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Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorgervor 12 Stunden in Spirituelles, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nichtreligiöser Astronaut schildert, dass er unmittelbar nach der Wasserung Rettungskapsel und Bergung durch US-Marineschiff nach dem Seelsorger fragte. Als dieser „hereinkam…, sah ich das Kreuz an seinem Kragen und brach in Tränen aus“ - VIDEO
Merritt Island (kath.net/pl) „Als ich zurück auf dem Schiff war – ich bin eigentlich nicht religiös – gab es für mich einfach keinen anderen Weg, das Erlebte zu verarbeiten oder zu erklären. Also bat ich den Marinepfarrer, uns kurz zu besuchen. Als er hereinkam – ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen –, sah ich das Kreuz an seinem Kragen und brach in Tränen aus.“ Das schildert Reid Wiseman, Kommandant der Mondmission Artemis II., wenige Tage nach seiner Rückkehr auf die Erde. Er fügt an: „Es ist schwer zu begreifen, was wir gerade durchgemacht haben.“ Wiseman erzählte dies am 16. April 2026 während der offiziellen NASA-Pressekonferenz der Artemis-II-Astronauten.
Allgemein über seine Weltraumflugerfahrung sagte Wiseman, zunächst an die drei anderen Crewmitglieder gerichtet: „Victor, Christina und Jeremy, wir sind für immer verbunden, und niemand hier unten wird jemals wissen, was wir vier gerade durchgemacht haben. Es war das Schönste, was mir je im Leben passiert ist. Und unsere Familien sind hier… Niemand kann sich vorstellen, was die Familien durchgemacht haben. Es war nicht einfach, über 320.000 Kilometer von zu Hause entfernt zu sein. Vor dem Start fühlt es sich an wie der größte Traum der Welt. Und wenn man dann da draußen ist, will man einfach nur zurück zu Familie und Freunden. Es ist etwas Besonderes, ein Mensch zu sein, und es ist etwas Besonderes, auf diesem Planeten Erde zu leben.“ 
Wiseman ist Familienvater. Seine Frau Carroll war 2020 verstorben und er zieht nun die beiden gemeinsamen Töchter alleine groß. Die Artemis-Crew schlug während des Flugs um die Mondrückseite – während das Raumschiff rund 40 Minuten keinen Funkkontakt zur Erde hatte – vor, einen besonders hell sichtbaren Mondkrater nach Carroll zu benennen, der Vorschlag löste offenbar nicht nur bei Wiseman Tränen aus. Die Crew umarmte sich in diesem denkwürdigen Moment schweigend, während sie in der Schwerelosigkeit im Raumschiff schwebten.
Ein weiterer Astronaut, der Christ Victor Glover, hatte schon eingangs das Thema „christlicher Glaube“ aufgegriffen. Schon vom Weltall aus hatte er eine christliche Botschaft auf die Erde geschickt (kath.net hatte berichtet, siehe Link). Nun sagte er, während seine Frau und seine vier Töchter unter den Zuhörern der Pressekonferenz saßen, über seine Erfahrung der Mondumrunden: „Ich habe das Geschehene noch nicht verarbeitet und traue mich kaum, es überhaupt zu versuchen. Als das am 3. April begann, wollte ich Gott öffentlich danken, und ich möchte Gott noch einmal danken, denn noch größer als die Herausforderung, das Erlebte zu beschreiben, ist die Dankbarkeit dafür, was wir gesehen, getan und mit den Menschen zusammen gewesen zu sein, die uns begleitet haben. Sie ist zu groß, um sie allein in Worte zu fassen. Und ich wollte unseren Familien für all das danken… Ich liebe euch, und zwar nicht nur diese fünf wunderschönen Frauen mit schokofarbener Hautfarbe da drüben. Euch alle. Und ich wollte unserer Führung danken. Sie hat sich seit unserem letzten Treffen im April 2023 verändert, aber die Qualitäten sind dieselben geblieben, und wir können uns glücklich schätzen, in dieser Zeit gemeinsam in dieser Behörde zu sein.“
Foto: Offizielles Crewporträt für Artemis II, noch vor dem Flug aufgenommen. Von links: Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen (c) Wikipedia/public domain/NASA
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Lesermeinungen| | JP2B16 vor 4 Stunden | | | | Teil 2 - Sie waren dem Mond so nahe wie München New York auf einem Transatlantikflug ... ... sie flogen am Mond vorbei, vollständig hinter ihn, ohne jeglichen Kontakt zur übrigen Menschheit. Alleine im Raum ohne Maß. Zwischen ihnen ein Gigant aus Gestein und Eisen, fast 3.500 Kilometer im Durchmesser, genau jener, der sie mit seinem Gesicht seit Kindestagen faszinierte und unser Klima und den Lauf der Zeit stabilisiert. Welches Sein denkt sich sowas aus? Welches schafft sowas. Nun sind sie hinter den Mond gefahren, wie es ein Kind mit seinem Playmobil-Astronauten und zwei Bällen spielen würde. Bilder vieler Science Fiction Filme spulen sich vor dem geistigen Auge ab, um emotional den Halt zu bekommen, nach dem der Sportkletterer sucht. Surreal. Die ersten Menschen, denen ihr Planet aus dem Blickfeld vollständig entschwunden ist. Und alles funktioniert. Die Mathematik, die Physik, die Chemie, die Biologie, die Psychologie. Die Rückkehr. Es kann tatsächlich nicht sein, dass es ihn nicht gibt, den Schöpfergott. Reid begriff das, als er das Kreuz sah und SEINE Liebe zu uns. |  0
| | | | | JP2B16 vor 4 Stunden | | | | Wenn das Zeichen des Kreuzes alle Tränenschleusen öffnet - Teil 1 Reid Wisemann erlebte eine ihn völlig überwältigende Emotion, weil er plötzlich die tiefste, einzige Wahrheit und ihre einzigartige Schönheit sah. Vergleichbar mit der Emotion, die mit der Lossprechung nach einer ehrlichen und reuevollen Lebensbeichte einsetzt. Menschen, die 40, 50 oder mehr Jahre der Kirche fernblieben, sich viel zu lange selbst betrogen haben, inzwischen eine erdrückende Last mit sich trugen. Wenn die Wahrheit zwischen Geschöpf und seinem Schöpfer dann im denkbar würdigsten Rahmen des Sakraments offenliegt, öffnen alle Tränenschleusen.
Reid sah auf seinem Raumflug den Mond immer größer werden, völlig neue Eindrücke, er sah auf einen blauen Planeten, auf etwas absolut Schönes, fragte sich nach dem Warum dieser unfassbaren Schönheit, er sah in die unermessliche und tatsächlich auch existierende Weite des Raums, dessen unbegreifliche Verschwendung und Maßlosigkeit und fragte abermals nach dem Warum und Wofür? |  0
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Mehr zuRaumfahrt- Glover, Artemis-II-Mission-Astronaut, predigt beim Mondvorbeiflug Christi Gebot der Nächstenliebe
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