Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode

Meinungsforschung: 'Kirche verkommt zur Event-Agentur'

17. August 2011 in Chronik, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gottesdienstbesuch von jungen Schweizern: 54 Prozent der Freikirchler geht wöchentlich zur Kirche, aber nur jeder fünfzigste junge Katholik


Bern (kath.net) Wenn ein junger Schweizer wöchentlich eine Veranstaltung seiner Religionsgemeinschaft besucht, ist er sehr wahrscheinlich Freikirchler. Nur jeder Fünzigste junge katholische Schweizer geht wöchentlich zu seiner Kirche, junge evangelisch-reformierte Schweizer besuchen den Gottesdienst überhaupt nicht. Insgesamt besucht nur sechs Prozent der Schweizer Jugendlichen einmal pro Woche seine Kirche, Synagoge, Moschee oder Tempel. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Jugendbarometer der Großbank Credit Suisse. Befragt wurden 1012 junge Menschen aus Christentum, Judentum, Islam und anderen Religionsgemeinschaften. Das berichtet das St. Galler Tagblatt.


„Die Kirche verkommt, provokativ formuliert, zur Event-Agentur, welche bei zentralen Lebensschwellen die Infrastruktur und den emotionalen Rahmen bietet», schreiben die Autoren der Studie vom Forschungsinstitut GfS Bern. Gotteshäuser werden praktisch nur noch zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen aufgesucht.

Immerhin glauben 58 Prozent der Schweizer Jugendlichen an eine höhere Macht. Von jenen 73 Prozent der Schweizer Jugendlichen, die Mitglied einer Religionsgemeinschaft sind, glauben jedoch nur noch 43 Prozent an Gott. Der Vergleich mit Studien aus den USA und Brasilien zeigt, dass dort die Jugendlichen deutlich gläubiger sind. So glauben in Brasilien 88 Prozent der Jugendlichen an Gott, obwohl sich nur 76 Prozent als Christen bezeichnen. In den USA glauben 69 Prozent der jungen Menschen an Gott. Entsprechend ist in beiden Ländern der Gottesdienstbesuch spürbar höher. Nur unter den Schweizer Freikirchlern ist der Gottesdienstbesuch besser: 54 Prozent von ihnen geht wöchentlich zu seiner Kirche.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsforschung

  1. Für jeden zweiten Befragten (50 Prozent) ist die Migration derzeit das größte Problem Deutschlands
  2. Meinungsfreiheit in Gefahr
  3. Klassisches Rollenbild Hausfrau – beginnt die Trendwende?
  4. Religion kein Element nationaler Identität in Deutschland und Schweiz






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  13. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz