Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  8. So nicht, Mr. Präsident!
  9. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  12. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  13. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  14. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Warum Mel Gibson sich entschlossen hat, ‚Die Passion Christi‘ zu drehen

vor 12 Stunden in Kultur, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Filme über das Leiden und den Tod Christi waren nach Ansicht Gibsons stark entschärft.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Mel Gibson hat in einem Gespräch mit Pastor Greg Laurie für die Sendung „PRAISE“ des Senders TBN offen darüber gesprochen, warum er sich entschlossen hatte, den Film „Die Passion Christi“ zu drehen, berichtet Movieguide.org.

„Es gibt bei uns allen die Tendenz, dieses Ereignis und das Ausmaß des Opfers (Christi, Anm. d. Red.) als selbstverständlich hinzunehmen“, erklärte Gibson. „Und filmisch, besonders kinematografisch, wurde es meiner Meinung nach ziemlich stark entschärft, sodass es – ich weiß nicht – wirkungslos, kraftlos und nicht emotional wird.“

Gibson fuhr fort: „Ich wollte das Ausmaß des Opfers, das Christus gebracht hat, veranschaulichen. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich einen solchen Film machen musste. Aus meiner eigenen Erfahrung und durch jahrelanges Nachdenken über die Passion Christi hat meine Vorstellungskraft Flügel bekommen. Und es gibt Schriften zu diesem Thema, die einem die schreckliche Realität vor Augen führen, wie schlimm es wirklich war.“


Ziel des 2004 veröffentlichten Films war es laut Gibson, den Zuschauern einen neuen Blick auf das Geschehen zu ermöglichen und eine theologische Perspektive einzubringen, die sie vielleicht zuvor noch nicht bedacht hatten: „Ich wollte das einfach auf Film bringen, um den Menschen vielleicht eine neue Sichtweise zu geben und eine theologische Perspektive hinzuzufügen, an die sie vielleicht noch nicht gedacht hatten.“

Bereits in einem Interview mit Diane Sawyer beim US-Sender ABC im Jahr 2004 hatte Gibson erklärt, dass seine eigenen persönlichen Kämpfe hinter der Entscheidung für den Film standen. „Ich glaube, ich bin einfach auf die Knie gefallen“, sagte er. „Ich habe einfach ‚Hilf mir‘ gesagt. Und dann begann ich, darüber zu meditieren. Das steht in den Evangelien. Ich habe sie alle noch einmal gelesen. Ich erinnere mich, dass ich Teile davon gelesen habe, als ich jünger war.“

Gibson betonte außerdem: „Schmerz ist der Vorläufer von Veränderung, und das ist großartig. Das ist die gute Nachricht.“

Heute kehrt Gibson in die Welt von „Die Passion Christi“ zurück. Bereits im Oktober 2025 hat er mit den Dreharbeiten zur Fortsetzung begonnen. Diese trägt den Titel „The Resurrection of the Christ“ (Die Auferstehung Christi) und soll 2027 in die Kinos kommen.

Drehbuchautor Randall Wallace berichtete in einer Folge des Podcast „Intersections“ wie das Projekt entstand: „Wir haben eines Abends nur zu zweit in Dallas zu Abend gegessen, und ich sagte: ‚Weißt du, was wir machen müssen? Die Auferstehung.‘“

Wallace erinnerte sich an Gibsons Haltung: „Eines der Dinge, die er zu mir sagte, war: ‚Das darf nicht um des Geldes willen sein, es darf nicht sein, um irgendjemandem etwas zu beweisen. Bei diesem Projekt müssen unsere Herzen rein sein.‘ In diesem Moment wusste ich, wie engagiert er war und dass das wirklich eine besondere Reise werden würde.“

 

Foto: Archivbild Mel Gibson und Jim Caviezel bei den Dreharbeiten zu „Die Passion Christi“ 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  5. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  6. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  7. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  8. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  9. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen
  10. Mein Sohn – Jenseits des Himmels







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. So nicht, Mr. Präsident!
  12. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz