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US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren

5. Juli 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
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Die USA würden die ausstehenden Beiträge an die Vereinten Nationen als Druckmittel für notwendige Reformen einsetzen, sagte der Außenminister bei einer Anhörung im Kongress.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Kongressanhörung scharfe Kritik an den Vereinten Nationen geübt. Die UNO habe „ihren Zweck“ und „ihre Mission“ verloren und sei bei der Bewältigung großer internationaler Krisen weitgehend wirkungslos geblieben. Gleichzeitig kündigte er an, dass die USA ihre Beiträge als Hebel nutzen wollen, um tiefgreifende Reformen durchzusetzen.

Auf die direkte Frage des republikanischen Abgeordneten Tim Burchett, warum die USA überhaupt noch Mitglied der UN seien, antwortete Rubio: „Die Vereinten Nationen sind für uns natürlich eine sehr frustrierende Angelegenheit, vor allem weil sie bei den meisten großen Krisen auf der Welt nicht in der Lage sind einzugreifen oder eine konstruktive Rolle zu spielen. Sie haben ihren Zweck verloren, sie haben ihre Mission verloren.“


Dennoch sieht Rubio begrenzten Nutzen in der Organisation. Die US-Vertretung bei der UN arbeite aktiv an Reformen und nutze die ausstehenden Beiträge als Druckmittel. Beispiele für positive Zusammenarbeit seien etwa die Unterstützung einer internationalen Truppe zur Bekämpfung von Bandengewalt in Haiti oder humanitäre Hilfsprogramme. Wichtig sei dabei jedoch, dass das Geld nicht in den „NGO-Industriekomplex“ fließe, sondern den nationalen Interessen der USA diene und tatsächlich Menschen in Not helfe.

Rubio betonte weiter, dass unter der Trump-Regierung Schluss sei mit der Finanzierung von „Puppentheatern und all diesen anderen dummen Dingen“. Die USA wollten sicherstellen, dass humanitäre Hilfe echt ankomme und nicht für ideologische Projekte missbraucht werde.

LifeSiteNews und andere Beobachter werfen der UN seit Langem vor, linke und progressive Positionen zu fördern – insbesondere im Bereich der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, was häufig Abtreibungen einschließt. Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wird dabei wiederholt kritisiert, weil er mit Organisationen zusammenarbeitet, die Abtreibungen fördern und durchführen. Die Regierung Trump hat bereits Konsequenzen gezogen. Die USA sind aus zahlreichen als links geltenden internationalen Organisationen ausgetreten, haben die Mexico-City-Maßnahmen, die Abtreibungsfinanzierung im Ausland verbieten, wieder eingeführt und Fördermittel für entsprechende Programme eingefroren.

 


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