SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
- ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
- Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
- „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
- Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
- Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
| 
Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“vor 6 Stunden in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
US-Kardinal entkräftete vergangene Woche die Medien-Fakenews über einen Grundsatzkonflikt wegen der Iran-Frage zwischen Papst Leo XIV. und dem US-Präsidenten
Washington DC (kath.net/gro/red) „Man mag unterschiedliche Ansichten darüber haben, wie man das Problem angehen sollte, aber man kann sicherlich nicht behaupten, dass die Lage im Iran vor den Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels gut war. Ich glaube, dass Trump aus seiner Sicht ebenfalls Frieden als Ziel hat – das heißt, er versucht, den inneren Frieden im Iran und seine Beziehungen zu anderen Nationen wiederherzustellen. Denn das Regime stellt eine nukleare Bedrohung für seine Nachbarn und andere Staaten dar.“ Das erläuterte Kardinal Raymond Leo Burke vergangene Woche im Interview mit der in Mailand (Italien) Tageszeitung „Il Giornale“. Burke, eine prominente Stimme lehramtlich konservativ gesinnter Katholiken, gilt als Unterstützer von Trumps MAGA-Bewegung. Er war von 2014 bis 2023 Kardinalpatron des Malteserordens und zuvor Kardinalpräfekt der Apostolischen Signatur gewesen. Zunächst hatte er von 2003 bis 2008 Erzbischof von St. Louis und davor ab 1994 Bischof von La Crosse amtiert. Internationale große Medien hatten vergangene Wochen Falschbehauptungen verbreitet, wonach Papst Leo nach Konflikten mit US-Präsident wegen der Iranfrage Donald Trump seine US-Reise abgesagt hätte – allerdings hatte der Papst zuvor keine Zusage zu dieser Reise gegeben. Das Presseamt des Heiligen Stuhls hatte dann gegen diese Fakenews Stellung bezogen. Auch im deutschen Sprachraum waren diese Fakenews aufgegriffen worden, so hatte beispielsweise das Magazin „Focus“ getitelt: „Trump-Regierung drohte dem Papst – der sagte USA-Reise ab“ (siehe Link). 
Der US-Kardinal rief eigens dazu auf, dass man auch „für die Freiheit des iranischen Volkes beten“ müsse, „das so viele Jahre unter dem Regime der Ayatollahs gelitten hat. Wir dürfen die vielen Zivilisten nicht vergessen, die im Laufe der Jahre durch die Repression getötet wurden. Es ist schmerzlich mitanzusehen, wie eine große Nation mit einem reichen kulturellen Erbe von einem so blutrünstigen Regime zerstört“ werde.
Burke gab das Interview noch vor der Friedensvigil, zu der Papst Leo am vergangenen Samstag in den Petersdom gerufen hatte. Auf Nachfrage erläuterte er, dass er „selbstverständlich“ zu dieser Friedensvigil gehen werde. Er werde sich „dem Heiligen Vater in diesem so wichtigen Moment des Gebets in einer so kritischen Zeit wie der jetzigen anschließen. Ich freue mich sehr, dem Aufruf zum Gebet für die baldige Wiederherstellung des Friedens zu folgen. Wir müssen dem folgen, was 1917 in Fatima offenbart wurde, und den Rosenkranz zu Unserer Lieben Frau, der Königin des Friedens, beten.“
Der „Il Giornale“-Interviewer fragte Burke nach seiner Bereitschaft, als Vermittler zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten zu fungieren. Burke antwortete darauf: „Ich bin bereit, in jeder Hinsicht zu helfen. Allerdings bin ich kein Diplomat und wäre daher nicht die richtige Person dafür. Außerdem glaube ich, dass die Rede von Spannungen übertrieben ist. Der US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, ein gläubiger Katholik, setzt sich bereits mit aller Kraft für den Dialog zwischen beiden Seiten ein. Wichtig ist, dass die Tür offen bleibt und es immer einen Weg gibt, miteinander zu sprechen und zu sehen, wie die Kirche zur Versöhnung der Nationen beitragen kann.“
Auf Nachfrage betonte Burke außerdem, dass Trumps Amerika und Leos Kirche einander nicht entgegengesetzt seien. Wörtlich erläutert der Kardinal dazu: „In Amerika genießt die Kirche großen Respekt, und Katholiken haben seit jeher in jeder Hinsicht einen bedeutenden Beitrag zum Leben der Nation geleistet. Lange Zeit gab es ein antikatholisches Vorurteil, das behauptete, wir wollten, dass der Papst das Land regiere. Doch die Lehre hat nie gelehrt, dass die Kirche regieren muss. Wir Katholiken folgen der Lehre des Herrn, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Die Kirche lehrt moralische Grundsätze, überlässt aber die Entscheidungsbefugnis den jeweiligen Autoritäten.“
Archivfoto: Kardinal Burke
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | T.L.D vor 3 Stunden | | | |
Konservative amerikanische Katholiken dürfen nicht in den Trump-Kult fallen! Der Mann hatte bereits 3 Frauen und ist prominent in den Epstein-Files enthalten. Christlich geht anders. |  3
| | | | | Ulrich Motte vor 3 Stunden | | | | Kardinal Burke übertreibt (daher ganz - zu - kurze Ergänzung) Grundlage der US-Bundesreligionspolitik ist seit der ersten Verfassungsänderung (stark auf baptistischem Druck)um 1800 Religionsfreiheit. Noch vor dem 2. Vatikanum duldete der Vatikan Religionsfreiheit nur, um schlimmere Übel zu vermeiden. Als der katholische Theologe Küng sich vor 1960 in Amerika für die Religionsfreiheit einsetzen wollte, unterband der Vatikan. Damals war das katholische Ideal (ähnlich manche Protestanten)ein Staat, der die eigene Gemeinschaft privilegiert, andere diskriminiert. Wer mir nicht glaubt, lese katholische Theologen bzw. Piusbrüder, den deutschen katholischen Rechtsdenker E W Böckenförde, den Jesuiten J C Murray. Vatikanum 2 verband die Forderung der Religionsfreiheit mit der Forderung, der Staat müsse Religion fördern. In einem berühmten Urteil um 1967 des Obersten Us-Gerichts definierte Oberstrichter Hugo Black (baptistischer Herkunft): Religionsfreiheit heißt, der Staat darf weder Religion als solche noch eine bestimmte Religion fördern... |  1
| | | | | DavidH vor 5 Stunden | | | | Schlecht gealtert Der Artikel ist denkbar schlecht gealtert, man schaue sich Trumps jüngste Ausfälle auf Truth Social an. Ich bin allerdings auch sicher, dass es da draußen katholische Trump-Fanboys gibt, die sich nun darauf zurückziehen, dass der Papst ja nur seine Meinung geäußert habe, die nichts mit Glaubensfragen zu tun habe, er daher fehlbar sei, Trump in der Sache Recht habe, sein Ton natürlich unangemessen sei usw.
@discipulus: Kardinal Burkes Aussagen waren auch vor drei Tagen schon falsch. Damals hatten bloß manche Leute noch nicht verstanden, dass offiziellen Dementi aus der Trump-Administration (weil die Lüge dort quasi zur Doktrin geworden ist) oder dem Vatikan (aus diplomatischen Gründen) in dieser Sache nicht zu trauen war und diese die eigentlichen Fake News darstellten. |  1
| | | | | discipulus vor 5 Stunden | | | | Aktualität? Na, ob man das nach den jüngsten Ausfällen Trumps gegenüber dem Heiligen Vater noch so sagen kann?
Vor drei Tagen waren Burkes Aussagen wohl noch richtig, aber heute, Montag? |  2
| | | | | Stephaninus vor 5 Stunden | | | | Leider schön geredet Das stimmt leider nicht. Trump hat grad aktuell den Papst deutlich angegriffen:
https://www.faz.net/aktuell/politik/usa-unter-trump/liveblog-usa-unter-trump-trump-papst-schadet-katholischer-kirche-faz-19444916.html
Für mich zeigt Trump leider immer mehr sein problematisches und sogar gefährliches Gesicht. Das kann seine berechtigte Politik gegenüber Zeitgeistigem nicht mehr aufwiegen. Ich fürchte sogar, dass langfristig Trump diesen Anliegen schaden könnte, weil er sie für sein Agenda verzweckt. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuUSA- US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
- USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel
- US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
- „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
- US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
- Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
- Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
Leo XIV.- Papst in Algerien auf den Spuren des heiligen Augustinus
- Motto und Logo der Papstreise nach Spanien stehen fest
- Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Papst Leo XIV. erhält US-Freiheitsmedaille
- Zeitung: Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. kommt nach Ostern
| 






Top-15meist-gelesen- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
- ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
- Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
- Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
- "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
- Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
- Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
- Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
- Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
- Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
- Sieg der „rebellischen Nonnen“
- Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
- „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
- Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
|