Brustton der Überzeugung und verstärkt durch Medien, Politik und Unterhaltungsbranche versichern, Impfungen seien der größte Segen der Neuzeit – denn ohne Impfungen wären ganz viele von uns wahrscheinlich tot. 

In einer Gesellschaft, in welcher der Spruch „Hauptsache gesund“ eines der geflügeltsten Worte überhaupt ist, ist es wahrscheinlich kein Wunder, dass solche Behauptungen auf fruchtbaren Boden fallen.

 

„Ein kluger Mann ändert seine Meinung, ein Narr niemals.“


Laut Herrn Siri hat „der Glaube an Impfungen“ etwas kultisches, weil diejenigen, die „an Impfungen glauben“, oft nicht mal bereit sind, ganz sachliche Fragen, die ihren Glauben potenziell erschüttern könnten, auch nur in Betracht zu ziehen. Eine Haltung, die dem heiligen Ignatius vermutlich gar nicht behagt hätte (Stichwort Unterscheidung der Geister).

 

Bis heute gibt es auch in Europa keine groß angelegten staatlichen Studien bezüglich der Korrelation zwischen Impfung und „Long Covid“. Warum?
Bis heute gibt es auch in Europa keine echten Anstrengungen, der Frage nach den Nebenwirkungen der Covid-Impfungen nachzugehen. Warum?
Bis heute gibt es auch in Europa keine Bemühung, besagte (große!) Kontrollgruppe jener, die sich der Covid-Impfung verweigert haben, als Grundlage einer vergleichenden Studie bezüglich deren Krankengeschichten im Vergleich mit Krankengeschichten von Mehrfachgeimpften seit 2021 zu nehmen. Stattdessen wird einfach stur weiter behauptet, die Impfungen hätten viel mehr Nutzen als Nachteile gehabt – und jeder, der dieses Narrativ hinterfragt, ist „halt ein Impfgegner“. Warum?
 

Diese Fragen zu klären, wäre natürlich vor allem dann nicht im Interesse der Hersteller (staatlich garantierter Haftungsausschluss hin oder her), wenn es doch eine gewisse Chance gäbe, dass im Zuge unabhängiger Studien für sie unangenehme Ergebnisse herauskommen würden. Den Herstellern würde ja im Falle von unliebsamen Ergebnissen solcher Studien trotz Haftungsfreistellung potenziell immer noch ein massiver Reputationsschaden entstehen, der ihnen dann wiederum hohe finanzielle Verluste bescheren würde (Impfungen machen immerhin etwa 10 % des Profits von „Big Pharma“ aus). Ein Schelm, wer da behaupten würde, dass solche wirtschaftlichen Überlegungen eventuell dazu beitragen könnten, dass „Big Pharma“ bevorzugt, dass die Menschen ihren Behauptungen unhinterfragt glauben, anstatt auf echten Fakten zu bestehen. Das Böse kann sehr banal sein. Aufgrund besagten Haftungsausschlusses ist so eine Klärung auch nicht im Interesse jener Politiker, die diese Haftungsausschlüsse gewährten. Politisch wäre ein durch Studien begründeter etwaiger Vertrauensschaden in Impfungen auch aus Sicht vieler aktuell Regierender vermutlich problematisch – gerade in unseren aufgewühlten Zeiten, in denen es laut gewissen Regierenden ja unentwegt um nicht weniger als den Erhalt „unserer Demokratie“ geht. 

Auch diejenigen von uns, die Herr Siri als „Vaccine-Amen-Leute“ bezeichnet, sind nicht an einer echten Klärung interessiert; sie wollen lieber weiter blind an ihrem Glauben an das Impf-Gute festhalten, als die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das ganze Impf-Thema womöglich doch ganz anders sein könnte, als sie es für möglich gehalten hätten. Vielleicht ist es auch die (sehr verständliche!) Angst vor der Scham, die hier eine gewisse Rolle spielt – für viele ist vermutlich die Idee unerträglich, vor sich selbst und anderen zugeben zu müssen, dass man sich nicht nur geirrt haben könnte (schlimm genug), sondern im Zweifelsfall sogar etwas wirklich Schlechtes und sogar Schädliches unterstützt hat. Etwas, das im Zweifelsfall zur Folge hatte, dass die eigenen Kinder mit chronischen Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen haben, die sie sonst nicht hätten. Erlauben Sie mir hier eine der Fastenzeit angemessene Seitenbemerkung: Um so etwas verzeihen zu können, anderen und sich selbst, braucht es schon mindestens einen, der am Kreuz alles auf sich genommen hat und der auch die tiefste Scham wegwischen kann. (Zwinker).

 

Ein oft erhobener Einwand gegen dieses Buch ist, dass Siri ja selber „kein Wissenschaftler“ sei. Mir persönlich erscheint dieses Buch aber gerade deswegen so relevant, weil es von einem Anwalt geschrieben wurde, der genau weiß, wie mächtig der Gegner ist, mit dem er sich hier anlegt. Als Anwalt weiss er, dass

er es sich gerade bei diesem Thema nicht leisten kann, etwas zu behaupten, das er nicht belegen kann. 

