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„Ich weiß nicht, wann es den letzten Papst gab, der diesen hochnäsigen Papstjuroren gefallen konnte“

10. Juni 2025 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Theologe Bernhard Meuser: „Von Deutschland aus gesehen“ lief bei den letzten Päpsten „alles immer falsch“ – „Nach allem, was man von Leo weiß“, kann sich die Katholische Kirche in Deutschland „schon einmal auf zwanzig Jahre Opposition einstellen“


Vatikan-Bonn (kath.net) Mit der Opposition gegen die Päpste „hat die Katholische Kirche in Deutschland ja hinreichend Erfahrung“, kommentiert der Theologe und Buchautor Bernhard Meuser auf seinem Facebookauftritt. Er schreibt seinen Post mit dem Titel „Leo! Liefern!“ in Reaktion auf den Beitrag „Nach der Anfangseuphorie muss Papst Leo Farbe bekennen“ im „offiziell nicht offiziellen“ [Link] Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland. 

„Ich weiß nicht, wann es den letzten Papst gab, der diesen hochnäsigen Papstjuroren gefallen konnte“, schreibt Meuser und zählt auf: zuletzt habe Papst Franziskus die Katholische Kirche in Deutschland „am ausgestreckten Arm verhungern“ lassen. Zuvor habe „der brillante Benedikt der Welt die theologische Dürftigkeit seiner Heimat“ vorgeführt. „Davor nahm ihnen Johannes Paul II. die Jugend, die Moral und den Sex (‚Theologie des Leibes‘) weg. Sein überaus liebenswürdiger Vorgänger, Johannes Paul I., starb, bevor er vereinnahmte werden konnte. Paul VI, der prophetische Mahner mit ‚Humanae Vitae‘, wurde kirchauf-, kirchab als ‚Pillen-Paul‘ verspottet.“ Nur Johannes XXIII. – Meuser zitiert von ihm den Satz: „Hört ihr oft das Wort ‚aggiornamento‘?“ – sei „irgendwie okay“ gewesen. Hätten die „hochnäsigen Papstjuroren“ aber das „Geistliche Tagebuch“ von Johannes XXIII. gelesen, dann „wüssten sie, was für ein herzjesufrommer Mann dieser Papst war. Und sie würden hören, wie er im Grab rotiert, für was er alles herhalten muss. Also wären wir bei Pius XII? Nein, geht ja gar nicht!“


„Von Deutschland aus gesehen, lief alles immer falsch“, stellt Meuser in seinem Facebook-Post abschließend fest. „Es geht diesen deutschen Oberkirchenlehrern mit der Universalkirche, wie dem deutschen Autofahrer, der von einer Englandreise zurückkehrt: ‚England ist super. Nur der Autoverkehr! Erst denkst du, da kommt dir ein Geisterfahrer entgegen. Und dann merkst Du, es sind Hunderte!‘“

Der Facebook Post von Bernhard Meuser in voller Länge: siehe Link.

 


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