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| ![]() Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iranvor 5 Stunden in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Die acht Frauen sollten in den nächsten Tagen hingerichtet werden. Am Mittwoch veröffentlichte der US-Präsident die Bilder der Frauen und verhinderte damit jetzt die Hinrichtung. Von der UNO, der EU aber auch den Kirchen gab es Schweigen Washington (kath.net/rn) US-Präsident Donald J. Trump hat offenbar durch persönlichen Einsatz und öffentlichen Druck die Exekution von acht iranischen Frauen verhindert. Während internationale Organisationen wie die UNO oder die EU sowie große Kirchenvertreter zu dem Fall weitgehend schwiegen, nutzte Trump die bevorstehenden Verhandlungen mit Teheran als Hebel. Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident die iranische Führung direkt und ungewöhnlich diplomatisch angesprochen. „An die iranischen Führer, die bald mit meinen Vertretern verhandeln werden: Ich würde die Freilassung dieser Frauen sehr begrüßen“, schrieb Trump. Er betonte, dass ein Verzicht auf die Gewalt gegen die Inhaftierten ein „großartiger Auftakt“ für die kommenden Verhandlungen wäre. Dieser strategische Appell zeigte offenbar Wirkung. Am Donnerstagabend folgte die Erfolgsmeldung des Präsidenten: „Sehr gute Neuigkeiten! Ich wurde soeben informiert, dass acht Frauenprotestierende, die heute Abend im Iran hingerichtet werden sollten, nicht mehr getötet werden.“ 4 der Frauen sollen sofort freigelassen werden, 4 weitere müssen 1 Monat ins Gefängnis und werden dann freigelassen. Die Frauen waren im Zuge der anhaltenden Protestwelle im Iran festgenommen und wegen ihres Engagements für Bürgerrechte zum Tode verurteilt worden. In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf X, kursierten die Bilder der acht Frauen seit Tagen und lösten weltweit Entsetzen aus. Dass die iranische Justiz nun so kurz vor dem Vollstreckungstermin einlenkte, wird als direkter Erfolg der US-Intervention gewertet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf das Schweigen anderer diplomatischer Akteure. Während oft behauptet wird, den USA ginge es in der Region lediglich um Öl-Interessen, war es in diesem Fall Washington, das sich explizit für das Leben der Frauenrechtlerinnen einsetzte. Beobachter kritisieren, dass von Seiten der Europäischen Union, der UNO oder den großen christlichen Kirchen im Vorfeld kaum Wortmeldungen zu den drohenden Hinrichtungen zu vernehmen waren.
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