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| ![]() Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Weltvor 7 Stunden in Jugend, 4 Lesermeinungen Bischof von Mostar: Zu Friedensbringern in Konflikten werden - Eucharistie als Antwort der Kirche auf Vandalismus - Nächstes Mladifest vom 26. bis 30. Juli 2027 Medjugorje (kath.net/KAP) Mit einem feierlichen Sendungsgottesdienst ist am Mittwochabend das 37. Internationale Jugendfestival (Mladifest) in Medjugorje zu Ende gegangen. Den Abschlussgottesdienst leitete Ortsbischof Bischof Petar Palic von Mostar-Duvno gemeinsam mit dem Apostolischen Visitator für Medjugorje, Erzbischof Aldo Cavalli, zehn weiteren Bischöfen und insgesamt 689 Konzelebranten. Das diesjährige Festival stand unter dem Motto "Ad fontem!" ("Zur Quelle!") und hatte mehr als 50.000 junge Menschen aus rund 70 Ländern versammelt, darunter an die 1.000 aus Österreich. In seiner Predigt stellte Palic Christus als die eigentliche Quelle des Lebens in den Mittelpunkt. Viele Teilnehmer seien mit Dank, Sorgen oder offenen Fragen nach Medjugorje gekommen. Entscheidend sei jedoch, dass der Weg nicht bei den Erfahrungen dieser Tage stehen bleibe. In der Eucharistie schenke Christus sich selbst und aus ihr lebe die Kirche immer neu. Auch der heilige Franz von Assisi habe seine Kraft aus der Begegnung mit Christus in der Eucharistie geschöpft. "Christus ist unsere Quelle, und seine Gnade hört nicht auf zu fließen", betonte Palic. Mit Blick auf den kroatischen "Gedenktag des Sieges" erinnerte der Bischof an die Opfer der Kriege in Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Besonders die anwesenden junge Menschen aus Regionen, die bis heute unter den Folgen von Konflikten weltweit litten, rief er dazu auf, keinen Hass in ihren Herzen wachsen zu lassen. Frieden beginne dort, wo Menschen Christus ihr Leben anvertrauen. Zum Abschluss der Messe wurden Vertreter aller Teilnehmerländer vor den Altar gerufen und erhielten von Palic und Erzbischof Cavalli einen Rosenkranz als Zeichen der Aussendung. Pfarrer Zvonimir Pavicic ermutigte die Jugendlichen, als Zeugen des Evangeliums in ihre Familien, Pfarren und Heimatländer zurückzukehren. Nach der Eucharistie bildeten eucharistische Anbetung, die feierliche Sendung und der Abschied den Schlusspunkt des Festivals, gefolgt von über einer Stunde Tanz zu geistlichen Liedern. Am Nachmittag hatten Mitglieder der Gemeinschaft Cenacolo mit Musik und persönlichen Lebenszeugnissen das Programm gestaltet. Ehemalige Drogen-, Alkohol- und Spielsüchtige sowie junge Menschen, die von Depressionen, digitalen Abhängigkeiten oder familiären Krisen berichteten, schilderten ihren Weg zu einem Neubeginn im Glauben und luden die Teilnehmer ein, Gott ihr persönliches "Ja" zu schenken. Den eigentlichen Abschluss des Mladifests bildete am Donnerstagmorgen traditionell die Bergmesse auf dem Krizevac oberhalb von Medjugorje, zu der Tausende Jugendliche im Morgengrauen aufstiegen. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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