Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

vor 5 Stunden in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Oberste Gerichtshof Brasiliens stuft Transphobie und Homophobie seit 2019 als ‚sozialen Rassismus‘ ein.


Salvador (kath.net/jg)
Die brasilianische Influencerin Bianca Barreto hat für den Transgender-Politiker Duda Salabert männliche Pronomen verwendet. Ein Gericht in Salvador verurteilte sie dafür zu zwei Jahren Haft, die sie in offenem Vollzug verbüßen darf, berichtet das Nachrichtenportal NiUS.de. Salabert ist ein Mann, der sich als Frau identifiziert.

Im Urteilsspruch heißt es, Barreto sei wegen „absichtlicher und abwertender Verwendung des gegenteiligen Geschlechts … [zu einer] selbstdeklarierten Identität“ verurteilt worden. 

Anlass war ein Video, das Barreto bereits 2024 in den sozialen Medien veröffentlicht hat. Sie kritisiert darin Salabert, der seit 2022 für die linke Partei „Sozialismus und Freiheit“ in der brasilianischen Abgeordnetenkammer sitzt. Salabert war laut dem brasilianischen Portal Reduxx eine der ersten offen lebenden Transgender-Personen, der in die Abgeordnetenkammer gewählt wurde. 


Barreto griff in ihrem Video einen Fall aus dem Wahlkampf auf. Damals hatte der konservative Abgeordnete Nikolas Ferreira angekündigt, er werde Salabert mit männlichen Pronomen bezeichnen. Wörtlich sagte er: „Er ist ein Mann. Das steht in seiner Geburtsurkunde, egal was er denkt.“ Ferreira war daraufhin von Salabert verklagt, aus prozessualen Gründen aber freigesprochen worden.

In ihrem Video kommentierte Barreto den Fall laut Reduxx unter anderem mit den Worten: „Er ist ein Mann, der behauptet, eine Transfrau zu sein, aber er ist mit einer Frau verheiratet und hat einen Sohn oder eine Tochter.“ Es sei verrückt, dass jemand verklagt werde, „weil er einen Mann als Mann bezeichnet hat“, fuhr sie fort. Salabert erstattete daraufhin Anzeige gegen Barreto.

Der Oberste Gerichtshof Brasiliens wertet Homophobie und Transphobie seit einem Urteil aus dem Jahr 2019 als „sozialen Rassismus“. Sie habe nicht zu Gewalt gegen Transgender-Personen aufgerufen noch Hass verbreitet, verteidigte sich Barreto vor Gericht. Ihre Aussagen gehörten zum legitimen politischen Diskurs, stellte sie fest.

Das Gericht kam zu einer anderen Bewertung. Es bezog sich auf das genannte Urteil von 2019 und argumentierte, die Anerkennung der selbst gewählten Geschlechtlichkeit sei absolut obligatorisch, da sie ein „untrennbarer Bestandteil der Persönlichkeitsrechte und der Würde des Menschen“ sei. Die Verwendung männlicher Pronomen für eine Trans-Frau sei daher keine bloße Meinungsäußerung, sondern eine Form der Marginalisierung, befand das Gericht.

Bianca Barreto will gegen das Urteil Berufung einlegen. Sie darf die Haftstrafe in einer Art Hausarrest ableisten. Ihre Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt und sie muss sich in regelmäßigen Abständen bei der Polizei oder dem Gericht melden. Zusätzlich wurde sie zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von umgerechnet etwa 3.300 Euro verurteilt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mensch#17 vor 3 Stunden 
 

Trans-Politiker - was ist das?

Ist diese Person nun was?
Biologischer Mann, der keiner sein will und sich zur Frau erklärt?
Biologische Frau, die keine sein will und sich zum Mann erklärt?
Politisierende Person, die sich um die Gender-Ideologie kümmert?

Und demnächst vielleicht "Trans-Senior" oder "Trans-Kind" oder "Trans-Baby" (Erwachsener mit Windeln im Strampelanzug)?

Wer hat all dies zum "Recht" erhoben? Werden diese "Gesetze" auch noch nach Zusammenbruch des Staates und der staatlichen Ordnung bestand haben, oder werden sie im Nirwana verschwinden?

Heiliger Laurentius, bitte für uns!


1
 
 Dornenbusch vor 4 Stunden 
 

Diese Gesellschaft nähert sich in Siebenmeilenstiefeln ihrem Ende

Birgit Kelle bei X: Die schottische Regierung fördert NGOs mit Steuergeld, die das Stillen bei Männern, die gerne Frauen wären...

x.com/i/status/2086410083399847


0
 
 Dornenbusch vor 4 Stunden 
 

Diese pathologische Gesellschaft nähert sich in Siebenmeilenstiefeln ihrem Ende

Birgit Kelle bei X: Die schottische Regierung fördert NGOs mit Steuergeld, die das Stillen bei Männern, die gerne Frauen wären...

x.com/i/status/2086410083399847


1
 
 Fink vor 4 Stunden 
 

Der oberste Gerichtshof (STF) in Brasilien ist sehr mächtig- und links/ divers/ woke

Die KI weiß dazu: "Enorme Machtfülle: Die Richter besitzen weitreichende Kompetenzen. Da die brasilianische Verfassung extrem detailliert ist, landen ungewöhnlich viele politische und gesellschaftliche Alltagsfragen direkt vor dem STF. Einzelrichter können zudem eigenständig folgenschwere Eilverordnungen erlassen".
Nachtrag von mir: In Brasilien herrscht wegen unklarer Gesetze viel Rechtsunsicherheit -> "Richterstaat" !


0
 
 Jothekieker vor 5 Stunden 
 

Nur ein Symptom

Das Urteil ist nicht das eigentlich Übel. So ein Urteil entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern spiegelt den Zustand der Eliten des Landes wider.
Es ist ein Land, das sein christliches Fundament immer mehr verliert und in dem sich so ein geistig moralisches Vakuum ausbreitet, das dann nur noch darauf wartet, von schrägen Ideologien ausgefüllt zu werden.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Brasilien

  1. Brasilien: Eltern zu Haftstrafe verurteilt, weil sie ihre Töchter zu Hause unterrichteten
  2. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  3. Mahnende Worte von Rios Kardinal Tempesta nach blutiger Polizeiaktion
  4. Brasilien: Gericht verbietet Hausunterricht
  5. Einfluss auf Präsidentenwahl? Die ‚Twitter-Akten Brasilien’
  6. Umfrage zeigt: Brasilianer mehrheitlich gegen Abtreibung
  7. "Vielleicht wird Lula da Silva ausländische Missionare ausweisen"
  8. Brasilien: Wo der Hunger zum Himmel schreit
  9. Brasilien: Corona vergrößert Not und Hunger
  10. Brasilien: Die Obersten Richter votieren mehrheitlich für Lebensschutz






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  9. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  10. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  14. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  15. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz