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- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
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Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novakvor 35 Stunden in Chronik, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Offenbar waren Fragen zu diesem Bischof aufgekommen.
Vatikan (kath.net) Das Bistum Quilmes (Argentinien) gab bekannt, dass das Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse das Nihil obstat für das Seligsprechungsverfahren des Dieners Gottes, Bischof Jorge Novak SVD, aufgehoben hat (Link zur Communiqué des Bistums Quilmes). Die Entscheidung wurde von Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums, unerzeichnet und beruht laut Bistum auf einem möglichen kirchenrechtlichen Verfahren, das Bischof Jorge Novak SVD im Zusammenhang mit dem Verhalten eines Priesters des Bistums nicht durchgeführt hat. Bischof Novak behält seinen Status als Diener Gottes, auch wenn sein Seligsprechungsverfahren nicht fortgesetzt wird, die Entscheidung stelle „kein moralisches Urteil über das Leben, die Tugenden und das seelsorgerische Wirken des Dieners Gottes“ dar. 
Das Bistum Quilmes und die Steyler Missionare waren gemeinsam an dem 2017 eingeleiteten Seligsprechungsverfahren beteiligt gewesen brachten ihr Vertrauen zum Ausdruck, dass „Gott in seiner unermesslichen Güte dem geliebten und in Erinnerung gebliebenen Bischof Jorge Novak SVD die Freude des ewigen Lebens schenken wird, auch wenn er nicht in das von der Kirche offiziell verkündete kanonische Buch der Seligen/Heiligen aufgenommen wird“.
Jorge Novak (1928–2001) war der erste Bischof des im Juni 1976 gegründeten Bistums Quilmes gewesen. Er stand seit seiner Bischofsweihe 1976 25 Jahre lang, bis zu seinem Tod, seinem Bistum vor. Novak ist bekannt für seinen unerschütterlichen Einsatz für die Menschenrechte während der letzten Militärdiktatur in Argentinien und sein besonderes Augenmerk auf die Armen.
Das französische christliche Nachrichtenportal „Tribune Chrétienne“ kommentiert allerdings, dass das Novaks Profil auch bereits anderweitig „Anlass zur Sorge“ gegeben habe: „Einige Beobachter beschreiben ihn als liberalen Prälaten, der der Linken nahesteht und den lehramtstreuen Katholiken wenig wohlgesonnen ist. Ein pastoraler Ansatz, der laut Kritikern mitunter zu einer gewissen Härte gegenüber sogenannten ‚rechtgläubigen‘ Gläubigen und einer Distanzierung von bestimmten klassischen Anforderungen der kirchlichen Disziplin geführt hat. Diese Elemente, die in der römischen Entscheidung zwar nicht explizit erwähnt werden, befeuern die Debatten um diesen Seligsprechungsprozess.“
Auch der Blog „Rorate Caeli“ stimmt in diese Sorgen mit ein und schreibt zunächst unter Hinweis auf eine andere umstrittene Bischofspersönlichkeit: „Eine der schockierendsten erzwungenen Seligsprechungen unter Papst Franziskus war die des argentinischen Bischofs Angelelli, eines Terroristen unterstützenden Bischofs, der bei einem Autounfall ums Leben kam und als Märtyrer verehrt wurde. Er war zu Lebzeiten so liberal, so grausam gegenüber lehramtstreue Katholiken und so gegen jegliche lehramtstreue Anliegen eingestellt, dass ihn ernsthafte Katholiken in Argentinien bereits zu seinen Lebzeiten verhöhnten, indem sie ihn ‚Satanelli‘ [Kleiner Teufel] nannten.“ Dann erläuterte „Rorate Caeli“ direkt mit Blick auf Bischof Novak: „Auch der extrem liberale Bischof Jorge Novak aus Quilmes wurde von Franziskus auf ein beschleunigtes Selig- und Heiligsprechungsverfahren gesetzt. Glücklicherweise wird dieses beschleunigte Verfahren unter dem neuen Pontifikat erneut geprüft, und im Fall Novak wurde mindestens ein schwerwiegendes Hindernis gefunden: sein nachlässiges Verhalten im Fall mindestens eines ihm anvertrauten Priesters, der pädophile Übergriffe begangen hatte.“
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Lesermeinungen| | Sextus vor 2 Stunden | | | | verkuender - 2 Kampf und Militarismus soll Werte wie Demut, Barmherzigkeit und Nächstenliebe, die als Schwäche ausgelegt wurden, ersetzen; 5) Antisemitismus als religiöser Ersatz des christlichen Weltbildes; 6) kirchenfeindliche Maßnahmen zur Zurückdrangung des Einflusses der Kirchen - dazu gehörten Schmutzkampagnen gegen Geistlichen, die Zerschlagung katholischer Jugendverbände und die Einführung des "Arierparagraphen" in der Kirche; Negierung des Jenseits. Christliche Begriffe wir Erlösung, Sünde, und eine persönliche und ewige Existenz nach dem Leben wurden abgelehnt und durch das Diesseits und das Schicksal des "Volkes" im Hier und Jetzt ersetzt.
