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Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus

vor 10 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Zehntausende Jugendliche aus aller Welt bei fünftägigem Glaubensfestival im Marienwallfahrtsort - Leo XIV. erinnert in Botschaft an Gebet, Bibellesen und Sakramente


Medjugorje (kath.net/KAP) Mit einer Eucharistiefeier, der traditionellen Fahnenprozession und der Botschaft von Papst Leo XIV. hat am Samstagabend in Medjugorje das 37. Internationale Jugendfestival (Mladifest) begonnen. Zu dem bis 6. August dauernden Glaubenstreffen sind Zehntausende junge Pilger aus 73 Ländern angereist. Aus dem deutschsprachigen Raum stellt Österreich heuer die größte Teilnehmergruppe.

Das Jugendfestival steht unter dem Leitwort "Ad fontem! - Zur Quelle! In der Schule Mariens". Es erinnert zugleich an den 45. Jahrestag der ersten Berichte von Marienerscheinungen von Medjugorje sowie an den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi.

Den Auftakt bildete die Vorstellung der vertretenen Nationen mit der traditionellen Fahnenprozession. Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse war der Apostolische Nuntius in Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Francis Assisi Chullikatt. Mit ihm konzelebrierten der Apostolische Visitator für die Pfarre Medjugorje, Erzbischof Aldo Cavalli, der Apostolische Nuntius in Kroatien, Erzbischof Leopoldo Girelli, Pfarrer Zvonimir Pavicic sowie mehr als 500 Priester.


Christus als "Quelle"

Die Botschaft von Papst Leo XIV., unterzeichnet von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und von Erzbischof Cavalli verlesen, knüpfte an das Festivalmotto an. Der Papst ermutigt die Jugendlichen, "zur Quelle" zurückzukehren, zu Christus, der die Quelle neuen Lebens und wahrer Freude sei. Durch Gebet, das Hören auf das Wort Gottes und die Sakramente sollten sie die persönliche Begegnung mit Christus neu entdecken, der den Durst des menschlichen Herzens stille und immer wieder einen Neuanfang ermögliche.

Zugleich forderte der Papst die Jugendlichen auf, "die aufrichtige Wahrheit zu suchen, die befreit", und sich nicht von den Verheißungen eines vergänglichen Glücks täuschen zu lassen. Er rief sie dazu auf, sich vom Heiligen Geist führen und sich der Fürsprache Mariens anzuvertrauen, um Zeugen des Evangeliums, Förderer der Geschwisterlichkeit und Baumeister des Friedens zu werden.

Befreiende Wahrheit

In seiner Predigt griff Erzbischof Chullikatt diese Gedanken auf. Christus sei die Quelle, zu der das Festival einlade. Angesichts einer Kultur, die Erfolg, Besitz und Anerkennung verspreche, gelte es, die Wahrheit zu suchen, die frei mache. Der Apostolische Nuntius zeigte sich überzeugt, dass manche Teilnehmer während der Wallfahrt ihre Berufung zum Priestertum, zum geweihten Leben oder zu einem entschiedenen christlichen Zeugnis entdecken würden.

Der Nuntius ging auch auf die jüngsten Schändungen und Beschädigungen religiöser Symbole in Medjugorje ein. Solche Taten verletzten die Religionsfreiheit und die Würde des Menschen. Christen seien aufgerufen, darauf nicht mit Hass oder Vergeltung, sondern mit Wahrheit, Vergebung und der Hoffnung auf Frieden zu antworten, sagte er. Nach der Eucharistiefeier schloss der Eröffnungstag mit einer eucharistischen Anbetung.

Intensives Glaubensprogramm

Das Programm des Jugendfestivals umfasst bis Donnerstag tägliche Katechesen, Glaubenszeugnisse, Rosenkranzgebet, Eucharistiefeiern und Anbetung, sowie Gebetszeiten auf dem Erscheinungsberg Podbrdo und dem Kreuzberg Krizevac. Höhepunkte sind unter anderem die Lichterprozession mit der Marienstatue am Sonntagabend, der Gebetsabend am Kreuz am Montag, ein Bühnenauftritt der Gemeinschaft Cenacolo am Dienstag sowie eine Sendungsfeier am Mittwoch. Den Abschluss bildet am Donnerstag frühmorgens eine Eucharistiefeier auf dem Krizevac.

Das Festival wird über den YouTube-Kanal und die Internetseite des Informationsszentrums Mir Medjugorje (www.youtube.com/@mediamirmedjugorjede) sowie über Radio Mir Medjugorje live übertragen. Für die Teilnehmer stehen Simultanübersetzungen in rund 20 Sprachen zur Verfügung.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto Medjugorje: Archivbild


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Lesermeinungen

 sdamon vor 7 Stunden 
 

der Papst

"Er rief sie dazu auf, sich vom Heiligen Geist führen und sich der Fürsprache Mariens anzuvertrauen, um Zeugen des Evangeliums, Förderer der Geschwisterlichkeit und Baumeister des Friedens zu werden."

sind die Jugendlichen nicht deshalb nach Mejugorje gekommen?


0
 

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