Wie zum Beispiel die Behauptung, dass es kaum Studien gibt, welche die gesundheitliche Entwicklung ungeimpfter Kinder langfristig mit der von geimpften Kindern vergleichen – besonders was chronische Probleme wie zum Beispiel Lernschwächen, ADHS, Ekzeme, Autoimmunkrankheiten und natürlich auch Autismus anbelangt, aber auch deren gesamtes Immunsystem in Betracht zieht. 

Warum sind die oben genannten Probleme bei den „Amish People“ so gut wie nicht existent – liegt das nur daran, dass die sich besser ernähren, oder hat eventuell deren Ablehnung jeglicher Impfungen auch etwas damit zu tun? Eine relevante Kontrollgruppe sind die allemal. Warum gibt es dazu keine Studien? Wäre das nicht eigentlich sehr im Interesse unserer Kinder und Enkel?


Vielleicht sind die Ausführungen von Herrn Siri in seinem durchaus unterhaltsam geschriebenen Buch aber auch einfach nur ausgemachter Quatsch. Vielleicht gibt es in Wahrheit doch zahllose Langzeitstudien, die auf wissenschaftlich integre Weise beweisen, dass Impfungen tatsächlich weitaus mehr Vorteile als Nachteile haben. Wenn einem der Leser dergleichen bekannt wäre (Primärquellen, wohlgemerkt, keine Artikel, in denen behauptet wird, dass es das gäbe!), würde ich mich sehr gerne eines Besseren belehren lassen. Ich will ja kein Narr sein. Und natürlich beschreibt Herr Siri die Situation in den USA, die sich sicher von unserer Situation in Europa unterscheidet. Ob es bei uns so anders ist?


Im besten Falle würden solche Studien die bisher auffällig unfundierten Behauptungen von Big Pharma und deren behördlichen Verbündeten endlich objektiv bestätigen. Damit wären diejenigen, die dann trotzdem weiter „Antivaxxer“ bleiben wollen, endgültig ganz offiziell die Narren, für die sie die Mehrheit der Gesellschaft bereits heute hält. 

Was aber wäre, wenn sich aufgrund solcher Studien herausstellen würde, dass Impfungen tatsächlich seit Jahrzehnten nicht nur viel mehr Schaden anrichten, als wir alle ahnen, sondern sogar wesentlich mehr Schaden als Nutzen bringen – und genau das der Grund ist, warum einerseits regelmäßig bei den „clinical trials“ getrickst wird und andererseits durch extrem aufwendige PR dafür gesorgt wird, dass es der Allgemeinheit (und sogar dem Vatikan) wie ein moralischer Imperativ erscheint, Impfungen als Segen zu sehen? Falls sich das doch als wahr herausstellen würde, dann würde „Big Pharma“ ganz plötzlich viel weniger Geld verdienen als zuvor, und die Bedeutung der von Big Pharma initiierten NGO mit dem prahlerischen Titel „Weltgesundheitsorganisation“ würde vermutlich entsprechend schrumpfen. Einige sehr hochgestellte Persönlichkeiten würden wohl den Rest ihrer Tage in Gefängnissen verbringen und das Grundvertrauen der Öffentlichkeit in unsere Institutionen wäre erschüttert; nicht zuletzt müssten sich einige von uns ausführlich mit dem Thema Scham auseinandersetzen. All das wäre eine gewaltige Erschütterung – gesellschaftlich und individuell.

Erschütterungen, die aufgrund von Ideologien hervorgerufen werden, nennt man „Revolutionen“. Erschütterungen, die aufgrund einer Konfrontation mit der Wahrheit geschehen, nennen wir Christen „Überführung“. Erschütterungen sind daher oft große Gnaden, weil sie die ideale Voraussetzung für eine echte Umkehr und damit für Erneuerung bieten. 

„Jesus, ich erlaube Dir ausdrücklich, mich zu erschüttern, wenn Du glaubst, dass ich das brauche.“ 

Das wäre ein Gebet nach dem Herzen des heiligen Ignatius.

https://icandecide.org/article/cdc-concedes-never-conducted-vaccinated-v-unvaccinated-study/

https://youtu.be/vNkXIKijzcg?is=zOFg4gzo42ZZNa-q


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Lesermeinungen

 scientia humana vor 2 Stunden 
 

Lieber Herr Fleischer und Wilolf:

Oh doch, sie können prüfen:
Der Artikel säht Misstrauen, spricht elementare Ängste an, schürt Emotionen gegen Andere und relativiert dann ein wenig. Das finde ich schon formal bedenklich.

Es gibt auch eine existenzielle Methode:

Werden Sie (auch Hr. Lobkowicz oder gar Hr. Siri) sich gegen Tollwut impfen lassen, wenn Sie von einem tollwüten Hund gebissen werden? Werden Sie Ihren Tetanusschutz alle 10 Jahre auffrischen. Beides sehr hässliche Krankheiten, die wir kaum mehr kennen.