Also nun antworte ich gerne Ihre Frage: sollen die Priester, Bischöfe, Ordensleuten und einfache Christen, die die Verteidigung ihrer Werte auch mit dem Leben bezahlt haben, selig gesprochen werden? Gewiß, JA ! |  0
| | | | | verkuender vor 7 Stunden | | | | @Sextus Im Dritten Reich haben viele Priester, Bischöfe und Ordensleute unter den Nazis gelitten, einige wurden deshalb selig- bzw. heiliggesprochen. Sehr viele andere Katholiken haben ebenfalls unter dem Naziterror gelitten, wurden schikaniert, inhaftiert und Schlimmeres. Sie waren ebenso Glaubenszeugen. Zum Verständnis gebe ich ihre Frage an Sie zurück: Hätten sie alle seliggesprochen werden sollen?
Und weiter: Sind die in diesem Zusammenhang erfolgten Selig- und Heiligsprechungen (Sr. Benedicta vom Kreuz, Rupert Maier, Bernhard Lichtenberg, Karl Leisner uvm.) deshalb von weniger Bedeutung?
Gestatten Sie mir diese Frage, denn ansonsten kann ich mir darauf keinen Reim machen, wie ich diese Argumentation einordnen soll. Herzlichen Dank! |  4
| | | | | Sextus vor 24 Stunden | | | | @verkuender Wollen Sie nicht auch zu den von werten Versusdeum angedeuteten Vorwürfen im Fall Enrique Angelelli Stellung nehmen?
Wurde Angelelli nicht aus politischen Gründen getötet, wie die etwa 30.000 Argentinier, die während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 aus politischen Gründen getötet wurden?
Sollen auch sie alle selig gesprochen werden?
Gewiß, Angelelli hatte die Ränder der Gesellschaft nach Kräften unterstützt. Weniger väterlich und liebevoll war allerdings sein Umgang mit den von der damaligen Kirche zum Rand getriebenen traditionellen Christen.
Es bliebt die Frage, ob er wegen seines apostolischen Wirkens getötet wurde, weil etwa die Generäle gute Bischöfe hassten, oder weil er ein prominenter Linker und Regierungsgegner im argentinischen Episkopat gewesen ist?
Fragen über Fragen, über denen Sie Ihre werte Verkündigung ausdehnen könnten, Rorate Caeli hin oder her. |  1
| | | | | verkuender vor 30 Stunden | | | | Bischof Angelelli Der zitierte Blog ist als Informationsquelle offensichtlich nicht seriös, da er einen wesentlichen Hinweis unterschlägt. Bei dem Verkehrsunfall handelte es sich um einen fingierten Unfall, um Bischof Angelelli zu töten. Es ist nachgewiesen, dass er ermordet wurde, 2014 gab es dazu Verurteilungen zu Haftstrafen.
Den Hinweis, dass ihn "ernsthafte Katholiken" schon zu Lebzeiten als "kleinen Teufel" "verhöhnten" kann man getrost für sich stehen lassen, das sagt am meisten aus. |  6
| | | | | Versusdeum vor 34 Stunden | | | | Falls die Vorwürfe gegen Bischof Angelelli auch nur ansatzweise stimmen (und m.W. ist rorate coeli glaubwürdig), wäre diese "erzwungene Seligsprechung" in der Tat ein Skandal und neben u.a. AL und TC ein weiteres Kuckucksei im Nest. Kann man eine Seligsprechung eigentlich annulieren, so, wie eine angeblich oder tatsächlich ungültig zustandegekommene Ehe? |  1
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