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Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft

11. August 2026 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Das langjähriges Gesicht des ARD-Magazins Monitor und derzeit ARD-Studioleiter in Nairobi teilt auf X hanebüchene Thesen zum Ansturm von Migranten von Ceuta, in denen er die Israel und die USA beschuldigt


Berlin (kath.net/gem/rn)
Es gehört mittlerweile zur traurigen Routine in der deutschen Medienlandschaft: Sobald es gegen Israel geht, schwinden bei manchem Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die berufsüblichen Qualitätsstandards. Wenn dann auch noch Donald Trump im Spiel ist, scheint jede Bodenhaftung vollends verloren zu gehen.

Aktuelles Beispiel: Georg Restle, langjähriges Gesicht des ARD-Magazins Monitor und derzeit ARD-Studioleiter in Nairobi. Wie das Portal NIUS berichtet, teilte Restle auf der Plattform X einen Beitrag des US-Magazins The Nation. Die hanebüchene These des Artikels: Hinter dem Ansturm illegaler Migranten auf die spanische Exklave Ceuta stecke eine konspirative Einflussnahme eines „US-israelisch-marokkanischen Nexus“. Das Ziel dieser angeblichen Seilschaft? Die Schwächung der spanischen Regierung und die Spaltung Europas.

Kurzum: Israel und die USA ziehen im Hintergrund die Fäden, um Chaos in Europa zu stiften. Dass es für diese steile These keinerlei Belege gibt, stört nicht weiter. Wenn das Feindbild stimmt, wird die abenteuerlichste Verschwörungstheorie im Handumdrehen zur schützenswerten „Meinungsfreiheit“ umdeklariert.

Dabei offenbart die Episode ein tiefer liegendes Muster, das Kritiker Restle schon lange vorwerfen:

Einseitige Schuldzuweisung: Komplexen geopolitischen Krisen wird ein vereinfachtes Narrativ übergestülpt. Ursachen wie das Agieren von Schlepperbanden oder die Bedrohung durch islamistische Akteure geraten aus dem Blickfeld. Am Ende steht stets die implizite oder explizite Anklage gegen den jüdischen Staat.

Täter-Opfer-Umkehr und Relativierung: Wer die Verteidigungsmaßnahmen einer Demokratie mit den Verbrechen von Terrormilizen gleichsetzt oder den Terror der Hamas in seiner Berichterstattung schlicht ausblendet, verlässt den Boden neutraler Information.



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Lesermeinungen

 Versusdeum 11. August 2026 
 

Leider ist auch das ZDF

kein Korrektiv mehr, so wie noch in meiner Jugend. Sehe mir daher nur noch selten Nachrichten an (mit vermeintlich unbestechlichen Bildern kann man viel zu leicht täuschen, wie jeder weiß, der einmal auf einer nichtlinken Kundgebung war, über die berichtet wurde. Gar nicht zu reden von den KI-Videos in den Abendnachrichten oder vom manipulativ zusammengeschnittenen BBC-Video, das fälschlich suggerierte, Trump habe zum Sturm auf das Kapitol aufgerufen*). Und wenn ich Nachrichten schaue, dann bei WELT. Lieber lesen und mitdenken, denn hören ist auch kaum noch zumutbar (z.B. das Getschändere bei BR24)
* Bei der BBC gab es deswegen Rückteitte, bei uns m.W. bis heute noch keine Richtigstellungen


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 Versusdeum 11. August 2026 
 

Genauer gesagt, gab es da wenig zu verlieren,

da der "Allgemeine Rotfunk Deutschland" schon lange "Haltungsjournalismus"* betreibt, also nicht einfach Fakten berichtet, sondern oft schon im zweiten Wort Meinungen verbreitet ("Der rechtspopulistische..."), unbequeme Fakten mindestens ausblendet und für den unbedarften Konsumenten damit die Realität teils in ihr komplettes Gegenteil verkehrt (Klassiker: TS, SZ & Co benennen bei Gewalttaten, "Amokläufen" und Anschlägen nur selten Ross und Reiter, so dass ihre Kunden denken, die Täter seien nur fast nie Muslime / "Zuwanderer" - wie die Kriminalstatistik Asylbewerber zur Verschleierung nennen muss, die bei Gewalttaten 40-50% Nichtdeutsche ausweist (und das trotz irrwführender / entfallenener Fahndungen, Kuscheljustiz für Asylbewerber und Ausblenden aller Täter mit erworbener bzw. neben anderen u.a. auch einer deutschen Staatsbürgerschaft als "deutsche Täter")
* Der Stern hatte ihn seinerzeit sogar öffentlich für sich verkündet!


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