Wie wäre es, wenn nach dem Misstrauen durch diesen Artikel, sich Menschen in diesen Fällen nicht impfen ließen?

N.B. Hr. Siri macht mit seiner Masche eine Menge Geld.


0
 
 Dornenbusch vor 4 Stunden 
 

Der frühere Cheftoxikologe von Pfizer Europa sagte im Deutschen Bundestag aus, er halte gewisse Prak

Meine Hochachtung Herr Professor. Danke für alles.
Der frühere Cheftoxikologe von Pfizer Europa sagte im Deutschen Bundestag aus, er halte gewisse Praktiken der Coronapolitik für Menschenversuche.

youtu.be/T4fgoW5Ls2s?is=lQ08l6KIctKtdYN0


1
 
 Wilolf vor 5 Stunden 
 

@scientia humana: Verführung? Wissenschaftlicher Unsinn? Falschinformationen?

Zu behaupten, Hr. Lobkowicz würde mit obigen Zeilen irgendjemanden zu irgendwas verführen, ist aber starker Tobak!
Bei den Informationen, die während der Corona-Maßnahmen als „Falschinformationen“ in großem Stil verfolgt und gelöscht wurden, handelt es sich mittlerweile großenteils um wissenschaftlich bewiesene Tatsachen.
Mit der Aussicht auf „Herdenimmuniät“ infolge Massenimpfung wurden eben nicht die Amish verführt, sondern die vielen, die dem massiven Druck der veröffentlichten Meinung nicht standgehalten haben. Ist es Ihrer Meinung nach auch wissenschaftlicher Unsinn, dass sogar die Corona-Impfstoffhersteller selbst niemals behauptet haben, ihre „Impfung“ würde zu Immunität gegen Corona führen?
Glauben Sie vielleicht stattdessen an die Lauterbach‘sche Nebenwirkungsfreiheit? Schon im ersten Semester medizinischer Grundlagen lernt man: Jedes Arzneimittel, das eine erwünschte Wirkung hat, hat auch unerwünschte Wirkungen. Was keine Nebenwirkungen hat, hat überhaupt keine Wirkung.


1
 
 Stefan Fleischer vor 6 Stunden 

Ich bin gespannt

wie Gott in dieser Frage richtet. Wir werden es ja spätestens beim jüngsten Gericht erfahren. Ich hoffe auch, dass Gott mich nicht verurteilt, weil ich mich impfen liess und mich auch weiterhin werde impfen lassen, in der Hoffnung, dadurch andere vor einer Krankheit schützen zu können. Für mich stehen Aussage gegen Aussage, die ich beide nicht prüfen kann. Deshalb bemühe ich mich möglichst niemanden zu verurteilen. Die Suche nach den Schuldigen ist ja nicht nur in diesem Fall ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Wie schnell dabei Unschuldige verurteilt werden, wie oft es dabei zu einen Schwarzer Peterspiel kommt, wo jeder dem anderen die Schuld zuzuschieben versucht, habe ich schon mehrfach ganz persönlich erfahren. Darum bemühe ich mich in solchen Fällen an das Wort des Herrn zu denken: «Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann …»(Lk 6,37)


0
 
 scientia humana vor 9 Stunden 
 

Schuster, bleib bei Deinen Leisten

sprich: kath.net, bitte stehe für gute Theologie und Seelsorge und nicht für Verführung, die manche Gemüter hochkochen lässt, aber wissenschaftlicher Unsinn ist.

Vor dem jüngsten Gericht müssen sich auch die verantworten, die mit quasireligiöser Sicherheit Teile der Herde mit Falschinformationen in die Irre führen.

In der Vergangenheit bin ich im Forum auf viele Details eingegangen und tue das gehe wieder.

Ich hoffe, kath.net hat die Größe und bringt diesen Kommentar.

Weiterhin eine gute Passionswoche allen, dass unsere Emotionen beim leidenden Heiland seien -- tantus labor non sit cassus!


2
 
 Wilolf vor 9 Stunden 
 

Warum?

Die wenigsten Menschen, die in einem System der sozialen Marktwirtschaft leben, haben eine Vorstellung vom System der FREIEN Marktwirtschaft (wie z.B. in den „Big-Pharma-Ländern“ USA oder CH).
Wenn ich in einer hohen Position bei einer Big-Pharma-Firma sitze, dann vereinbart mein Chef jährlich mit mir Ziele, die ich für die Firma erreichen soll und bei deren Erreichung ich eine Bonuszahlung bekomme.
Beispiel: Wenn ich den Gewinn der Firma in einem Jahr um 3 Milliarden Dollar steigern kann, bekomme ich, sagen wir mal 10 Millionen (und dann bin ich noch billig).
Wie viel Geld wurde durch die Impfkampagnen weltweit von den Krankenkassen-Beitragszahlern und den Steuerzahlern zu den Big-Pharma-Firmen verschoben? Wie viel Geld war dabei übrig, um unbequeme Frager ruhigzustellen und „Multiplikatoren“ zu „fördern“?
Das Milliardenpotential war vorher bekannt und die Rechnung ist nicht schwer.


2
 

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