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Deutliche Kritik von Papst Leo XIV. am Synodalen Rat

17. Mai 2025 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Als Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe lehnte Erzbischof Robert Francis Prevost die Einrichtung eines Synodalen Rates durch die Deutsche Bischofskonferenz ab.


Rom (kath.net/jg)
Papst Leo XIV. wurde mit 12. April 2023 von seinem Vorgänger Papst Franziskus zum Präfekten des Dikasteriums für die Bischöfe ernannt. Im Februar 2024 hat er in einem Brief an die deutschen Bischöfe die im Rahmen des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland vorgesehene Einrichtung eines „Synodalen Rates“, in dem Laien über Fragen der kirchlichen Lehre mitentscheiden sollten, mit deutlichen Worten abgelehnt, berichtet die Zeitung BILD.


Die wesentlichen Punkte, die Erzbischof Prevost den deutschen Bischöfen mitteilte:

  • Ein Synodaler Rat ist im Kirchenrecht nicht vorgesehen.
  • Der entsprechende Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sei ungültig.
  • Die DBK darf eine solche Satzung nicht absegnen.
  • Vom Heiligen Stuhl wurde kein Mandat für einen Synodalen Rat erteilt.

Georg Bätzing, Bischof von Limburg und Vorsitzender der DBK, hat die Entscheidung der Kardinäle für Papst Leo XIV. eine „hervorragende Wahl“ genannt. Er sei sich „sicher, dass der neue Papst ein Pontifex, ein Brückenbauer im wahrsten Sinne des Wortes ist“, sagte er wörtlich.

 


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