Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  6. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  7. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Leere der kirchlichen Lehre
  11. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  12. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents

Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen

vor 40 Minuten in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marsch für das Leben Berlin/Köln am 19. September – Breite Unterstützung für die Arbeit der Lebensrechtsbewegung – Es kommen u.a. aus Regensburg Bischof Voderholzer und WB Graf, aus Eichstätt Bischof em. Hanke OSB und Diözesanadministrator Rottler


Köln-Berlin (kath.net/Bundesverband Lebensrecht) Ob „Leihmutterschaft“, assistierter Suizid, der vorgeburtliche Bluttest (NIPT) oder Abtreibung und Konfliktberatung: Viele Themen aus dem Bereich der Bioethik sind hochaktuell und betreffen konkret Menschen in schwierigen Lebenssituationen, vor allem am Lebensanfang und Lebensende. Der Marsch für das Leben, die größte deutsche Pro Life-Veranstaltung, bringt diese Themen einmal im Jahr mit einem großen Bekenntnis zur universalen Menschenwürde in die Öffentlichkeit. 

Er findet am 19. September gleichzeitig in Berlin (Washingtonplatz/Hbf) und in Köln (Neumarkt) statt und auch in den Kirchen erneut breite Unterstützung. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer/Regensburg, Weihbischof Dr. Josef Graf/Regensburg und Bischof em. Gregor Maria Hanke OSB/Eichstätt, der zusammen mit Pastor Albrecht Weißbach die Reisesegenandacht leiten wird, kommen nach Berlin. Mit ihrer Teilnahme unterstützen sie die Lebensrechtsbewegung und die gemeinsamen, wichtigen bioethischen Anliegen.

Weitere Bischöfe und geistliche Leiter unterstützen den Marsch für das Leben mit ihrem schriftlichen Grußwort. 


Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, schreibt: „Der Bundesverband Lebensrecht steht für eine Kultur des Lebens, des Hinsehens und der konkreten Hilfe. Sein Anliegen ist es, Frauen und Familien in Not nicht zu verurteilen, sondern ihnen Perspektiven und Unterstützung anzubieten. Sein Anliegen ist es ebenso, Menschen am Lebensende nicht an den Rand zu drängen oder ihnen das Gefühl zu geben, eine Last zu sein, sondern ihnen Würde, Nähe und Zuwendung zu schenken - bis zum letzten Atemzug. Sie alle, die Sie heute beim Marsch für das Leben 2026 mitgehen, geben diesem Anliegen ein Gesicht. Ihr Kommen ist ein öffentliches Bekenntnis gegen Gleichgültigkeit und für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch willkommen ist. Möge dieser Marsch ein starkes Signal senden - in unsere Städte, in Politik und Gesellschaft, in unsere Gemeinden und nicht zuletzt in unsere eigenen Herzen: Ich danke dem Bundesverband Lebensrecht für seine beharrliche Arbeit und Ihnen allen für Ihren mutigen Einsatz. Gott segne Sie und Ihren Dienst für das Leben.“

Für den Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdÖR sendet Präses Pastor Friedhelm Holthuis ein Grußwort und betont darin: „Als Ermutigung für die, die selbst nicht mutig genug sind ihre Stimme zu erheben, aber auch als Stellvertreter für die, die selbst noch keine menschlich hörbare Stimme haben, sind wir aufgerufen, für die Wahrheit einzustehen. Gott befürwortet Leben als Ganzes, dabei ist es ihm unwichtig, wie alt oder jung wir sind oder ob wir gerade erst auf den Weg sind, geboren zu werden. Er liebt Menschen bedingungslos und jederzeit.“  Pastor Holthuis verweist auf die schwierige Lage von Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ermutigt dazu, auf sie und ihre Familien zuzugehen: „Was, wenn ‚wir‘ die Lösung für Frauen, Familien und ungeborene und neugeborene Kinder sind?“

Der Münsteraner Weihbischof Dr. Stefan Zekorn gratuliert in seinem Grußwort dem Bundesverband Lebensrecht zum 25. Geburtstag und dankt für das Engagement: „Gerade in einer Zeit, in der Fragen rund um den Beginn und das Ende des menschlichen Lebens kontrovers diskutiert werden, ist es wichtig, das Bewusstsein für die unantastbare Würde jedes Menschen wachzuhalten. Mit Ihrer Teilnahme am Marsch für das Leben setzen Sie ein friedliches und ermutigendes Zeichen dafür, dass jeder Mensch schützenswert ist. Sie erinnern daran, dass sich die Humanität einer Gesellschaft besonders darin erweist, wie sie den Schwächsten begegnet: den Ungeborenen, den Kranken, Menschen mit Einschränkungen und den Sterbenden.“  Er bestärkt die Teilnehmer des Marsches für das Leben und wünscht ihnen „Mut, Ausdauer und die Zuversicht des Glaubens“.

Dompropst Alfred Rottler, Diözesanadministrator der Diözese Eichstätt, äußert sich besorgt darüber, wie das Grundrecht auf Leben „mehr und ausgehöhlt wird und so die Grundlagen unserer Demokratie in Frage gestellt werden. Ich danke Ihnen daher aufrichtig für Ihren Einsatz und Ihren Mut, heute in Köln und Berlin für das Menschenrecht auf Leben zu demonstrieren und somit denjenigen Ihre Stimme zu leihen, die nicht selbst für ihr Recht eintreten können“.

Wir laden herzlich zur Teilnahme an diesem großen Bekenntnis für das Lebensrecht und die Würde jedes Menschen von seiner Zeugung an ein.

Archivfoto Marsch für das Leben (c) Bundesverband Lebensrecht


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  3. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  4. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  5. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  6. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  7. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  8. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  9. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  10. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  11. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  12. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  13. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  14. … und das Leben der kommenden Welt
  15. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz